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Einatmen. Ausatmen.
Roman | "Eine amüsante Liebes- und Familiengeschichte mit therapeutischem Tiefgang." WDR 2 Lesen

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim Leos rasend komischer und tief berührender Roman über die Jagd nach dem Glück und die mitunter schwer zu findende Leichtigkeit des Seins.
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist - aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird - zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.
Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen - bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.

Info autore

Maxim Leo
 wurde 1970 in Ostberlin geboren. Er schreibt gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über Alterspubertierende und sprechende Katzen, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod«, 2015 »Auentod«. 2019 erschien sein autobiografisches Buch »Wo wir zu Hause sind«, das wie der Roman »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße« (2022) zum Bestseller wurde.

Riassunto

Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim Leos rasend komischer und tief berührender Roman über die Jagd nach dem Glück und die mitunter schwer zu findende Leichtigkeit des Seins.

Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des
Aviola
-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.


Was niemand weiß: Seine
Academy
steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der
Aviola
. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.

Einatmen. Ausatmen.
– ein humorvoller Roman über Achtsamkeit, Sinnsuche und die überraschenden Begegnungen, die uns verändern.

Dettagli sul prodotto

Autori Maxim Leo
Editore Kiepenheuer & Witsch
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 12.03.2026
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783462006513
ISBN 978-3-462-00651-3
Numero di pagine 256
Dimensioni (della confezione) 13 x 2.2 x 20.9 cm
Peso (della confezione) 348 g
 
Categorie Entspannung, Deutschland, Coaching, Brandenburg, Geschenk für Männer, entspannen, Achtsamkeit im Alltag, Der Pfau, leichtlesen, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050)
 

Recensioni dei clienti

  • Spitzenmanagerin beim Achtsamkeitstraining

    Scritta il 17. aprile 2026 da Ele.

    Einatmen ausatmen, Roman von Maxim Leo, EBook von Kiepenheuer & Witsch
    Marlene findet den Sinn des Lebens
    Marlene soll die Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Sie hat sich durch Disziplin und Verbissenheit nach oben gearbeitet, hat die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen gebracht. Doch menschlich hat sie gehörige Defizite. Bevor sie zum CEO des Konzerns ernannt wird, erwartet die Konzernleitung, dass sie ein Achtsamkeitstraining in einem Brandenburger Schloss absolviert. Und zwar beim berühmten und stets erfolgreichen Seelencoach Alex Crow.
    Keiner ahnt, dass Crow selbst vor einem Burnout steht und die Academy kurz vor dem Bankrott. Marlene ist Crows Rettungsanker, denn falls er es schafft, Marlene zu mehr Achtsamkeit zu bringen, dann winkt ein Großauftrag von Aviola, dies könnte ihn und seine Einrichtung retten. Zunächst zeigt sich Marlene jedoch wandlungsresistent. Nach einer Reihe von einschneidenden Erlebnissen, beginnt Marlenes Panzer zu bröckeln.
    Maxim Leo schreibt witzig, flüssig und extrem bildmalerisch. Die Figuren die in der Academy zugegen sind, sind so hervorragend charakterisiert und beschrieben, sie wirken echt und real, mit feinen Übertreibungen manchmal schon etwas skurril. Auch die Tier- und Naturbeschreibungen konnten mich überzeugen. Deshalb liest sich das Buch weg wie nichts, man mag es gar nicht zur Seite legen. Ungeahnte Wendungen und ein unerwartetes, jedoch offenes Ende konnten mich überraschen. 256 Seiten so prall voll mit Geschehnissen, eine herrlich amüsante und unterhaltsame Lektüre. Obwohl Marlene und auch Alex, so ihre Eigenarten und Defizite haben, mochte ich sie wirklich sehr gerne. Beide haben sich positiv entwickelt haben sich zum Besseren verändert. Doch auch die anderen Figuren im Buch sind genauestens beschrieben, sind gut charakterisiert und äußerst interessant. Alle handeln authentisch und nachvollziehbar. Ich habe mochte sie alle.
    Mit ganz feinem Humor hat der Autor Achtsamkeits-Training und Coaching auf die Schippe genommen. Lifestyle- Leiden, Traumata mit was auch für welchem Hintergrund, der Wirtschaftszweig Mental-Health und das alles mit einem Augenzwinkern. Die Geschichte erscheint aus der Sicht von Alex und Marlene im Wechsel. Deshalb fühlt sich der Leser ganz nah dran an den Figuren. Ein Überblick über das gesamte Geschehen ist stets gewährleistet. Die schlagfertigen Dialoge haben mir viel Vergnügen bereitet.
    Ein liebenswertes Buch, gute humorvolle Unterhaltung, mit einem Schluss, den sich jeder nach seinen Wünschen zu Ende denken kann. Spannend und auch berührend. Moderne Sprache und lebensnahe Figuren, das Thema trifft m.E. voll den Zeitgeist. Eine Botschaft die ankommt.
    Dafür von mir 5 Sterne

