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Krise der Inflationskultur
Geld, Finanzen und Staat in Zeiten der kollektiven Korruption

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Da heute keine einzige Währung mehr eine Anbindung an Gold oder Silber hat, ist die Geldschöpfung durch die Zentralbanken und Geschäftsbanken praktisch unbegrenzt. Viele Ökonomen sehen diese neue Freiheit als einen großen zivilisatorischen Fortschritt, Hülsmann und die Ökonomen der Österreichischen Schule bewerten diese Entwicklung kritisch. In allgemein verständlicher Sprache erläutert Hülsmann die komplexen Zusammenhänge zwischen Finanzen und Staat. Er charakterisiert die grundlegende Bedeutung des Sparens und erklärt, warum es nicht durch Geldschöpfung ersetzt werden kann. Er zeigt auf, dass die Verstaatlichung der Geldordnung dem Staat zugleich den Zugriff auf das Vermögen seiner Bürger erleichtert und erläutert, welche wirtschaftlichen und kulturellen Folgen sich aus den prinzipiell unbegrenzten Geldschöpfungsmöglichkeiten der Zentralbanken ergeben.

Über den Autor / die Autorin

PROF. DR. JÖRG GUIDO HÜLSMANN ist Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Angers, Mitglied des Forschungszentrums GRANEM und Senior Fellow des Ludwig von Mises Instituts in Auburn, Alabama. Seine wichtigsten Forschungsgebiete sind die Geldtheorie, die Kapitaltheorie und Finanzmärkte. Er berät Vermögensverwalter auf beiden Seiten des Atlantiks und ist ein international gefragter Redner und Dozent. Seine Publikationen wurden in sechzehn Sprachen übersetzt.

Zusammenfassung

Da heute keine einzige Währung mehr eine Anbindung an Gold oder Silber hat, ist die Geldschöpfung durch die Zentralbanken und Geschäftsbanken praktisch unbegrenzt. Viele Ökonomen sehen diese neue Freiheit als einen großen zivilisatorischen Fortschritt, Hülsmann und die Ökonomen der Österreichischen Schule bewerten diese Entwicklung kritisch. In allgemein verständlicher Sprache erläutert Hülsmann die komplexen Zusammenhänge zwischen Finanzen und Staat. Er charakterisiert die grundlegende Bedeutung des Sparens und erklärt, warum es nicht durch Geldschöpfung ersetzt werden kann. Er zeigt auf, dass die Verstaatlichung der Geldordnung dem Staat zugleich den Zugriff auf das Vermögen seiner Bürger erleichtert und erläutert, welche wirtschaftlichen und kulturellen Folgen sich aus den prinzipiell unbegrenzten Geldschöpfungsmöglichkeiten der Zentralbanken ergeben.

Bericht

Die fortschreitende Verletzung der Freiheiten des Einzelnen lässt sich als Folge kollektiver Korruption beschreiben: Nicht nur einige wenige, sondern eine wachsende Zahl von Gemeinschaftsmitgliedern und ganze gesellschaftliche Gruppen werden zu bedingungslosen Befürwortern staatlicher Zwangsmaßnahmen. In der Konsequenz befürwortet das Eigennutzkalkül des Individuums Politiken, durch die die Gesellschaft zusehends in ein kollektivistisch-sozialistisches Gemeinwesen überführt wird: einen immer stärker wachsenden Staat und Regel- und Regulierungswust, zulasten der individuellen Freiheit. Die kollektive Korruption stellt die Weichen in Richtung hoher Inflation oder sogar Hyperinflation: Denn vor die Wahl gestellt, Pleiten von Staaten und Banken und damit eine Rezession-Depression hinzunehmen oder aber neues Geld zu drucken, wird sich im Zuge einer ausgeprägten kollektiven Korruption eine Mehrheit finden, die gegen Pleitewellen und für das Gelddrucken plädieren wird. Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH

Produktdetails

Autoren Jörg G Hülsmann, Jörg G. Hülsmann, Jörg Guido Hülsmann
Verlag FinanzBuch Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 08.05.2013
Thema Sachbuch > Politik, Gesellschaft, Wirtschaft > Geld, Bank, Börse
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Wirtschaft > Volkswirtschaft
 
EAN 9783898797979
ISBN 978-3-89879-797-9
Anzahl Seiten 320
Abmessung (Verpackung) 13.5 x 21 x 1.7 cm
Gewicht (Verpackung) 380 g
 
Serie Edition Lichtschlag
Edition Lichtschlag
Themen Finanzkrise, Wirtschaftsethik, Wirtschaft, Verstehen, Monetarismus, Inflation, Deflation, Krise, Finanzen, Finanzmarkt, Finanzmärkte, währungsreform, Realwirtschaft, Jörg Guido Hülsmann, Zwan
 

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