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Über den Autor / die Autorin
Alexander Solschenizyn, geb. 1918 in Kislowodsk, erhielt 1970 den Nobelpreis für Literatur. 1974 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen. Er lebte zunächst in Zürich und seit 1976 in den USA. 1994 kehrte Solschenizyn nach Russland zurück. 2008 verstarb Alexander Solschenizyn.
Zusammenfassung
Der Nobelpreisträger schildert in seiner historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden, beginnend mit der dritten polnischen Teilung (1795), durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des Russischen Reiches wurden. Solschenizyn beschreibt den Weg der Juden zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht deren Rolle in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917.
Bericht
" ... ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe ..., ein starkes und aufschlussreiches Buch." (Times Literary Supplement)
"Die Blüten, die die Debatte treibt, bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen." (Die Welt)
"Der Dicher wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung." (Der Spiegel)
"Auf über tausend Seiten hat Solschenizyn historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. ... Ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war." (Der Tagesspiegel)