  • amüsant

    Scritta il 06. aprile 2026 da BR.

    Einatmen. -
    Die Figur der Marlene Buchholz ist schon richtig originell angelegt. Ihr Unverständnis anderen Menschen gegenüber, ihre Konzentration ausschließlich auf die Arbeit und die Tatsache dass sie keinerlei soziale Kontakte sucht. Dies ist nicht ideal für die Führung eines erfolgreichen Konzernes. Und deshalb wird sie auf ein Achtsamkeits-Seminar geschickt. Ich habe interessiert und mit einem Schmunzeln Marlene dabei beobachtet wie sie sich in diesem Seminar zurechtfindet.

    Vor Ort hat sie viele skurrile Begegnungen mit Alex Grow, dem Seminarleiter und weiteren Personen rund um die Academy. Ein bisschen versteckt findet sich aber auch Tiefe in dem Miteinander der verschiedenen Figuren.

    Mich hat diese humorvolle Geschichte amüsiert. Dabei sollte man Marlenes Entwicklung nicht bierernst nehmen.
    - Ausatmen.

  • Wie eine knallharte Managerin den Sinn des Lebens entdeckt

    Scritta il 27. marzo 2026 da Karoberi.

    Marlene ist eine Businessfrau, die nur für die Arbeit lebt. Sie soll in den Vorstand gewählt werden, jedoch fehlen ihr entsprechende sozialen Kompetenzen. Dehalb wird sie auf ein 14-tägiges Achtsamkeitsseminar nach Brandenburg geschickt. Der Seminarleiter Alex hat eigene Sorgen, wird er doch seit längerer Zeit von Panikattacken heimgesucht, weil seine Akademie finanziell nicht mehr so gut läuft.

    Eigentlich lese ich ungern Bücher aus dem Genre Literatur. Doch Leo Maxim konnte mich bereits mit dem Werk "Wir werden Jung sein" überzeugen, dass es auch für mich lesbare "Literatur" gibt. Im vorliegende Buch Einatmen. Ausatmen. finde ich schon allein das Thema sehr interessiert.

    "Was man alles sehen konnte, dachte Marlene, wenn man die Blickrichtung veränderte, wenn man sich die Zeit nahm hinzuschauen!" (Zitat, 9. Kapitel)

    Durch das Innehalten und übers Leben nachdenken, wird Marlene endlich bewusst, dass es auch noch andere Bedürfnisse und Ziele im Leben gibt. Ihr Verhaltensmuster wurde zwar durch ihre Vergangenheit geprägt, doch jeder Mensch kann sich frei entscheiden, wie er leben will.

    "Die Zeit ist der Moment, den wir uns schenken." (Zitat, 14. Kapitel)

    Die Geschichte ist sehr kurzweilig und liest sich gut weg. Es gibt traurige Momente, erschreckende Situationen aber auch Mut machende Aspekte. Das Buch konnte mich insgesamt wieder gut unterhalten.

  • Humorvoll und unrealistisch

    Scritta il 25. marzo 2026 da Bücherfreundin.

