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Über das Verhältnis von Zahl und Wirklichkeit
Der Umgang mit statistischem Wissen im massenmedialen Diskurs. Dipl.-Arb. Mit e. Geleitw. v. Wolfgang Bonß

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Statistisches Wissen gehört zum Grundbestand politischer und öffentlicher Diskurse. Dabei haftet Tabellen, Zahlen und Quoten gleichsam eine Aura des Faktischen an, welche aber nicht Effekt der Zahlen selbst ist, sondern Ergebnis einer bestimmten, erstmodernen Erwartungshaltung an das Wissenschaftssystem. Die Theorie Reflexiver Modernisierung behauptet generell eine tiefgreifende Veränderung im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Welche Folgen hat dies jedoch für wissenschaftliches und statistisches Wissen im öffentlichen Diskurs? Verblasst die Aura des Faktischen und die Zahlen erzeugen bloß mehr "substanzlose Aha-Effekte" (Luhmann), oder treten neue, alternative Deutungsmuster an die Stelle des erstmodernen Wissenschaftsoptimismus? Am Diskurs über Arbeitslosigkeit untersucht Daniel Fischer, wie statistisches Wissen einen gesellschaftlichen Gegenstand formt und diesem eine politische Faktizität verleiht. Außerdem interpretiert er dessen Stellenwert im historischen Vergleich zeitdiagnostisch. Das Buch richtet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie, der Politikwissenschaften und der Kommunikationswissenschaften ebenso wie an HistorikerInnen und JournalistInnen.

Info autore

Dipl. Soz. Daniel Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München.

Riassunto

Statistisches Wissen gehört zum Grundbestand politischer und öffentlicher Diskurse. Dabei haftet Tabellen, Zahlen und Quoten gleichsam eine Aura des Faktischen an, welche aber nicht Effekt der Zahlen selbst ist, sondern Ergebnis einer bestimmten, erstmodernen Erwartungshaltung an das Wissenschaftssystem. Die Theorie Reflexiver Modernisierung behauptet generell eine tiefgreifende Veränderung im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Welche Folgen hat dies jedoch für wissenschaftliches und statistisches Wissen im öffentlichen Diskurs? Verblasst die Aura des Faktischen und die Zahlen erzeugen bloß mehr „substanzlose Aha-Effekte“ (Luhmann), oder treten neue, alternative Deutungsmuster an die Stelle des erstmodernen Wissenschaftsoptimismus? Am Diskurs über Arbeitslosigkeit untersucht Daniel Fischer, wie statistisches Wissen einen gesellschaftlichen Gegenstand formt und diesem eine politische Faktizität verleiht. Außerdem interpretiert er dessen Stellenwert im historischen Vergleich zeitdiagnostisch. Das Buch richtet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie, der Politikwissenschaften und der Kommunikationswissenschaften ebenso wie an HistorikerInnen und JournalistInnen.


Prefazione

Der Umgang mit statistischem Wissen im massenmedialen Diskurs


Dettagli sul prodotto

Autori Daniel Fischer
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 29.06.2009
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Scienze politiche
 
EAN 9783531169279
ISBN 978-3-531-16927-9
Numero di pagine 194
Illustrazioni 194 S. 26 Abb.
Dimensioni (della confezione) 14 x 21 cm
Peso (della confezione) 264 g
 
Serie VS Research
VS Research
Categorie A, Medienwissenschaften, Soziologie: Arbeit und Beruf, Economic Sociology, Political Science, Communication, Political Science and International Studies, Media and Communication, Communication Studies, Organizational Studies, Economic Sociology, Sociology: work & labour, Sociology: work and labour
 

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