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Hamburg, 1995. Kevin Engelhardt wird auf der Elbchaussee überfahren. Sein Mörder entkommt mit einer Aktentasche und einem Geheimnis, das für immer verschwinden sollte.
Dreißig Jahre später lebt Martin Sanders unter wechselnden Namen. Als Auftragskiller arbeitet er effizient, unsichtbar und nach seinem eigenen Code. Ein neuer Auftrag führt ihn in das Panorama Hotel an der Hamburger Außenalster. Doch eine Verwechslung macht den Jäger selbst zum Ziel. Während Martin herauszufinden versucht, wer ihn verraten hat, gerät Antonia Stegemann in tödliche Gefahr.
Im Hintergrund arbeitet GOLIATH, eine künstliche Intelligenz, die Menschen überwacht, Erinnerungen rekonstruiert und verborgene Zusammenhänge erkennt. Für GOLIATH ist Schuld keine Frage der Moral, sondern das Ergebnis einer Risikoberechnung. Martin ist die Variable, die das System nicht länger kontrollieren kann.
Je näher er der Wahrheit über den Mord von 1995 kommt, desto unsicherer wird, welchen Erinnerungen er noch trauen darf. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen zu einem tödlichen Spiel um Macht, Überwachung und eine Maschine, die längst eigene Entscheidungen trifft.
"Codename: Darwin" ist ein atmosphärischer KI-Thriller über Schuld, manipulierte Erinnerungen und die Frage, was geschieht, wenn ein lernendes System entscheidet, welcher Mensch zum Risiko wird.
Info autore
Barry Redhead wurde in London geboren und wuchs in Deutschland auf. Seine filmische Ausbildung führte ihn an die New York Film Academy in den Universal Studios in Los Angeles. Als Regisseur, Kameramann und Autor verbindet er filmisches Erzählen mit Science-Fiction, technologischen Zukunfts-Fragen und gesellschaftlicher Spannung.
Seine Geschichten entstehen wie Kino im Kopf: visuell, atmosphärisch und geprägt von Figuren, die sich in einer zunehmend von künstlicher Intelligenz, Überwachung und Macht bestimmten Welt behaupten müssen. Neben seinen Romanen und Science-Fiction-Kurzgeschichten entwickelt Barry Redhead Filmprojekte und audiovisuelle Umsetzungen ausgewählter Erzählungen.
Mit "Codename: Darwin" legt er einen düsteren KI-Thriller über Schuld, Erinnerung und die gefährliche Logik selbst lernender Systeme vor.