    In seinem aktuellen Buch "Einatmen. Ausatmen." erzählt Maxim Leo die Geschichte der 39-jährigen Managerin Marlene Buchholz, die von ihrem Vorgesetzten zu einem Achtsamkeitsseminar geschickt wird.

    Marlene wird von ihrem Chef, dem Aviola-Vorstandsvorsitzenden Dr. Finckenstein, in sein Büro gebeten. Er lobt ihre fachliche Kompetenz und eröffnet ihr, dass sie mit seinem Renteneintritt seine Nachfolgerin werden soll. Allerdings gibt es da noch das Problem, dass ihre Kollegen sie als unempathisch beschreiben und sich von ihr unter Druck gesetzt fühlen. Sie lobe zu wenig, es herrsche ein Klima der Kälte und Angst. Das soll sich nun ändern, denn Dr. Finckenstein hat sie bei dem Unternehmenscoach Alex Grow zu einem Achtsamkeitstraining angemeldet. Lustlos packt Marlene ihre Reisetasche, um gemeinsam mit 10 weiteren Teilnehmern das Programm in einem Brandenburger Schloss zu absolvieren. Wie erwartet fühlt sie sich nicht wohl in der Gruppe, möchte alles nur schnell hinter sich bringen ...

    Das unterhaltsame Buch ist mit viel Humor erzählt und liest sich sehr flüssig. Wir lernen die erfrischend ehrliche und sehr direkte Karrierefrau Marlene kennen, die ein zurückgezogenes Leben führt. Sie lebt in einem möblierten Appartement, ihr Lebensinhalt besteht aus ihrer Arbeit, die für sie an erster Stelle steht.

    Auf einer zweiten Erzählebene steht Alex im Vordergrund, der seine Academy vor über 20 Jahren gegründet hat und 170 Angestellte beschäftigt. Es geht ihm gerade nicht gut, er leidet unter Panikattacken und hat Schlafstörungen. Seine Firma ist in finanzielle Schieflage geraten, sein letzter Strohhalm ist ein in Aussicht gestellter fester Vertrag mit Aviola, wenn es ihm gelingt, aus Marlene einen anderen, einen empathischen Menschen zu machen.

    Das erste Drittel des Buches hat mir sehr gut gefallen. Marlene und Alex sind herrlich klischeehaft und überspitzt dargestellt, es gibt viele lustige Situationen. Mit dem zweiten Drittel tritt der Humor deutlich in den Hintergrund, es wird ernster, und die Handlung wird leider zunehmend unrealistisch. So taucht eine von der Polizei gesuchte rebellische 13-jährige Baumretterin auf und wird von Alex versteckt, es gibt eine Tierbefreiungsaktion, und Marlene vollzieht innerhalb kurzer Zeit eine 180 Grad-Wende. Es gibt auch einen sehr berührenden Moment, als es ihr gelingt, sich in ihrer Gruppe in einer Aufstellübung zu öffnen und dabei erlittene Traumata ihrer Mutter und Großmutter zu erkennen und einzuordnen.

    Auch wenn sich das Ende glücklicherweise fast kitschfrei gestaltete, konnte mich die Handlung insgesamt nur teilweise überzeugen. Ich mag ernste Töne, auch in humorvollen Büchern, aber ich mag es nicht, wenn eine Handlung zu sehr ins Unrealistische abdriftet. In meinen Augen ist dies leider bei "Einatmen. Ausatmen." der Fall. 

  • Einfach mal kurz durchatmen

    Scritta il 19. marzo 2026 da iwer.

