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Das neue Buch von Oliver Sacks entführt den Leser in die Welt der Südseeinseln. Die erste der Reisen führt uns zu zwei Inseln, wo ein überdurchschnittlich hoher Bevölkerungsanteil an einer totalen Farbenblindheit leidet. Die Begegnungen mit den Betroffenen sowie die Untersuchungen und Theorien zur Herkunft der erblichen Farbenblindheit stehen im Mittelpunkt.
Auf der zweiten Reise begegnet Sacks Menschen mit dem bislang unheilbaren Lytico-Bodig-Syndrom, das sich in fortschreitender Lähmung oder Demenz manifestiert. Ist die Erkrankung auf den Genuß von Früchten, Blättern und Samen der zahllosen Farne zurückzuführen? Ein faszinierender Einblick in die Arbeit des berühmten Neuropsychologen Oliver Sacks und zugleich ein farbenfrohes Buch in der Tradition der großen Reiseberichte von Melville, Cook und Darwin.
Info autore
Oliver Sacks, geb. am 9. Juli 1933 in London, gest. am 30. August 2015 in New York City, war Neurologe und wurde in der Öffentlichkeit vor allem als Sachbuchautor bekannt. Seine Bücher wie 'Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte' oder 'Der Tag, an dem mein Bein fortging' erreichten ein Millionenpublikum. Über seine bahnbrechende Forschung zur Schlafkrankheit, die er in dem Buch 'Zeit des Erwachens' schildert, wurde der gleichnamige Hollywoodfilm gedreht.
Hainer Kober, 1942 geboren, studierte Germanistik und Romanistik. Seit 1972 übersetzt er aus dem Französischen und Englischen. Unter anderem hat er Werke von Stephen Hawking, Oliver Sacks, Jonathan Littell, Terry Eagleton und Jean Ziegler ins Deutsche übertragen.
Riassunto
"Wie mochte die Welt, so fragte ich mich, für Menschen aussehen, die völlig farbenblind geboren werden? Erscheint sie ihnen - da sie keinen Sinn dafür haben, dass ihnen etwas fehlt - möglicherweise genauso dicht und lebendig wie uns?Haben sie vielleicht sogar eine geschärfte Wahrnehmung von Tönungen und Struktur, Bewegung und Tiefe, so dass sie in einer Welt leben, die in mancher Hinsicht intensiver ist als unsere, in einer Welt gesteigerter Realität - einer Welt, von der wir eine schwache Ahnung bekommen, wenn wir die Bilder der großen Schwarzweißfotografen betrachten?"