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Bewegungsgesteuerte Computerspiele haben
den Anspruch, sich intuitiv und natürlich steuern
zu lassen. Als neuer Computerspiel-Typus
unterscheiden sie sich durch ihren symbolkommunikativen
Gehalt auf einer technischen Plattform
grundsätzlich von klassischen Computerspielen,
was anhand eines Kommunikations- und
Wirkungsmodells aufgezeigt wird. Davon ausgehend
wird mit zwei empirischen Studien der
Frage nachgegangen, ob dieser neue Computerspiel-
Typus geeignet ist, den Spieler tiefer in die
Spielwelt eintauchen zu lassen und den wechselseitigen
Transfer zwischen Spiel- und Alltagswelt
zu befördern. Die empirischen Befunde verweisen
auf Implikationen für andere Kommunikationsanwendungen,
auf die Herausforderungen
des Wandels von Kommunikation hin zu einem
virtuellen Erlebnis und regen die Methodenentwicklung
im Fach an.
Info autore
Benjamin Bigl, Dr., Jg. 1979. Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte von 2001-2007 in Leipzig. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Abteilung Empirische Kommunikationsforschung der Universität Leipzig und promovierte dort 2014 über die Rezeption und Wirkung von Computerspielen. Er verantwortet das Double-Degree Masterprogramm Global Mass Communication in Kooperation mit der Ohio University in Athens/Ohio (USA). Forschungsschwerpunkte: Medienrezeptions- und -wirkungsforschung, Umweltkommunikation, Online-Forschung und Digitale Medien.