    Mir gefällt das Buch von Maxim Leo richtig gut, weil es so herrlich unaufgeregt ist. Schon das Cover hat es mir total angetan. Es ist schlicht und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. Das passt perfekt zum Titel und strahlt eine Ruhe aus, die mich direkt angesprochen hat. Man nimmt es einfach gerne in die Hand. Der Schreibstil hat mich auch sofort abgeholt. Leo schreibt angenehm direkt und bodenständig. Er verzichtet auf komplizierte Sätze oder künstliches Drama. Es liest sich eher wie ein entspanntes Gespräch unter Freunden. Besonders die Dialoge wirken echt und wie aus dem Leben gegriffen. Beim Lesen merkt man richtig, wie man selbst ein bisschen runterfährt. Das Buch regt einen dazu an, mal über den eigenen Alltag nachzudenken. Am Ende bleibt ein richtig gutes Gefühl und die Erkenntnis, dass ein bewusster Moment schon viel verändern kann.

  • Entgegen der Erwartungshaltung kein anspruchsvoller Roman

    Scritta il 14. marzo 2026 da anonym.

    Von Maxim Leo hatte ich früher schon „Wo wir zu Hause sind“ und „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ gelesen, die mir beide gut gefallen haben, weil sie meinem Leseanspruch an gehobene Literatur genügten. Mit derselben Erwartungshaltung, geschürt auch durch die Inhaltsangabe, bin ich an diesen neuen Roman gegangen und wurde leider etwas enttäuscht. Er lässt sich eher seichter Unterhaltungsliteratur zuordnen, ist aber als unterhaltende Lektüre gut zu lesen. Dabei deuten Klappen- und Buchrückentext auf mehr hin. Eine fachlich sehr kompetente, zwischenmenschlich aber als empathielose Sklaventreiberin verschrieene Managerin steht kurz vor ihrer Berufung zur Vorstandsvorsitzenden. Ihr wird auferlegt, an einem Achtsamkeitsseminar teilzunehmen, das der kurz vor dem Bankrott stehende beste Coach Deutschlands leitet. Statt das Verhältnis der beiden zueinander und das Wesen von Achtsamkeitsschulungen psychologisch vertieft darzustellen, werden Nebenfiguren eingeführt, denen so recht keine weiterführende Rolle zukommt. Nicht gefallen hat mir zudem, wie rasch die Protagonistin eine persönliche Veränderung erfährt. Die eine oder andere Passage lädt zum Nachdenken darüber ein, wie man sich selbst kennenlernen kann.
    Empfohlen für alle, die kurzweilige Bücher mögen.

  • Muss sich mit "Der Pfau" messen lassen

    Scritta il 12. marzo 2026 da zebra.

    Daran, dass ich schon ein Buch von Maxim Leo gelesen hätte, könnte ich mich nicht entsinnen, also ist „Einatmen, Ausatmen“ ein neuer Punkt auf meiner Leselandkarte.

    Zunächst sei kurz umrissen, worum es geht, wenngleich man beim Titel schon auf Ideen kommen kann, mit denen man gar nicht so verkehrt liegt: „Einatmen, ausatmen“ ist einer der Leitsätze, wenn es um Achtsamkeit, Gelassenheit und dergleichen geht. So auch hier: Lernen soll das Marlene Buchholz, ihres Zeichens designierte Vorstandsvorsitzende der Aviola, und zwar von Alex Grow (Zweifel an der Echtheit des Namens hegt auch Marlene …), einem berühmten Coach. Doch ihr Plan, sich schnell ihr Achtsamkeitszertifikat „abzuholen“, misslingt, denn Alex scheint noch größere Baustellen als sie selbst zu haben ...

    Mehr sei nicht verraten, weil die Geschichte in weiten Teilen von schrägen Einfällen lebt, denen man ansonsten nur vorgriffe. Mich erinnerte die Geschichte an eine, die ich sehr liebe: Isabell Bogdans „Der Pfau“ – und das steht auf der Haben- wie auf der Soll-Seite. In beiden Geschichten geht es um Optimierung von „Leistungsträgern“ durch eine „Anstalt“, bei der selbst einiges im Argen liegt. Man könnte nun sagen, dass Leo abschreibt, doch damit täte man ihm Unrecht, denn er spielt das Stück in einer anderen Tonart. Seine Figuren sind sympathisch (ja, sogar Marlene, weil sie erfrischend direkt ist); er nimmt vieles aufs Korn, ohne „draufzuhauen“, lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass letztlich Authentizität relevant ist und „vorne“ nicht immer in der ersten Reihe ist; er beherrscht die Kunst, den Finger in Wunden zu legen, ohne darin zu bohren, sondern einen selbst zu der Erkenntnis gelangen zu lassen – und das nicht in moralinsaurem Ton, sondern in locker-leicht lesbarer Schreibe. Gute Unterhaltung, die zum Nachdenken anregen kann und nur deshalb keine volle Punktzahl erreicht, weil „Einatmen, Ausatmen“ sich bei mir am zuvor gelesenen „Der Pfau“ messen lassen muss.

