CHF 112.00

Lieder und Schnaderhüpfl um 1900
aus dem Sammelgut des "Arbeitsausschusses für das Volkslied in Salzburg" (1908-1938)

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Der 19. Band der Enzyklopädie CORPUS MUSICAE POPULARIS AUSTRIACAE dokumentiert Geschichte und Sammelgut des Arbeitsausschusses für das Volkslied in Salzburg der Jahre 1908 bis 1938. Dieser Zeitabschnitt erstreckt sich vom ministeriell geführten "Österreichischen Volksliedunternehmen" der Monarchie bis zum Ende der "Ersten Republik Österreich". Im vorliegenden Band werden nicht nur die Anfänge der Volksliedsammlung in Salzburg dargestellt, sondern auch die wechselhafte Geschichte und kulturpolitische Rolle des Salzburger Arbeitsausschusses umfassend dokumentiert. Mit der Erfassung und Bearbeitung des gesammelten Liedgutes und seiner quellenkritischen Darstellung wird dessen historische Bedeutung erkennbar. Die besonders intensive Sammelarbeit in den Liedlandschaften Salzburgs wurde im wesentlichen von den Sammlern und Forschern Otto Dengg, Otto Eberhard und Curt Rotter getragen. Eigene Kapitel sind ihrem Leben und Lebenswerk gewidmet. Angesprochen werden auch Fragen nach Methoden und Aufzeichnungsstrategien sowie die daraus resultierenden Ergebnisse. Für den vorliegenden Band wurden vor allem jene Aufzeichnungen aus dem reichhaltigen Sammelgut herangezogen, welche dem traditionsgebundenen Singen entstammen und sich durch ein spezifisch salzburgisches Moment in Sprache und Melodie auszeichnen. Darunter fallen jene Lieder, welche eine wahre Begebenheit im dörflichen Leben oder ein Ereignis von allgemeiner Bedeutung besingen. Diese meist scherzhaft formulierten und strophenreichen Erzähllieder sind eine spezifische Eigenheit im salzburgischen Volksgesang. Die vielen Melodien zum Schnaderhüpfl-Singen belegen im Bereich der kleinen Form die Erfindungsgabe des einzelnen Sängers. Mit der Erschließung des Inhalts durch entsprechende Register ist dieser Band ein hilfreiches und wertvolles Nachschlagwerk zum Volkslied in Salzburg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Tätigkeit des Arbeitsausschusses wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Salzburger Volksliedwerk weitergeführt.

Info autore

Thomas Hochradner ist Dozent für Historische Musikwissenschaft an der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Mozarteum Salzburg. Lehrveranstaltungen und Publikationen bes. zur Musikgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkten in den Bereichen Barockmusik, Kirchenmusik, Rezeptionsgeschichte, Kirchenmusik, Salzburger Musikgeschichte und Volksmusikforschung. Mitbegründer und erster Leiter des "Instituts für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte", seit 2011 Leiter der "Forschungsplattform Salzburger Musikgeschichte " am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst der Paris Lodron Universität Salzburg sowie der Universität Mozarteum Salzburg.

Riassunto

Der 19. Band der Enzyklopädie CORPUS MUSICAE POPULARIS AUSTRIACAE dokumentiert Geschichte und Sammelgut des Arbeitsausschusses für das Volkslied in Salzburg der Jahre 1908 bis 1938. Dieser Zeitabschnitt erstreckt sich vom ministeriell geführten „Österreichischen Volksliedunternehmen“ der Monarchie bis zum Ende der „Ersten Republik Österreich“. Im vorliegenden Band werden nicht nur die Anfänge der Volksliedsammlung in Salzburg dargestellt, sondern auch die wechselhafte Geschichte und kulturpolitische Rolle des Salzburger Arbeitsausschusses umfassend dokumentiert. Mit der Erfassung und Bearbeitung des gesammelten Liedgutes und seiner quellenkritischen Darstellung wird dessen historische Bedeutung erkennbar.

Die besonders intensive Sammelarbeit in den Liedlandschaften Salzburgs wurde im wesentlichen von den Sammlern und Forschern Otto Dengg, Otto Eberhard und Curt Rotter getragen. Eigene Kapitel sind ihrem Leben und Lebenswerk gewidmet. Angesprochen werden auch Fragen nach Methoden und Aufzeichnungsstrategien sowie die daraus resultierenden Ergebnisse.

Für den vorliegenden Band wurden vor allem jene Aufzeichnungen aus dem reichhaltigen Sammelgut herangezogen, welche dem traditionsgebundenen Singen entstammen und sich durch ein spezifisch salzburgisches Moment in Sprache und Melodie auszeichnen. Darunter fallen jene Lieder, welche eine wahre Begebenheit im dörflichen Leben oder ein Ereignis von allgemeiner Bedeutung besingen. Diese meist scherzhaft formulierten und strophenreichen Erzähllieder sind eine spezifische Eigenheit im salzburgischen Volksgesang. Die vielen Melodien zum Schnaderhüpfl-Singen belegen im Bereich der kleinen Form die Erfindungsgabe des einzelnen Sängers.

Mit der Erschließung des Inhalts durch entsprechende Register ist dieser Band ein hilfreiches und wertvolles Nachschlagwerk zum Volkslied in Salzburg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Tätigkeit des Arbeitsausschusses wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Salzburger Volksliedwerk weitergeführt.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Thomas Hochradner (Editore), Thomas Herausgegeben von Hochradner (Editore), Walter Deutsch (Editore)
Editore Böhlau Wien
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 12.12.2008
Categoria Scienze umane, arte, musica > Musica > Partiture
 
EAN 9783205779315
ISBN 978-3-205-77931-5
Numero di pagine 608
Illustrazioni s/w-Abb. Sowie zahlreiche Noten
Altezza (della confezione) 30.3 cm
Peso (della confezione) 2’902 g
 
Serie Corpus Musicae Popularis Austriacae > 19
Corpus musicae popularis Austriacae, Gesamtausgabe der Volksmusik in Österreich > Bd.19
Corpus Musicae Popularis Austriacae > Band 019
Corpus musicae popularis Austriacae, Gesamtausgabe der Volksmusik in Österreich > 19
Categorie Volkslieder (div.)
Salzburg, Salzburgerland : Kultur
 

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