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Unterirdisches Bauen ist heute, insbesondere für innerstädtische Verkehrswege und Großbauvorhaben, an der Tagesordnung. Hierin zeigt sich eindrucksvoll die Kunst der Bauingenieure, welche als "Erfolgsfaktor Ingenieurleistung" auf komplexe Großprojekte Einfluss nehmen, so der ehemalige ÖBB-Infrastrukturvorstand DI Dr. G.-M. Vavrovsky in diesem Beton-Kalender.
Diese Ausgabe bietet auf aktuellem Stand und gebündelt die gesamte Bandbreite der dabei involvierten Disziplinen und Teilfachgebiete und ermöglicht somit einen schnellen Überblick über Schnittstellen und den notwendigen qualifizierten Ingenieurdialog bei der Planung und Umsetzung solcher Baumaßnahmen.
Dabei werden die betonspezifischen Themen, wie z. B. Spritzbeton oder Tübbingproduktion und -einbau, vertieft behandelt.
Die verwandten Fächer Grundbau und Geotechnik gehören ebenso zum Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe. Sämtliche Gründungsarten und Bauweisen für die Anwendung im allgemeinen Hochbau sind aktuell und zusammenfassend dargestellt. Dabei wird auch besonders auf das hochgradig nichtlineare und komplexe ganzheitliche Verhalten und den Zusammenhang zwischen dem Nachweis der Gebrauchstauglichkeit für die Gründung und dem Grenzzustand der Tragfähigkeit im aufgehenden Bauwerk. Die planmäßige Ausnutzung der Interaktion Baugrund-Bauwerk bei der Abtragung großer Lasten in das Erdreich mittels Gründungen ermöglicht sparsame, ressourcenschonende Tragwerke.
Baugruben werden bei nahezu jedem Bauvorhaben notwendig, vom Leitungsbau bis hin zu aufwendigen Bauprojekten mit Nachbarbebauung. Die wesentlichen Berechnungsmethoden und Bauverfahren werden hier - aktualisiert gegenüber EAB 2012 - erläutert.
In bewährter Weise wird die Eurocode-Kommentierung in Kurzfassungen für einfache Anwendungsfälle und die schnelle Orientierung fortgeführt. Passend zum Schwerpunkt werden DIN EN 1991 Teil 1-1 "Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau" (Eurocode 1) sowie DIN EN 1997 Teil 1 "Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik" (Eurocode 7) mit den zugehörigen Nationalen Anwendungsdokumenten erläutert. Ergänzende Regelungen für Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau enthält die deutsche Restnorm DIN 1054.
Der Beton-Kalender 2014 ist wieder eine besondere Fundgrube für Praktiker und Wissenschaftler.
Über den Autor / die Autorin
Herr Professor Dr.-Ing. Dr. Konrad Bergmeister studierte und promovierte an der Universität Innsbruck und an der University of Clarkson (USA). Seit 1985 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Innsbruck, an der Universität Leuven (Belgien) sowie an der University of Texas / Austin (USA). 1990 wechselte er an die Universität Stuttgart. Im gleichen Jahr gründete er sein eigenes Ingenieurbüro und wurde 1993 als Universitätsprofessor an das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der Universität für Bodenkultur in Wien berufen. Für vier Jahre war er als Chefingenieur der Brennerautobahn verantwortlich für die Projektierung und Bauabwicklung von Neu- und Erhaltungsbauten. Darüber hinaus ist er Chefredakteur der Zeitschrift "Beton- und Stahlbetonbau". Herr Professor Bergmeister ist Mitglied im Internationalen Verein für Brücken- und Hochbau (IVBH) und verschiedenen internationalen Ausschüssen des konstruktiven Ingenieurbaus
Dr.-Ing. Frank Fingerloos ist seit 2000 beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E. V. (DBV) und verantwortet dort den Bereich Bautechnik. Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag für Massivbau an der Technischen Universität Kaiserslautern. Im Normenausschuss Bauwesen im DIN (NABau) engagiert er sich u. a. zu DIN 1045 und Eurocode 2.
