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Dunkler Weltteil
Erinnerung an afrikanische Zeit

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Über Afrika hat Christoph Meckel selten geschrieben. Fast ein halbes Jahrhundert nach seinen Reisen per Anhalter und als Straßenläufer gibt er seinen Erinnerungen Raum. Es sind Bilder einer eigenen Härte und Heiterkeit, Blitzlichter, nachgetragene Dankbarkeit, Erkundungen an den Rändern von Furchtbarem, von Beeindruckung und Gelächter. In einem Gedicht wie "Die Savannen", das er seiner Prosa einfügt, sind die Unvereinbarkeiten sprachmächtig eingeschmolzen.Meckel erzählt auch von seinen Begegnungen mit Bildhauern und Dichtern wie Christopher Okogbo und Amos Tutuola in Ibadan, auch mit Aimé Césaire und Léon Damas in den Tagen jenes einzigartigen "Festival des Arts Nègres", zu dem der Staatsmann und Dichter Léopold Senghor 1966 nach Dakar lud. Von besonderem Gewicht bleibt seine Freundschaft mit dem "Forschenden, Erkennenden, Bewegenden und Richtungweisenden" Ulli Beier, die in Oshogbo begann. Dort förderte der einst aus Deutschland vertriebene Beier zusammen mit Susanne Wenger die Entwicklung von nigerianischen Kunst und wurde seit den 80er-Jahren als Gründer des Iwalewa-Hauses von Bayreuth aus zum Vermittler außereuropäischer Kultur.

Über den Autor / die Autorin

Christoph Meckel wurde 1935 in Berlin geboren. Nach zahlreichen Reisen durch Deutschland, Europa, Afrika und Amerika studierte er Grafik an der Kunstakademie in Freiburg und München. Er veröffentlichte verschiedene Radierzyklen sowie zahlreiche Prosa- und Gedichtbücher. Heute ist er Mitglied des PEN Zentrums in Deutschland und der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Rainer-Maria-Rilke-Preis für Lyrik und dem Georg-Trakl-Preis ausgezeichnet.

Zusammenfassung

Über Afrika hat Christoph Meckel selten geschrieben. Fast ein halbes Jahrhundert nach seinen Reisen per Anhalter und als Straßenläufer gibt er seinen Erinnerungen Raum. Es sind Bilder einer eigenen Härte und Heiterkeit, Blitzlichter, nachgetragene Dankbarkeit, Erkundungen an den Rändern von Furchtbarem, von Beeindruckung und Gelächter. In einem Gedicht wie „Die Savannen“, das er seiner Prosa einfügt, sind die Unvereinbarkeiten sprachmächtig eingeschmolzen.Meckel erzählt auch von seinen Begegnungen mit Bildhauern und Dichtern wie Christopher Okogbo und Amos Tutuola in Ibadan, auch mit Aimé Césaire und Léon Damas in den Tagen jenes einzigartigen „Festival des Arts Nègres“, zu dem der Staatsmann und Dichter Léopold Senghor 1966 nach Dakar lud. Von besonderem Gewicht bleibt seine Freundschaft mit dem „Forschenden, Erkennenden, Bewegenden und Richtungweisenden“ Ulli Beier, die in Oshogbo begann. Dort förderte der einst aus Deutschland vertriebene Beier zusammen mit Susanne Wenger die Entwicklung von nigerianischen Kunst und wurde seit den 80er-Jahren als Gründer des Iwalewa-Hauses von Bayreuth aus zum Vermittler außereuropäischer Kultur.

Produktdetails

Autoren Christoph Meckel
Verlag Libelle-Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
 
EAN 9783905707519
ISBN 978-3-905707-51-9
Anzahl Seiten 112
Illustration Mit Graphiken des Autors
Abmessung (Verpackung) 12 x 19 x 1.1 cm
Gewicht (Verpackung) 135 g
 
Themen Deutsche Literatur, Afrika, Afrikanische Literatur, Nigeria, Amos Tutuola, Léon Damas, Christopher Okogbo, Ulli Beier, ca. 1960 bis ca. 1969
 

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