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1914 von unten - Einblicke ins Alltags- und Gefühlsleben der Deutschen im Schicksalsjahr, wie es sie noch nie gab.
Fast hundert Jahre lang blieben sie in privaten Händen, unveröffentlicht, dann fanden sie den Weg ins Deutsche Tagebucharchiv. Jetzt sichteten Lisbeth Exner und Herbert Kapfer, unterstützt von den Mitarbeitern des Archivs, für diesen Band erstmals die dort lagernden ca. 240 Tagebücher aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 und komponierten aus den dafür geeigneten die "Verborgene Chronik", eine Art kollektives Tagebuch des Ersten Weltkriegs.
Die "Verborgene Chronik 1914" erzählt - anhand privater Schicksale - von der komplizierten Vorgeschichte bis zur großen Euphorie bei Kriegsbeginn, von den frühen Siegen bis zur ersten Ernüchterung, als sich der Krieg im Westen in den Schützengräben um Somme und Marne und im Osten festfuhr. Stimmen von der Front und aus der Etappe, aus den Schützengräben in Ost und West, von den Weltmeeren, aus dem Hinterland. Von einfachen Soldaten und Offizieren, von Daheimgebliebenen, Müttern, Geliebten und Kindern, Sanitätern, Feldpastoren, Arbeitern in Munitionsfabriken, Ehefrauen.
Eine Collage subjektiver Stimmen, die in ihrer Gesamtheit ein Bild des Jahres 1914 malt, wie es noch nie zu sehen war.
Über den Autor / die Autorin
Herbert Kapfer
, Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk. Gemeinsam mit dem Institut Zeitgeschichte:
Die Quellen sprechen, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945
. Zahlreiche weitere Hör- und Buchveröffentlichungen.
Lisbeth Exner
, geboren 1964, lebt und arbeitet in München. Publizistin, Autorin zahlreicher Radioessays und Features, u. a über Christian Schad, Wolfgang Koeppen, Erika Mann. Bücher über Mynona, Grete Weil, Elisabeth von Österreich, Leopold von Sacher-Masoch. Gemeinsam mit Herbert Kapfer:
Weltdada Huelsenbeck und Pfemfert. Erinnerungen und Abrechnungen.
Zusammenfassung
Verborgene Chronik 1914
– Eine einzigartige Collage aus Tagebüchern, die das Alltags- und Gefühlsleben der Deutschen im Schicksalsjahr 1914 offenbart.
Fast hundert Jahre lang blieben sie in privaten Händen, unveröffentlicht, dann fanden sie den Weg ins Deutsche Tagebucharchiv. Jetzt sichteten Lisbeth Exner und Herbert Kapfer, unterstützt von den Mitarbeitern des Archivs, für diesen Band erstmals die dort lagernden ca. 240 Tagebücher aus der Zeit zwischen 1914 und 1918. Aus den dafür geeigneten komponierten sie die Verborgene Chronik, eine Art kollektives Tagebuch des Ersten Weltkriegs.
Die
Verborgene Chronik 1914
erzählt anhand privater Schicksale von der komplizierten Vorgeschichte bis zur großen Euphorie bei Kriegsbeginn, von den frühen Siegen bis zur ersten Ernüchterung, als sich der Krieg im Westen in den Schützengräben um Somme und Marne und im Osten festfuhr. Stimmen von der Front und aus der Etappe, von einfachen Soldaten und Offizieren, von Daheimgebliebenen, Müttern, Geliebten und Kindern, Sanitätern, Feldpastoren, Arbeitern in Munitionsfabriken, Ehefrauen.
Diese einzigartige Collage subjektiver Stimmen malt in ihrer Gesamtheit ein noch nie dagewesenes Bild des Schicksalsjahres 1914 und gewährt intime Einblicke in das Erleben der deutschen Bevölkerung während des Ersten Weltkriegs.
Vorwort
Das "Echolot" des Ersten Weltkriegs