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Rabelais und seine Welt
Volkskultur als Gegenkultur. Hrsg. u. Vorw. v. Renate Lachmann

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Michail M. Bachtin (1885-1975) hat in diesem Werk in Auseinandersetzung mit der russischen und deutschen Ästhetik und dem Saussureschen Sprachbegriff eine eigene semiotische Literaturtheorie entwickelt. Entfaltet wird sie am Beispiel des Werkes von François Rabelais. Denn um diesen Klassiker der Weltliteratur zu verstehen, ist nach Bachtin eine grundlegende Neuformulierung (literar-)ästhetischer und kulturtheoretischer Fragestellungen erforderlich. Welches ist die Relation eines literarischen Werkes zu seinem Kontext? In welcher Beziehung steht es zu den kulturellen und literarischen Traditionen - bei Rabelais heißt dies: in welcher Weise hat die volkstümliche Lachkultur sein Werk geprägt?

Info autore

Michail Bachtin (1895 - 1975) war russischer Sprach- und Literaturtheoretiker und Philosoph. 1929 wurde er aus politischen Gründen verhaftet und nach Kasachstan verbannt. Dort überlebte er als Bibliothekar und Privatgelehrter die stalinistischen Säuberungsaktionen. Anfang der 60er Jahre wurde der akademische Außenseiter politisch rehabilitiert und zum Modetheoretiker und Begründer einer neuen Literaturbetrachtung, der Dialogizität.

Gabriele Leupold, geboren 1954 in Niederlahnstein, unterrichtete nach ihrem Studium der Slawistik und Germanistik Deutsch als Fremdsprache (u.a. ein Jahr lang an der Universität Fukui in Japan), verbrachte einen zehnmonatigen Forschungsaufenthalt in Moskau und widmete sich in Berlin, wo sie mit Unterbrechungen seit 1982 lebt, der Galeriearbeit. Seit ihrer Rückkehr aus Japan übersetzt sie, hauptsächlich aus dem Russischen, u.a. Osip Mandelstam, Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Andrej Belyj und Boris Pasternak, organisiert und leitet seit den 90er Jahren zahlreiche Workshops für Übersetzer und Studierende. Ihre Arbeit wurde 1997 mit dem Übersetzerstipendium der "Dialogwerkstatt Zug" und 2002 mit dem "Paul-Celan-Preis" ausgezeichnet. 2012 erhielt Gabriele Leupold den "Johann-Heinrich-Voss-Preis" für ihre Übersetzungen aus dem Russischen.

Riassunto

Michail M. Bachtin (1885-1975) hat in diesem Werk in Auseinandersetzung mit der russischen und deutschen Ästhetik und dem Saussureschen Sprachbegriff eine eigene semiotische Literaturtheorie entwickelt. Entfaltet wird sie am Beispiel des Werkes von François Rabelais. Denn um diesen Klassiker der Weltliteratur zu verstehen, ist nach Bachtin eine grundlegende Neuformulierung (literar-)ästhetischer und kulturtheoretischer Fragestellungen erforderlich. Welches ist die Relation eines literarischen Werkes zu seinem Kontext? In welcher Beziehung steht es zu den kulturellen und literarischen Traditionen - bei Rabelais heißt dies: in welcher Weise hat die volkstümliche Lachkultur sein Werk geprägt?

Dettagli sul prodotto

Autori Michail Bachtin, Michail M. Bachtin, Michail M Bachtin
Con la collaborazione di Renate Lachmann (Editore), Renat Lachmann (Editore), Renate Lachmann (Prefazione), Gabriele Leupold (Traduzione)
Editore Suhrkamp
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 01.11.2018
Categoria Scienze umane, arte, musica > Filosofia > XX° e XXI° secolo
 
EAN 9783518287873
ISBN 978-3-518-28787-3
Numero di pagine 546
Dimensioni (della confezione) 10.6 x 17.6 x 3 cm
Peso (della confezione) 324 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1187
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.1187
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1187
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > 1187
Categorie Literaturtheorie, Lachen, Osteuropa, Volkskultur, Themen der Philosophie, Rabelais, François, auseinandersetzen, Gargantua et Pantagruel
 

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