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Boris Vian beantwortet hier grundlegende Lebensfragen zu Sex und Liebe. Er beschreibt alle Varianten, mit denen wir uns dieser Geisteserscheinung nähern, welchen Trugschlüssen wir dabei verfallen können, und manche dieser Varianten waren derart, daß sie zu Lebzeiten des Autors nicht veröffentlicht werden konnten. Für den Connaisseur erregende Schlüsselgeschichten, für den unvertrauten Leser eine aufregende Nachtwelt, die ihn zum Tagedieb macht.
Über den Autor / die Autorin
Boris Vian wurde 1920 in Ville d'Avray in Frankreich geboren. Nach Beendigung seines Ingenieurstudiums 1942 arbeitete er zunächst in seinem Beruf, unternahm jedoch bereits 1941 erste schriftstellerische Versuche. Ein Jahr später entstand sein erster Roman 'Aufruhr in den Ardennen'. Gleichzeitig machte Vian Karriere als Jazzmusiker und schrieb für verschiedene Zeitschriften musikkritische Beiträge. Für Provokation sorgt er mit dem 1946 verfaßten Roman 'Ich werde auf eure Gräber spucken', der zunächst ein Bestseller, dann verboten wurde. Vian arbeitete mit Michel Arnaud und Raymond Queneau an Filmprojekten und betätigte sich als Übersetzer, Redakteur einer Musikzeitschrift, Schauspieler sowie Verfasser von Chansons, Novellen, Sketchen und Ballettentwürfen. Vian starb 1959 bei der Voraufführung des Films 'Ich werde auf eure Gräber spucken' in Paris.
Frank Heibert, geboren 1960, übersetzt vor allem aus dem Englischen und Französischen. 2006 erschien sein erster Roman.
Für seine Übersetzungen großer Autoren wie Mark Twain, Don Delillo, Tobias Wolff, George Saunders, Tristan Egolf und Richard Ford wurde Frank Heibert 2012 von der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet und 2016 wurde ihm der Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis verliehen.
Klaus Völker, geboren 1938 in Frankfurt am Main, Schriftsteller, Theaterwissenschaftler und Professor für Schauspielgeschichte und Dramaturgie, ist Rektor der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Als ausgewiesener Pataphysiker ist Klaus Völker unter anderem Herausgeber der Boris Vian-Gesamtausgabe.
Bericht
"28 Varianten von Liebe und Sex, phantasievoll, ironisch und frecherotisch." (Rendel Morsbach)