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Der Weg ins Freie
Roman. Roman. Hrsg. u. mit e. Nachw. v. Hansgeorg Schmidt-Bergmann

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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1910 hatte Schnitzler vermerkt: »An der Stelle, die ihm gebührt, wird der Roman erst in der reineren Atmosphäre späterer Jahre sich behaupten.« Denn bei seinem Erscheinen 1908 löste der Roman einen regelrechten Skandal aus. Die Spitzen der Wiener Salonkultur sahen sich gespiegelt, und für viele ihrer Akteure waren die Indiskretionen des Schlüsselromans wenig schmeichelhaft. Mit psychologischer Raffinesse gelingt Schnitzler die Demaskierung der lebensuntüchtigen Gesellschaft der Jahrhundertwende und ein kaleidoskopartiger Blick auf die Ängste, Sehnsüchte und das uneingelöste Begehren der Personen. So hat man, bezogen auf den Protagonisten, den jungen Musiker Georg von Wergenthin, auch von einem »Anti-Bildungsroman« sprechen können, denn der junge Musiker bleibt, was er am Beginn des Romans gewesen ist - letztlich ohne Ziel und ohne persönliche oder gesellschaftliche Perspektiven.

Über den Autor / die Autorin

Arthur Schnitzler, geb. 15.5.1862 in Wien, versuchte bereits als Neunzehnjähriger seine ersten Dramen zu schreiben. Nach dem Studium der Medizin war er Assistenzarzt an der Allgemeinen Poliklinik und dann praktischer Arzt in Wien, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1886 erscheinen die ersten Veröffentlichungen in Zeitungen, 1895 das erste Buch. Bei Arthur Schnitzler bildet stets der einzelne Mensch den Mittelpunkt seiner durchweg im Wien der Jahrhundertwende angesiedelten Stoffe. Er starb am 21.10.1931 als einer der bedeutendsten österreichischen Erzähler und Dramatiker der Gegenwart in Wien.

Zusammenfassung

1910 hatte Schnitzler vermerkt: »An der Stelle, die ihm gebührt, wird der Roman erst in der reineren Atmosphäre späterer Jahre sich behaupten.« Denn bei seinem Erscheinen 1908 löste der Roman einen regelrechten Skandal aus. Die Spitzen der Wiener Salonkultur sahen sich gespiegelt, und für viele ihrer Akteure waren die Indiskretionen des Schlüsselromans wenig schmeichelhaft. Mit psychologischer Raffinesse gelingt Schnitzler die Demaskierung der lebensuntüchtigen Gesellschaft der Jahrhundertwende und ein kaleidoskopartiger Blick auf die Ängste, Sehnsüchte und das uneingelöste Begehren der Personen. So hat man, bezogen auf den Protagonisten, den jungen Musiker Georg von Wergenthin, auch von einem »Anti-Bildungsroman« sprechen können, denn der junge Musiker bleibt, was er am Beginn des Romans gewesen ist – letztlich ohne Ziel und ohne persönliche oder gesellschaftliche Perspektiven.

Produktdetails

Autoren Arthur Schnitzler
Mitarbeit Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Herausgeber), Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Nachwort)
Verlag Insel Verlag
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2002
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945
 
EAN 9783458344940
ISBN 978-3-458-34494-0
Anzahl Seiten 463
Abmessung (Verpackung) 10.8 x 2.4 x 17.7 cm
Gewicht (Verpackung) 368 g
 
Serie Insel Taschenbücher > Nr.2794
insel taschenbuch > 2794
Themen Wien, Liebesbeziehung, Komponist, Juden, entspannen, Lehrerin, Belletristische Darstellung, auseinandersetzen, Geschichte 1898-1900, Belle Époque (ca. 1871 bis ca. 1914)
 

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