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Der Fall Havemann - Ein Lehrstück politischer Justiz

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Bereits 1964/65 mit einem Berufs- und Publikationsverbot belegt, zählte Robert Havemann bis zu seinem Tod im April 1982 zu den prominentesten Kritikern des SED-Regimes. Er wurde zum -Staatsfeind-, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt. Nach der Ausbürgerung seines Freundes Wolf Biermann wurde der Regimekritiker im November 1976 vom Kreisgericht Fürstenwalde in einer Blitzaktion zu der berüchtigten Aufenthaltsbeschränkung verurteilt, der eine jahrelange Isolierung Havemanns in Grünheide folgte. 1979 verurteilte ihn dasselbe Gericht unter dem Vorwand eines Devisenvergehens zu einer Geldstrafe. In beiden Fällen stand die Verwerfung der Berufung bereits vorher fest. Die Gerichtsverfahren gegen Robert Havemann sind ein Lehrstück für die Inszenierung eines politischen Prozesses.

Über den Autor / die Autorin


Jahrgang 1956, Studium der Geschichte und der politischen Wissenschaften, 1987 Promotion zum Dr. phil., 1989 Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München und 1990/91 Lehrbeauftragter an der TU München, 1992 Fachbereichsleiter in der Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, seit 1998 Stellvertretender Direktor am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden und Lehrbeauftragter für Zeitgeschichte an der TU Dresden.


Zusammenfassung


Bereits 1964/65 mit einem Berufs- und Publikationsverbot belegt, zählte Robert Havemann bis zu seinem Tod im April 1982 zu den prominentesten Kritikern des SED-Regimes. Der unbeugsame Sozialist wurde zum »Staatsfeind«, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt. Nach der Ausbürgerung seines Freundes Wolf Biermann wurde der Regimekritiker im November 1976 vom Kreisgericht Fürstenwalde in einer Blitzaktion zu einer Aufenthaltsbeschränkung verurteilt, der eine jahrelange Isolierung Havemanns in Grünheide folgte. 1979 verurteilte ihn dasselbe Gericht unter dem Vorwand eines Devisenvergehens zu einer Geldstrafe.


Die Gerichtsverfahren gegen Robert Havemann sind ein Lehrstück für die Inszenierung eines politischen Prozesses, die vom Autor minutiös rekonstruiert werden.


Zusatztext

Das Buch ist sehr empfehlenswert, besonders natürlich für den Richter und die Anwälte, die über das Verfahren und Urteil zu befinden haben. Das letzte Wort im "Fall Havemann" ist hoffentlich noch nicht gesprochen. Martin Jander, die tageszeitung Er zitiert minutiös und überläßt das Urteilen weitgehend dem Leser. Peter Laudan, WDR

Bericht

"Das Buch ist sehr empfehlenswert, besonders natürlich für den Richter unddie Anwälte, die über das Verfahren und Urteil zu befinden haben. Dasletzte Wort im"Fall Havemann"ist hoffentlich noch nicht gesprochen." (die tageszeitung, 29.9.1998, Martin Jander)

"Er zitiert minutiös und überläßt das Urteilen weitgehend dem Leser." (WDR, 10.7.1998, Peter Laudan)

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