  • Kurzweilig und unterhaltsam

    Scritta il 12. marzo 2026 da carola1475.

    Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende eines Konzerns werden, sie ist beruflich mit ihrer Effizienz und Kompetenz bestens geeignet, zeigt jedoch anderen Menschen gegenüber keine Empathie, sie ist unsensibel und sieht andere einfach nicht. Deshalb schickt ihr Chef sie zu einem Achtsamkeitsseminar bei Alex Grow, der sich nach vielen erfolgreichen Jahren eingestehen muss, dass er fast ausgebrannt ist, sogar Panikattacken kennt und sich des drohenden finanziellen Aus' seines Unternehmens bewusst ist.

    Maxim Leo ist seinen Protagonisten sehr zugewandt und nimmt sie ernst, er analysiert Marlene und Alex umfassend, so dass ich nachvollziehen kann, wie beide zu der Persönlichkeit geworden sind, die sie heute sind, auch Erfahrungen in Kindheit und Jugend waren prägend und werden nicht ausgespart.
    Es macht Spaß, Marlenes langsame Veränderung mitzuerleben, ihr zunehmendes Interesse am Gegenüber, wobei es berührende Szenen gibt wie auch humorvoll beschriebene und überraschende Situationen. Auch Alex beeindruckt als engagierter Coach, nicht zuletzt mit seiner Selbstanalyse und bedauerlichen Unfähigkeit, über seinen eigenen Schatten zu springen. Selbst auf Sinnsuche, unterstützt er erfolgreich andere Menschen auf ihrer Suche nach dem richtigen Weg.

    Erzählt wird abwechselnd aus Marlenes und Alex' Perspektive, Maxim Leo schreibt angenehm zu lesen, bildhaft und humorvoll, fein beobachtet werden seine Protagonisten wie auch Nebencharaktere lebendig und zu glaubhaften und authentischen Figuren.
    Leos neues Buch mit dem passenden Titel und dem schönen Cover hat mir gut gefallen, 'Einatmen. Ausatmen' hat mich kurzweilig unterhalten, mich berührt und am Ende optimistisch gestimmt meinen eigenen Weg fortsetzen lassen.

  • Ganz nett zu lesen

    Scritta il 12. marzo 2026 da Lilli33.



    Marlene Buchholz ist nur noch einen Schritt von ihrem Ziel entfernt: Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns zu werden. Die Workaholic hat viel zum bisherigen Erfolg des Unternehmens beigetragen, doch Mitarbeiterführung ist nicht gerade ihre Kernkompetenz. Deshalb wird sie zu einem Achtsamkeitsseminar nach Brandenburg geschickt, wo sie sich zunächst gar nicht, dann widerwillig auf neue Sichtweisen einlässt.

    Die Ankündigung des Buchs als „rasend komischer und tief berührender Roman“ empfinde ich als viel zu hoch gehängt. Damit werden unrealistische Erwartungen geschürt, die in meinem Fall nicht erfüllt wurden. Ich habe von Maxim Leo schon weit Besseres gelesen, Komischeres und Berührenderes.