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner promovierte an der THDarmstadt am Lehrstuhl für Massivbau bei Professor König, in dessen Büro er nach dem Studium arbeitete. Seit 1990 C3-Professor für Massivbau an der TH Darmstadt. Leiter der Prüf- und Versuchsanstalt und Technischer Leiter des Instituts für Konstruktiven Glasbau. 1994 Eröffnung eines eigenen Ingenieurbüros ("Wörner und Partner"); Prüfingenieur für Baustatik, Fachrichtung Massivbau. Seit 1995 Professor für Statik an der THD. Im vergangenen Jahr wurde Professor Wörner das zweite Mal für eine sechsjährige Amtszeit zum Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt gewählt.
Im Rahmen seiner Tätigkeit als Bauingenieur erhielt Professor Wörner zahlreiche Preise und Auszeichnungen, besitzt verschiedene Ehrendoktortitel ausländischer Universitäten und ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Mitglied in zahllosen Verbänden, Ausschüssen und Arbeitskreisen.
Zusammenfassung
Unterirdisches Bauen ist heute, insbesondere für innerstädtische Verkehrswege und Großbauvorhaben, an der Tagesordnung. Hierin zeigt sich eindrucksvoll die Kunst der Bauingenieure, welche als "Erfolgsfaktor Ingenieurleistung" auf komplexe Großprojekte Einfluss nehmen, so der ehemalige ÖBB-Infrastrukturvorstand DI Dr. G.-M. Vavrovsky in diesem Beton-Kalender.
Diese Ausgabe bietet auf aktuellem Stand und gebündelt die gesamte Bandbreite der dabei involvierten Disziplinen und Teilfachgebiete und ermöglicht somit einen schnellen Überblick über Schnittstellen und den notwendigen qualifizierten Ingenieurdialog bei der Planung und Umsetzung solcher Baumaßnahmen.
Dabei werden die betonspezifischen Themen, wie z. B. Spritzbeton oder Tübbingproduktion und -einbau, vertieft behandelt.
Die verwandten Fächer Grundbau und Geotechnik gehören ebenso zum Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe. Sämtliche Gründungsarten und Bauweisen für die Anwendung im allgemeinen Hochbau sind aktuell und zusammenfassend dargestellt. Dabei wird auch besonders auf das hochgradig nichtlineare und komplexe ganzheitliche Verhalten und den Zusammenhang zwischen dem Nachweis der Gebrauchstauglichkeit für die Gründung und dem Grenzzustand der Tragfähigkeit im aufgehenden Bauwerk. Die planmäßige Ausnutzung der Interaktion Baugrund-Bauwerk bei der Abtragung großer Lasten in das Erdreich mittels Gründungen ermöglicht sparsame, ressourcenschonende Tragwerke.
Baugruben werden bei nahezu jedem Bauvorhaben notwendig, vom Leitungsbau bis hin zu aufwendigen Bauprojekten mit Nachbarbebauung. Die wesentlichen Berechnungsmethoden und Bauverfahren werden hier - aktualisiert gegenüber EAB 2012 - erläutert.
In bewährter Weise wird die Eurocode-Kommentierung in Kurzfassungen für einfache Anwendungsfälle und die schnelle Orientierung fortgeführt. Passend zum Schwerpunkt werden DIN EN 1991 Teil 1-1 "Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau" (Eurocode 1) sowie DIN EN 1997 Teil 1 "Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik" (Eurocode 7) mit den zugehörigen Nationalen Anwendungsdokumenten erläutert. Ergänzende Regelungen für Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau enthält die deutsche Restnorm DIN 1054.
Der Beton-Kalender 2014 ist wieder eine besondere Fundgrube für Praktiker und Wissenschaftler.