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Figuren des Diabolischen

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Beschreibung

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Dämonen und Teufel tauchen in der Literatur des Spätmittelalters häufig und in vielerlei Gestalt auf. In den vorliegenden Studien wird dieser Komplex diabolischer Bedrohungen erstmals mit einem Schwerpunkt auf der mittelalterlichen niederdeutschen Literatur systematisch untersucht - und damit zugleich ein Stück der in der Germanistik tendenziell vernachlässigten niederdeutschen Literaturgeschichte geschrieben. Es stehen drei Gattungstraditionen im Mittelpunkt: die Novellistik, die Exempel und die Legenden.
Neben den niederdeutschen Texten wie 'Bruder Rausch', dem 'Verlorenen Sohn', dem 'Großen Seelentrost', der Zeno und der Brandan Legende werden dabei auch - im Sinn einer notwendigen Vergleichsfolie - hochdeutsche, mittellateinische, altfranzösische und mittelniederländische Texte einbezogen.
Als Figuren des Diabolischen gelten dabei nicht nur die narrativ konstituierten Protagonisten, sondern vor allem die spezifischen Umgangsweisen mit jenem negativ Numinosen, dessen Bearbeitung literarische Erfahrungen stets überschreitet. Methodisch geht die Arbeit von dem hermeneutischen Grundanliegen aus, jene Fragen zu finden, auf welche die untersuchten Texte die Antworten darstellen und integriert dabei historisch-anthropologische mit diskursanalytischen Ansätzen.
Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaftler und Mediävisten aller Fachrichtungen.

Über den Autor / die Autorin

Jörn Bockmann
, University of Flensburg, Germany.

Zusammenfassung

Dämonen und Teufel tauchen in der Literatur des Spätmittelalters häufig und in vielerlei Gestalt auf. In den vorliegenden Studien wird dieser Komplex diabolischer Bedrohungen erstmals mit einem Schwerpunkt auf der mittelalterlichen niederdeutschen Literatur systematisch untersucht – und damit zugleich ein Stück der in der Germanistik tendenziell vernachlässigten niederdeutschen Literaturgeschichte geschrieben. Es stehen drei Gattungstraditionen im Mittelpunkt: die Novellistik, die Exempel und die Legenden.Neben den niederdeutschen Texten wie ‚Bruder Rausch‘, dem ‚Verlorenen Sohn‘, dem ‚Großen Seelentrost‘, der Zeno‑ und der Brandan‑Legende werden dabei auch – im Sinn einer notwendigen Vergleichsfolie – hochdeutsche, mittellateinische, altfranzösische und mittelniederländische Texte einbezogen.Als Figuren des Diabolischen gelten dabei nicht nur die narrativ konstituierten Protagonisten, sondern vor allem die spezifischen Umgangsweisen mit jenem negativ Numinosen, dessen Bearbeitung literarische Erfahrungen stets überschreitet. Methodisch geht die Arbeit von dem hermeneutischen Grundanliegen aus, jene Fragen zu finden, auf welche die untersuchten Texte die Antworten darstellen und integriert dabei historisch-anthropologische mit diskursanalytischen Ansätzen.Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaftler und Mediävisten aller Fachrichtungen.

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