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Wenn ein Kind in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht wird, ist das ein folgenschwerer Schritt für die ganze Familie. Oft gehen einer Platzierung schwere innerfamiliäre Spannungen und erfolglose Versuche der Problembewältigung voraus. Den vordergründigen Anlass für eine Platzierung bilden jedoch meist schulische oder andere Probleme der Kinder, speziell bei so genannt freiwilligen Eintritten. Manchmal müssen Behörden eine Fremdplatzierung zum Schutze des Kindes aber auch gegen den Willen der Beteiligten vollziehen, was viel Leid und Konflikte auslösen kann.
Die Fachkräfte, welche eine Platzierung planen und durchführen, tragen große Verantwortung. Selbst ausgebildete Sozialarbeitende mit viel Erfahrung bezeichnen diese Aufgabe als äußerst anspruchsvoll: Sie handeln unter Zeitdruck, es stehen zu wenig geeignete Plätze in Heimen und Pflegefamilien bereit, die Beteiligten sind uneinig, es fehlen geeignete Hilfsmittel und Verfahren.
Die vorliegenden Ergebnisse entstanden im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 52 «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel». 43 Platzierungen von Knaben und Mädchen zwischen 2 und 18 Jahren wurden untersucht, mehr als 300 Gespräche mit Kindern, Eltern und Fachleuten ausgewertet. Die Resultate geben detailreiche, präzise Einblicke in das Platzierungsgeschehen, spezielles Augenmerk liegt auf den Partizipationsmöglichkeiten der Eltern und Kinder. Das letzte Kapitel enthält gezielte Forderungen, wie die Planung und Durchführung von Platzierungen verbessert werden sollten.
Info autore
Kurt Huwiler wurde 1926 in Wohlen AG (Schweiz) geboren.§Nach seiner technischen Berufsausbildung verpflichtete sich Kurt Huwiler für zwei Jahre als Schweizergardist nach Rom, besuchte zahlreiche Vorlesungen und trieb eigene Kunststudien. Mit fünfundzwanzig Jahren trat er der Schweizerischen Missionsgesellschaft Bethlehem Immensee (Schweiz) bei und liess sich zum Meister und Fachlehrer ausbilden.§Ende 1958 wird Bruder Kurt Huwiler nach Süd-Rhodesien ausgesendet und kommt als Berufsbildner in einem Lehrlingsbetrieb im Metallgewerbe zum Einsatz.§Gleichzeitige Hobbyarbeit: Studium der Kultur der einheimischen Bevölkerung, ihrer Musik und Tänze, Sagen und Mythen, 'primitiven' Musikinstrumente und faszinierenden Felsmalereien.§1974 wird sein Hobby zum Beruf.§1978 wurde er in Umtata Leiter des Studios für Inkulturation von lokaler Musik für den sakralen Dienst und Leiter der Werkstatt zum Bau von Musikinstrumenten. 1994 kehrt Kurt Huwiler in die Schweiz zurück.
Kurt Huwiler wurde 1926 in Wohlen AG (Schweiz) geboren.
Nach seiner technischen Berufsausbildung verpflichtete sich Kurt Huwiler für zwei Jahre als Schweizergardist nach Rom, besuchte zahlreiche Vorlesungen und trieb eigene Kunststudien. Mit fünfundzwanzig Jahren trat er der Schweizerischen Missionsgesellschaft Bethlehem Immensee (Schweiz) bei und liess sich zum Meister und Fachlehrer ausbilden.
Ende 1958 wird Bruder Kurt Huwiler nach Süd-Rhodesien ausgesendet und kommt als Berufsbildner in einem Lehrlingsbetrieb im Metallgewerbe zum Einsatz.
Gleichzeitige Hobbyarbeit: Studium der Kultur der einheimischen Bevölkerung, ihrer Musik und Tänze, Sagen und Mythen, 'primitiven' Musikinstrumente und faszinierenden Felsmalereien.
1974 wird sein Hobby zum Beruf.
1978 wurde er in Umtata Leiter des Studios für Inkulturation von lokaler Musik für den sakralen Dienst und Leiter der Werkstatt zum Bau von Musikinstrumenten. 1994 kehrt Kurt Huwiler in die Schweiz zurück.