    Die Entwicklung der Marlene Buchholz und auch die des Akademie-Leiters Alex Grow in „Einatmen, Ausatmen“ hat mich zwar ein wenig berührt, doch da wäre noch einiges mehr möglich gewesen. Doch bei vielen Themen kratzt der Roman nur an der Oberfläche. Es wird alles schnell abgehandelt, schließlich dauert das Seminar nur zwei Wochen. Husch, husch rast Maxim Leo durch zig aktuelle Themen und lässt auch den Figuren nicht viel Zeit, sich um einhundertachtzig Grad zu drehen. Das ist alles andere als glaubwürdig, aber wenigstens ein bisschen komisch.

    Am besten haben mir die Dialoge zwischen Marlene und Alex gefallen. Marlene, bei der alles auf Fakten und Logik fußt, die Gefühle wegschließt und meint, dann keine zu haben; auf der anderen Seite Alex, der Guru für Persönlichkeitsentwicklung, der schon lange nicht mehr von seinen eigenen Methoden überzeugt ist. Hier prallen Welten aufeinander und das ließ mich dann doch immer wieder schmunzeln.

  • Bleibt leider hinter den Erwartungen zurück

    Scritta il 11. marzo 2026 da SimoneF.

    Marlene Buchholz lebt für ihre Arbeit. Sie ist Mitte Dreißig und kurz vor dem Sprung in die Vorstandsetage des Aviola-Konzerns. Einziger Haken: Ihre Sozialkompetenz ist, vorsichtig gesagt, ausbaufähig, und ein zweiwöchiges Achtsamkeitstraining beim berühmten Coach Alex Grow soll Abhilfe schaffen. Alex´ Coaching-Akademie steckt in den roten Zahlen, und der Fortbestand der Akademie hängt davon ab, ob er bei Marlene Erfolg hat. Denn nur dann will Aviola die kompletten Mitarbeiter-Coachings in seine Hände legen. Und dummerweise ist Marlene widerspenstiger als gedacht.

    Ich mag die Bücher von Maxim Leo sehr und war daher voller Vorfreude auf „Einatmen. Ausatmen.“ Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen, unterhaltsam und pointiert. Allerdings können mich Charaktere und Handlung diesmal nicht überzeugen. Die Figuren wirken klischeehaft und überzogen, und mit fortschreitender Seitenzahl wird die Geschichte immer unglaubwürdiger und abstruser. Ich hatte beim Lesen leider nicht das Gefühl, es mit echten Menschen, sondern eher mit Abziehbildern zu tun zu haben. Schade, aber diesmal hat mich Maxim Leo nicht erreicht.

  • Mal schnell ein bisschen achtsam

    Scritta il 03. marzo 2026 da Anonym.

    „Einatmen. Ausatmen.“ ist ein kurzweiliger, amüsanter Roman von Maxim Leo, von dem man sich aber nicht zu viel Tiefgang erwarten sollte.

    Im Mittelpunkt stehen zwei gegensätzliche Protagonisten: Marlene Buchholz, eine hochkompetente, aber empathielose Spitzenmanagerin, die um beruflich weiterzukommen ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach in einem Schloss absolvieren muss. Ohne Seminar kein Job als Vorstandsvorsitzende.
    Ihr Gegenpol ist der Coach Alex Grow, dessen wirklicher Name gar nicht Grow ist und der sich bei seinem kometenhaften Aufstieg selbst verloren hat. Er befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten und kann seine Akademie nur retten, wenn er mit dem Coaching von Marlene Erfolg hat.
    Das klang in meinen Augen nach einem Buch mit spritzigen Dialogen. Ich hatte auch erwartet, dass der Autor den Gegensatz von Achtsamkeit und dem privilegierten Leben im Schloss auf die Schippe nimmt.
    Es sind einige witzige und zum Teil skurrile Szenen zu finden, das Buch ließ sich prima lesen und war amüsant. Es regte zum Nachdenken an, auch wenn es sich eher um „Alltagspsychologie“ handelt.
    Marlenes komplette Wandlung war für mich allerdings unglaubwürdig.
    Auch wenn der Roman hinter meinen Erwartungen zurückblieb, fand ich ihn berührend und unterhaltsam. Schade, dass es keine halben Sterne gibt – ansonsten 3,5 Sterne.

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