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In den neueren Diskussionen über den Kolonialismus wird vermehrt dem »Kolonialismus ohne Kolonien« Beachtung geschenkt: Auf welche Weise waren auch solche europäischen Länder involviert, die selbst nicht als Kolonialmacht aufgetreten sind? Und wie wirken sich diese Verstrickungen auf die postkoloniale Gegenwart aus?
Der Band geht diesen Fragen am Beispiel der postkolonialen Schweiz nach und stößt damit auch die längst überfällige Rezeption der Postcolonial Studies in der Schweiz an.
Mit Beiträgen von Christine Bischoff, Christof Dejung, Sara Elmer, Francesca Falk, Gaby Fierz, Alexander Honold, Rohit Jain, Franziska Jenni, Meral Kaya, Christian Koller, Konrad J. Kuhn, Barbara Lüthi, Martin Mühlheim, Patricia Purtschert, Bernhard C. Schär, Daniel Speich Chassé und einem Vorwort von Shalini Randeria.
Über den Autor / die Autorin
Patricia Purtschert (Dr. phil.) lehrt Philosophie und Gender Studies an der Universität Basel. Ihre Arbeitsgebiete sind Feministische Theorie, Politische Philosophie, Queer und Postcolonial Studies.
Barbara Lüthi, Dr. phil., ist Assistentin am Historischen Seminar der Universität Basel.
Francesca Falk, Studium der Geschichte und der Politischen Theorie in Basel, Freiburg im Breisgau, Genf und Zürich. 2007 als visiting scholar an der UC Berkeley. Dissertationsstipendium im Rahmen des nationalen Forschungsschwerpunktes eikones/Bildkritik.
Bericht
Reviewed in:
Tsantsa, 18 (2013), Anne Lavanchy