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Letzte Ölung - Ein satirischer Blick auf die Grenzen der Satire in verschiedenen Medien
In seinem Buch Letzte Ölung wirft Robert Gernhardt einen humorvollen und kritischen Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen der Satire in verschiedenen Publikationsformen. Mit seinem unnachahmlichen Stil hinterfragt er, wie viel Freiraum die Satire in Zeitschriften, im Radio und im Fernsehen hat und stellt fest, dass ihre Wirkung oft im umgekehrten Verhältnis zu den Einschränkungen steht, denen sie unterliegt.
Gernhardt präsentiert eine Sammlung von Gedichten und satirischen Texten, die in den 1960er bis 1980er Jahren entstanden sind und noch immer nichts an Brisanz und Unterhaltungswert verloren haben. Mit seinem scharfen Blick und seiner pointierten Sprache entlarvt er gesellschaftliche Missstände und regt zum Nachdenken an, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Letzte Ölung ist ein Muss für alle Fans von intelligenter Satire und zeitgenössischer Lyrik, die sich gerne mit einem Augenzwinkern an den Absurditäten des Alltags erfreuen. Lassen Sie sich von Robert Gernhardts Witz und Scharfsinn begeistern und entdecken Sie die Kunst der Satire in all ihren Facetten.
Info autore
Robert Gernhardt, geb. am 13. Dezember 1937 in Reval (heute Tallinn/Estland), studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. 1964 zog er nach Frankfurt am Main und trat in die Redaktion der satirischen Zeitschrift 'Pardon' ein. Hier erfand Robert Gernhardt zusammen mit F.K. Waechter und Fritz Weigle die Nonsense-Doppelseite 'Welt im Spiegel' (WimS). 1979 war er Mitbegründer der satirischen Monatsschrift 'Titanic'. Ab 1966 arbeitete Robert Gernhardt als freier Lyriker und Schriftsteller, Maler und Zeichner, Theoretiker und Kritiker. Robert Gernhardt wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter mit dem Bertolt-Brecht-Preis (1998), dem e.o.plauen Preis (2002), dem Heinrich-Heine-Preis (2004) und dem Wilhelm-Busch-Preis (2006). Robert Gernhardt ist am 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main gestorben.
Riassunto
»Was darf die Satire? Wie die Dinge liegen, darf sie in Satire-Zeitschriften ziemlich viel, in Publikums-Zeitschriften weniger, im Funk noch weniger und im Fernsehen ziemlich wenig, während ihre Wirkung in einem genau umgekehrten Verhältnis steht. Wenn ich so in diesem Buch blättere, denk ich mir: Jetzt könnten sich wieder so viele Leute so schön ärgern, aber ach! sie wissen ja gar nichts von ihrem Glück!«