CHF 92.00

Vestigia / Reagieren und Gestalten
Der Regierungsstil des spätrömischen Kaisers am Beispiel der Gesetzgebung Valentinians I

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 2 settimane

Descrizione

Ulteriori informazioni










Der römische Kaiser regierte nicht, er reagierte: Für das heute dominante Modell von Staatlichkeit und Regierungshandeln im römischen Reich entfaltete das römische Kaisertum keinen agierenden, längerfristigen Gestaltungswillen, sondern beschränkte sich auf einfallsbezogenes Reagieren in konkreten Entscheidungssituationen.

Dieser Band untersucht erstmals systematisch die Frage, inwieweit dieses Modell des kaiserlichen "Regierungsstils" auch auf die spätrömische Zeit anwendbar ist. Quellengrundlage dafür sind die Kaiserkonstitutionen, für deren historische Auswertung im Zuge der Untersuchung die bislang fehlende methodische Grundlage entwickelt wird. Als exemplarischer Ausschnitt aus der Überlieferung wird die Gesetzgebung Kaiser Valentins I. (364-375 n. Chr.) zur Disziplinierung und Strukturierung des Staatsapparates, zum Steuer- und Münzwesens, zur Agrarpolitik und zur Lebensmittelversorgung der Stadt Rom analysiert. Ergebnis ist ein neues Modell zur Charakterisierung des spätrömischen Regierungshandelns, das auch für die Prinzipatszeit Geltung beanspruchen könnte.


Riassunto


Der römische Kaiser regierte nicht, er reagierte: Für das heute dominante Modell von Staatlichkeit und Regierungshandeln im römischen Reich entfaltete das römische Kaisertum keinen agierenden, längerfristigen Gestaltungswillen, sondern beschränkte sich auf einfallsbezogenes Reagieren in konkreten Entscheidungssituationen.


Dieser Band untersucht erstmals systematisch die Frage, inwieweit dieses Modell des kaiserlichen "Regierungsstils" auch auf die spätrömische Zeit anwendbar ist. Quellengrundlage dafür sind die Kaiserkonstitutionen, für deren historische Auswertung im Zuge der Untersuchung die bislang fehlende methodische Grundlage entwickelt wird. Als exemplarischer Ausschnitt aus der Überlieferung wird die Gesetzgebung Kaiser Valentins I. (364-375 n. Chr.) zur Disziplinierung und Strukturierung des Staatsapparates, zum Steuer- und Münzwesens, zur Agrarpolitik und zur Lebensmittelversorgung der Stadt Rom analysiert. Ergebnis ist ein neues Modell zur Charakterisierung des spätrömischen Regierungshandelns, das auch für die Prinzipatszeit Geltung beanspruchen könnte.

Dettagli sul prodotto

Autori Sebastian Schmidt-Hofner
Editore Beck, C H
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 18.03.2008
Categoria Saggistica > Storia > Preistoria e protostoria, mondo antico
 
EAN 9783406572685
ISBN 978-3-406-57268-5
Numero di pagine 398
Dimensioni (della confezione) 15.6 x 23.3 x 3.2 cm
Peso (della confezione) 797 g
 
Serie Vestigia. Beiträge zur Alten Geschichte > 58
Vestigia. Beiträge zur Alten Geschichte > 58
Vestigia / Beiträge zur Alten Geschichte > 58
Categorie Römische Geschichte, Gesetzgebung, Antike, Rom, Politik, altes Rom, Römisches Reich, Kaiser, Biografien: historisch, politisch, militärisch, Römischer Kaiser, Europäische Geschichte: Römer, Regierungsform, Kaisertum, Agrarpolitik, Steuerwesen, W-Rabatt, Lebensmittelversorgung, Staatlichkeit, Münzwesen, Staatsapparat, Valentin I.
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.