vergriffen

Sowjetische Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz 1941-1945
Dokumente zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen in Norddeutschland

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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Eine umfassende Dokumentation zum Arbeitseinsatz und Lebensalltag der sowjetischen Kriegsgefangenen in Niedersachsen 1941-1945.Während des Zweiten Weltkriegs gab es in fast jedem Ort in Deutschland Arbeitskommandos mit Kriegsgefangenen, vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, bei Bauvorhaben und in Industriebetrieben. Der Einsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen erfolgte unter Missachtung der Bestimmungen der Internationalen Genfer Konvention und war durch brutale Behandlung, Unterversorgung, schlechte Arbeitsbedingungen und eine hohe Todesrate gekennzeichnet.Mit der vorliegenden Edition wird der Arbeitseinsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen in seiner ganzen Breite dokumentiert. Die ausgewählten Quellen vermitteln einen umfassenden Eindruck von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Gefangenen und dem Handeln von Wehrmacht, Zivilverwaltung und Arbeitgebern. Die Auswahl basiert auf der Auswertung umfangreicher Quellenbestände in einschlägigen Archiven und bezieht sich geographisch auf den Bereich des Landesarbeitsamtes Niedersachsen, der weitgehend identisch mit dem heutigen Bundesland ist. In diesem Gebiet waren bis zu 60.000 sowjetische Kriegsgefangene gleichzeitig im Einsatz. Die Dokumentation wird durch eine ausführliche wissenschaftliche Darstellung und kommentierende Einführungen ergänzt.In der Reihe bisher erschienenRolf Keller: Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42. Behandlung und Arbeitseinsatz zwischen Vernichtungspolitik und kriegswirtschaftlichen Zwängen (2011)

Über den Autor / die Autorin

Rolf Keller, geboren 1957, war von 1985 bis 2004 Referent bei der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung, 1999 bis 2004 Vertreter des Landes Niedersachsen im deutschrussischen Forschungsprojekt "Sowjetische Kriegsgefangene", 2000 bis 2007 Leiter des Recherche- und Ausstellungsprojektes "Kriegsgefangenenlager" im Rahmen der Neukonzeption der Gedenkstätte Bergen-Belsen, seit 2004 Abteilungsleiter in der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle.

Silke Petry, geb. 1963, 2004 - 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten im Projekt "Neugestaltung der Gedenkstätte Bergen-Belsen"; seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Dokumentationsstelle Widerstand und Verfolgung 1933 - 1945 auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle.

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