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Schönheit und Chaos, Leidenschaft und Optimismus - eine Stadt im Aufbruch. Buenos Aires boomt: Aus der ganzen Welt kommen Touristen, Studenten, Künstler, Geschäftsleute. Galerien, Bars, Restaurants werden eröffnet, neue Stadtviertel geplant, der Tango wird neu erfunden. Eleganter, kreativer, spannender ist es nirgends in Südamerika. Wer zum ersten Mal kommt, sollte den Seeweg wählen: An der Mündung des Ro de la Plata erheben sich Dutzende Hochhäuser, visionär, kühn, durchgestylt: Buenos Aires trägt den Kopf hoch und zeigt Haltung - Bescheidenheit ist nicht die Sache der Porteos, wie die Einwohner heißen. Sie sind stolz auf ihre Stadt: auf die größten Avenidas, den besten Fußball und die schönsten Frauen. Die Einwanderer aus Europa haben die Stadt zu einem Mosaik gemacht; Palermo, Soho und der Schwarzwald sind hier nur ein paar Straßen voneinander entfernt. Kontinuität gibt es nicht: Katastrophen und Glanzzeiten haben sich immer abgewechselt, kaum ein Porteo, der von Wirtschaftskrise und Diktatur nicht betroffen war. Das Leben hier ist ein Tango: Chaos und Schönheit, Leidenschaft und Optimismus ergänzen sich im Wiegeschritt. Heinz Peter Schwerfel erzählt von Architekten, Psychotherapeuten und Busfahrern, von Literatur, Geschichte und Politik, von Alltag und Nachtleben, von Vergangenheit und Zukunft, und zeichnet das Bild einer Stadt, die sich immer neu erfindet.
Info autore
Heinz Peter Schwerfel, geboren 1954, war bis 1999 stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins ART und lebt jetzt als freier Journalist in Paris. Er gewann zahlreiche Preise für seine Filme über Georg Baselitz, Rebecca Horn, Jochen Gerz oder Bruce Naumann, drehte aber auch Spielfilme. Zur Zeit realisiert er für den Fernsehsender Arte die Serie "Design". Beiträge u.a. für das ZEIT-Magazin und Beaux Arts, Buchveröffentlichungen über Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Jannis Kounellis.§
Relazione
» Buenos Aires intensiv spielt im Hier und Jetzt, in den Stadtvierteln, Galerien, Schwulen- und Transvestiten-Treffs, Museen, Restaurants oder Colectivo-Bussen.« Kölner Stadt-Anzeiger