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Identitätspolitik
Vom Mißbrauch des kulturellen Unterschieds

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Globalisierung zeigt mit dem Schwinden der Grenzen für Terror und fundamentalistischer Identitätspolitik ein neues Gesicht. Immer mehr erweist sich nun Samuel Huntingtons Theorem vom Kampf der Kulturen als Signatur des 21. Jahrhunderts nicht als Erklärung kulturell begründeter Konflikte, sondern als Teil ihrer Ursachen. Nicht als Versuch der Deutung der neuen Entwicklungen ist die Kulturkampfthese ernst zu nehmen, aber als Arsenal für wohlfeile Berufungsgründe im Kampf der vermeintlichen kulturellen Identitäten um Macht und Anerkennung.
Thomas Meyer analysiert in diesem Band soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Faktoren, die fundamentalistischer Identitätspolitik heute zum Erfolg verhelfen. Empirische Befunde und Analysen der Struktur unterschiedlicher Kulturen machen gemeinsame Grundwerte ebenso wie Reichweite und Grenzen der Differenz von Kulturen und Religionen bewusst. Das Buch zeigt schlüssig, dass es nicht an den kulturellen Unterschieden selbst liegt, ob sie uns bereichern oder einander entfremden, sondern an dem Gebrauch, den wir von ihnen machen.

Über den Autor / die Autorin

Thomas Meyer wurde 1950 in Basel geboren. Nach dem Humanistischen Gymnasium Studium von Philosophie, Germanistik und Anglistik. Später Waldorflehrerausbildung und Unterrichtstätigkeit. Ab 1985 freie Publizistik und Herausgabe des Nachlasses von W. J. Stein. Mitarbeit im Basler Troxler-Institut. 1990 Gründung des Perseus Verlages.

Zusammenfassung

Die Globalisierung zeigt mit dem Schwinden der Grenzen für Terror und fundamentalistischer Identitätspolitik ein neues Gesicht. Immer mehr erweist sich nun Samuel Huntingtons Theorem vom Kampf der Kulturen als Signatur des 21. Jahrhunderts nicht als Erklärung kulturell begründeter Konflikte, sondern als Teil ihrer Ursachen. Nicht als Versuch der Deutung der neuen Entwicklungen ist die Kulturkampfthese ernst zu nehmen, aber als Arsenal für wohlfeile Berufungsgründe im Kampf der vermeintlichen kulturellen Identitäten um Macht und Anerkennung.
Thomas Meyer analysiert in diesem Band soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Faktoren, die fundamentalistischer Identitätspolitik heute zum Erfolg verhelfen. Empirische Befunde und Analysen der Struktur unterschiedlicher Kulturen machen gemeinsame Grundwerte ebenso wie Reichweite und Grenzen der Differenz von Kulturen und Religionen bewusst. Das Buch zeigt schlüssig, dass es nicht an den kulturellen Unterschieden selbst liegt, ob sie uns bereichern oder einander entfremden, sondern an dem Gebrauch, den wir von ihnen machen.

Produktdetails

Autoren Thomas Meyer
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2002
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Politikwissenschaft > Politische Theorien und Ideengeschichte
 
EAN 9783518122723
ISBN 978-3-518-12272-3
Anzahl Seiten 250
Abmessung (Verpackung) 10.7 x 1.5 x 17.7 cm
Gewicht (Verpackung) 231 g
 
Serie Edition Suhrkamp > 2272
edition suhrkamp > 2272
Themen Globalisierung, Kultur, Ausgrenzung, Religion, Identifikation, Identität, Fundamentalismus, Zivilisation, Interkulturalität, Kulturkonflikt, Zugehörigkeit, auseinandersetzen
 

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