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Paradigmen der Ersten Philosophie
Zur reflexiven, transzendentalpragmatischen Rekonstruktion der Philosophiegeschichte. Originalausgabe

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

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Kann es in der Philosophie Paradigmenwechsel à la Kuhn geben? Und lassen sich diese faktisch aufweisen? Aristoteles prägte die Konzeption der Ersten Philosophie, die später mit der Ontologie bzw. der Metaphysik gleichgesetzt wurde und das Seiende als solches thematisiert. Diese Konzeption war dem historischen Paradigmenwechsel im Sinne Kuhns aber gerade entzogen, so daß es heute für viele näher liegt, die Philosophie durch "postmetaphysisches" Denken zu ersetzen. Apel hält dem die These entgegen, daß die Idee der Ersten Philosophie selbst als eine Paradigmenfolge historisch thematisiert werden muß. Sie läßt sich nicht als ein "begrenztes Ganzes" (Wittgenstein) des Seienden von außen objektivieren, sondern nur durch transzendentalpragmatische Reflexion der sprachpragmatischen Bedingungen universaler, intersubjektiver Gültigkeit des philosophischen Denkens rekonstruieren.

Info autore


Karl-Otto Apel, geboren 1922 in Düsseldorf, gestorben 2017 in Niedernhausen, war Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Im Suhrkamp Verlag sind u. a. erschienen: Transformation
der Philosophie
(1999),
Diskurs und Verantwortung
(1988),
Auseinandersetzungen in Erprobung des transzendentalpragmatischen Ansatzes
(1998).

Riassunto

Kann es in der Philosophie Paradigmenwechsel à la Kuhn geben? Und lassen sich diese faktisch aufweisen? Aristoteles prägte die Konzeption der Ersten Philosophie, die später mit der Ontologie bzw. der Metaphysik gleichgesetzt wurde und das Seiende als solches thematisiert. Diese Konzeption war dem historischen Paradigmenwechsel im Sinne Kuhns aber gerade entzogen, so daß es heute für viele näher liegt, die Philosophie durch »postmetaphysisches« Denken zu ersetzen. Apel hält dem die These entgegen, daß die Idee der Ersten Philosophie selbst als eine Paradigmenfolge historisch thematisiert werden muß. Sie läßt sich nicht als ein »begrenztes Ganzes« (Wittgenstein) des Seienden von außen objektivieren, sondern nur durch transzendentalpragmatische Reflexion der sprachpragmatischen Bedingungen universaler, intersubjektiver Gültigkeit des philosophischen Denkens rekonstruieren.

Dettagli sul prodotto

Autori Karl-Otto Apel
Editore Suhrkamp
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 17.06.2011
Categoria Scienze umane, arte, musica > Filosofia > XX° e XXI° secolo
 
EAN 9783518295854
ISBN 978-3-518-29585-4
Numero di pagine 400
Dimensioni (della confezione) 11 x 17.8 x 2 cm
Peso (della confezione) 228 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1985
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > Nr.1985
suhrkamp taschenbuch wissenschaft > 1985
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft > 1985
Categorie Philosophie : Geschichte, Philosophiegeschichte, Paradigmenwechsel, Erste Philosophie, Philosophische Traditionen und Denkschulen, Philosophie: Metaphysik und Ontologie
 

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