CHF 78.00

Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt
Eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

Versand in der Regel in 6 bis 7 Wochen

Beschreibung

Mehr lesen

Mit den Attacken islamistischer Terroristen am 11. September 2001 endeten die Jahre der politischen Visionen nach dem Fall der Berliner Mauer. Die USA haben seitdem zusätzlich zu Afghanistan und zum Irak weitere islamische Länder wie den Iran, Syrien und Libyen unter dem Vorwurf ins Visier genommen, sie leisteten dem Terrorismus Vorschub bzw. sie stellten Massenvernichtungswaffen her. Mit dieser Begründung haben sie ihre militärische Präsenz in der islamischen Welt massiv ausgebaut. Dies lässt dort den Eindruck entstehen, dass die islamische Zivilisation angegriffen werde.

Mit Blick auf die internationalen Beziehungen geht Naika Foroutan der Frage nach, welche Möglichkeiten bestehen, der Gefahr sich verschärfender Zivilisationskonflikte zu begegnen. Sie beschreibt die weltpolitischen Ordnungsstrukturen nach 1989, analysiert die Konflikte, die diese post-bipolare Weltordnung beeinflussen, und erarbeitet Lösungsvorschläge zu ihrer Regulierung. Dabei untersucht sie auch, ob die für den Westen sicherheitspolitisch bedeutsamen Kulturdialoge zusätzlich einen Beitrag zur Demokratisierung der islamischen Staatenwelt leisten können.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Naika Foroutan ist Lehrbeauftragte für Politikwissenschaft an der Universität Göttingen und Geschäftführerin der Gesellschaft für Iranische Sozialforschung in Berlin (GISB) e.V.§§

Zusammenfassung

Mit den Attacken islamistischer Terroristen am 11. September 2001 endeten die Jahre der politischen Visionen nach dem Fall der Berliner Mauer. Die USA haben seitdem zusätzlich zu Afghanistan und zum Irak weitere islamische Länder wie den Iran, Syrien und Libyen unter dem Vorwurf ins Visier genommen, sie leisteten dem Terrorismus Vorschub bzw. sie stellten Massenvernichtungswaffen her. Mit dieser Begründung haben sie ihre militärische Präsenz in der islamischen Welt massiv ausgebaut. Dies lässt dort den Eindruck entstehen, dass die islamische Zivilisation angegriffen werde.



Mit Blick auf die internationalen Beziehungen geht Naika Foroutan der Frage nach, welche Möglichkeiten bestehen, der Gefahr sich verschärfender Zivilisationskonflikte zu begegnen. Sie beschreibt die weltpolitischen Ordnungsstrukturen nach 1989, analysiert die Konflikte, die diese post-bipolare Weltordnung beeinflussen, und erarbeitet Lösungsvorschläge zu ihrer Regulierung. Dabei untersucht sie auch, ob die für den Westen sicherheitspolitisch bedeutsamen Kulturdialoge zusätzlich einen Beitrag zur Demokratisierung der islamischen Staatenwelt leisten können.

Produktdetails

Autoren Naika Foroutan
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2004
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Politikwissenschaft
 
EAN 9783824446049
ISBN 978-3-8244-4604-9
Anzahl Seiten 315
Illustration XIV, 315 S. 1 Abb.
Abmessung (Verpackung) 14.8 x 1.7 cm
Gewicht (Verpackung) 435 g
 
Themen Konflikt, Islam, Islam : Politik, Zeitgeschichte, Neue Weltordnung, Ost-West-Politik, Westen (pol.), C, Westen, Konflikte, Politik, Political Science, auseinandersetzen, Kulturdialog, Political Science and International Studies, Konfliktregulierung, Kulturkrieg, Islamische Staaten, Demokratisierung, Zivilisationskonflikt, Islamische Staaten, Transformation
 

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.