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DJ Tomekk ist nicht nur einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste, sondern auch einer der umstrittensten DJs in Deutschland. Mit Fleiss, Talent und dem richtigen Gespür sich zu vermarkten, konnte er seinen Namen weit über die Grenzen bekannt machen, durch seinen, teils kalkulierten, Erfolg im Mainstream machte er sich aber in der HipHop-Szene viele Feinde. Auch auf seinem neuen Album wird eine breite Käuferschicht bedient, auch wenn Tomekk dieses Mal weniger auf grosse Stars aus Übersee dafür auf Eigengewächse seiner Heimat Berlin setzt. Intensiv war die Zusammenarbeit vor allem mit den ebenso umstritten Künstlern von Aggro Berlin (Sido, Harris, Fler, B-Tight). Auch sonst liegt der Fokus auf Berliner Künstlern, Tomekk will vor allem Newcomer sowie die Acts seines Labels pushen. Natürlich lässt er auch seine guten Verbindungen spielen und lädt bekannte US-Acts wie Xzibit, Truth Hurts, N.O.R.E. oder MC Lyte ins Studio ein. Mit Monie Love überrascht er zudem die Hörer, diese war eigentlich schon gänzlich von der Bildfläche verschwunden. Der Fokus von „Numma Eyns“ liegt auf der Party, clubtaugliche Beats, tanzbarer R’n’B und Hooks zum mitschreien oder singen. Ein zumeist eingängiges Album, dass sicherlich auch wieder auf ein breites Publikum abgeziehlt, durch die Parts der gewohnt kompromisslosen Berliner-Rapper aber auch an härte gewinnt.