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Das Unbehagen in der Gesellschaft

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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In den letzten Jahrzehnten sind in den westlichen Gesellschaften die Freiheitsspielräume der individuellen Lebensgestaltung enorm gewachsen, traditionelle Rollenvorgaben und gesellschaftliche Bindungen wurden aufgelöst. Die alte Frage "Was darf ich tun?" ist abgelöst worden von der neuen Frage "Wozu bin ich fähig, was kann ich tun?". Dadurch sehen sich die Menschen heute mit einer neuen Quelle des Leidens konfrontiert: ihrer Unfähigkeit, die Freiheitsspielräume und Wahlmöglichkeiten für ein gelingendes Leben zu nutzen. Die Ausbreitung einer neuen Sprache des Leidens über narzisstische Persönlichkeitsstörungen und depressive Erkrankungen ist die Folge. In seiner monumentalen Studie verfolgt Alain Ehrenberg diese Entwicklung anhand zweier groß angelegter Fallstudien in Frankreich und den USA.

Über den Autor / die Autorin

Alain Ehrenberg ist Soziologe am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Paris.

Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten sind in den westlichen Gesellschaften die Freiheitsspielräume der individuellen Lebensgestaltung enorm gewachsen, traditionelle Rollenvorgaben und gesellschaftliche Bindungen wurden aufgelöst. Die alte Frage »Was darf ich tun?« ist abgelöst worden von der neuen Frage »Wozu bin ich fähig, was kann ich tun?«. Dadurch sehen sich die Menschen heute mit einer neuen Quelle des Leidens konfrontiert: ihrer Unfähigkeit, die Freiheitsspielräume und Wahlmöglichkeiten für ein gelingendes Leben zu nutzen. Die Ausbreitung einer neuen Sprache des Leidens über narzisstische Persönlichkeitsstörungen und depressive Erkrankungen ist die Folge. In seiner monumentalen Studie verfolgt Alain Ehrenberg diese Entwicklung anhand zweier groß angelegter Fallstudien in Frankreich und den USA.

Zusatztext

»Zu den Glanzstücken des Buches gehört es, wie Ehrenberg in der amerikanischen Geistesgeschichte die Psychologie als demokratische Methode erfasst, die sich mit der puritanischen Auffassung verbindet, jeder einzelne Mensch sei eine Kirche für sich.«

Bericht

»Zu den Glanzstücken des Buches gehört es, wie Ehrenberg in der amerikanischen Geistesgeschichte die Psychologie als demokratische Methode erfasst, die sich mit der puritanischen Auffassung verbindet, jeder einzelne Mensch sei eine Kirche für sich.« Elisabeth von Thadden DIE ZEIT 20110519

Produktdetails

Autoren Alain Ehrenberg
Mitarbeit Jürgen Schröder (Übersetzung)
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.04.2012
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie
Sachbuch > Psychologie, Esoterik, Spiritualität, Anthroposoph > Angewandte Psychologie
 
EAN 9783518296585
ISBN 978-3-518-29658-5
Anzahl Seiten 530
Abmessung (Verpackung) 10.9 x 2.5 x 17.7 cm
Gewicht (Verpackung) 317 g
Originaltitel La Société du malaise
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 2058
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.2058
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 2058
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.2058
Themen Psychoanalyse, Geschichte, Unsicherheit, Autonomie, Frankreich, Individuum, Psychische Störung, Gesellschaft, auseinandersetzen, Psychosoziale Belastung
 

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