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Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie
Eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die 'Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie', Husserls letztes, unvollendetes Werk, geht auf Vorträge zurück, die er 1935 in Wien und Prag gehalten hat. Die beiden Prager Vorträge gestaltete er zu einer größeren Schrift aus, die eine neue und »eigenständige Einleitung in die transzendentale Phänomenologie« (Vorwort) darstellen sollte.In dieser Schrift unternimmt er den Versuch, auf dem Wege einer philosophiehistorischen Besinnung auf die Ursprünge wissenschaftlichen Denkens und kritischen Philosophierens die Notwendigkeit einer transzendentalphänomenologischen Umorientierung der Philosophie zu begründen. Er kritisiert den Objektivitätsanspruch modernen wissenschaftlichen und philosophischen Denkens und schlägt statt dessen die »Lebenswelt«, also die noch vortheoretische, vor jeder Wissenschaft zugängliche Welt, als Ausgangspunkt von Wissenschaft und Philosophie vor.Die vorliegende Neuausgabe der Krisis-Schrift in der PhB wurde gegenüber den bisherigen Ausgaben um den 3., aus dem Nachlass überlieferten Teil erweitert, in dem Husserl die Problematik des »Lebenswelt«-Begriffs entfaltet.

Über den Autor / die Autorin










Edmund Husserl wird 1859 als Sohn einer jüdischen Tuchhändlerfamilie in Prossnitz geboren. Er nimmt nach dem Abitur das Studium der Mathematik, Astronomie, Physik und Philosophie in Leipzig auf, das er ab 1878 in Berlin fortsetzt. Es folgt die Promotion in Wien und - angeregt durch den Einfluß Franz Brentanos - die Habilitation mit einer psychologisch-mathematischen Arbeit bei Carl Stumpf in Halle. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten erhält Husserl 1906 eine Professur in Göttingen. Die berühmtesten Werke erscheinen in großen Abständen, davon zu Lebzeiten zwei unvollständig: die Ideen zu einer reinen Phänomemologie (1913) und die Krisis der europäischen Wissenschaften (1936). Diese programmatischen Einführungen in die Grundprobleme der Phänomenologie werden zeitlebens durch unveröffentlichte Analysen ergänzt, die Husserl auf etwa 45.000 Seiten in Gabelsberger Stenographie niederschreibt.
1916 folgt er dem Ruf an die Universität Freiburg, wo Martin Heidegger sein wohl berühmtester Schüler wird. Die Konversion zum Christentum schützt die Familie Husserl nicht vor den Schikanen der Nazis, die sie 1937 aus ihrer Wohnung vertreiben. Husserl stirbt 1938 in Freiburg.


Bericht

»Ich halte Husserls 'Krisis der europäischen Wissenschaften' für ein epochales Buch, das zu lesen sich über den Gedanken hinaus lohnt, dass zu Forschen und zu Lehren immer auch zu Üben bedeutet.« Gert Scobel in seiner persönlichen Video-Buchempfehlung (Quelle 3sat.de am 1.12.2014)

Produktdetails

Autoren Edmund Husserl
Mitarbeit Elisabeth Ströker (Herausgeber), Elisabet Ströker (Herausgeber)
Verlag Meiner
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.05.2012
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie
Sachbuch > Philosophie, Religion > Philosophie: Allgemeines, Nachschlagewerke
 
EAN 9783787322596
ISBN 978-3-7873-2259-6
Anzahl Seiten 328
Abmessung (Verpackung) 12.2 x 19 cm
Gewicht (Verpackung) 304 g
 
Serie Philosophische Bibliothek > 641
Philosophische Bibliothek > 641
Themen Zwanzigstes Jahrhundert, Wissenschaft, Transzendentalphilosophie, für die Hochschulausbildung, Methode, Phänomenologie, Jubiläumsausgabe, Philosophie / Existenz, Existenzphilosophie - Existentialismus, 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1999)
 

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