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"Sterben? Am liebsten plötzlich und unerwartet"
Die Angst vor dem "sozialen Sterben". Diss. Univ. Trier 2010

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Der plötzlich über einen kommende Tod ohne die Möglichkeit, sich auf ihn vorzubereiten, war lange für die Menschen in Europa mit größter Angst besetzt. Aktuelle soziologische Umfragen in der deutschen Gegenwartsgesellschaft zeugen vom genauen Gegenteil: Gefragt, wie sie sterben möchten, antworten bei weitem die meisten Menschen, dass sie "plötzlich und unerwartet" sterben möchten. Dem korrespondiert, dass gegenwärtig die Angst vor dem Tod keine Konjunktur hat, wohl aber die Angst vor dem Sterben. Denn das Sterben hat sich im zwanzigsten Jahrhundert mit dem Fortschritt der Medizin historisch erstmals als eigene Phase vom Tod entkoppelt. Die soziologische Analyse dieser Angst vor dem Sterben zeigt, dass die oft qualvollen langen Phasen des Sterbens, verknüpft mit Autonomieverlust und körperlicher Entstellung, als Zerstörung des zivilisatorisch erreichten Niveaus der Menschen wahrgenommen werden. Die Menschen fürchten sich vor dem "sozialen Sterben".

Info autore

Matthias Hoffmann, Jahrgang 1959, in Weimar. Sein bemerkenswerter Debütroman "lebt" von seiner langjährigen Erfahrungen als Fallschirmjäger und Kriminalbeamter beim SEK.

Riassunto

Der plötzlich über einen kommende Tod ohne die Möglichkeit, sich auf ihn vorzubereiten, war lange für die Menschen in Europa mit größter Angst besetzt. Aktuelle soziologische Umfragen in der deutschen Gegenwartsgesellschaft zeugen vom genauen Gegenteil: Gefragt, wie sie sterben möchten, antworten bei weitem die meisten Menschen, dass sie „plötzlich und unerwartet“ sterben möchten. Dem korrespondiert, dass gegenwärtig die Angst vor dem Tod keine Konjunktur hat, wohl aber die Angst vor dem Sterben. Denn das Sterben hat sich im zwanzigsten Jahrhundert mit dem Fortschritt der Medizin historisch erstmals als eigene Phase vom Tod entkoppelt. Die soziologische Analyse dieser Angst vor dem Sterben zeigt, dass die oft qualvollen langen Phasen des Sterbens, verknüpft mit Autonomieverlust und körperlicher Entstellung, als Zerstörung des zivilisatorisch erreichten Niveaus der Menschen wahrgenommen werden. Die Menschen fürchten sich vor dem „sozialen Sterben“.

Prefazione

Von der Angst vor einem „Tod ohne Sterben“ zur Angst vor einem „Sterben ohne Tod“

Dettagli sul prodotto

Autori Matthias Hoffmann
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 17.11.2010
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Sociologia > Altro
 
EAN 9783531177045
ISBN 978-3-531-17704-5
Numero di pagine 224
Illustrazioni 224 S.
Dimensioni (della confezione) 14.8 x 21 cm
Peso (della confezione) 328 g
 
Categorie Tod, Soziologie, Sterben, Sociology, family, Social groups, biotechnology, Social Sciences, auseinandersetzen, Sociology, general, Sociology of Family, Youth and Aging
 

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