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Erinnerung im globalen Zeitalter: Der Holocaust

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Die Globalisierung wird gegenwärtig für alles Übel oder für alles Gute verantwortlich gemacht. Eine ihrer Schattenseiten ist die weltweite Standardisierung von Lebensformen. Daniel Levy und Natan Sznaider vertreten jedoch die These, in einem besonderen Fall, der Erinnerung an den Holocaust, sei die globale Angleichung von Werten ein Fortschritt: Es bilde sich dadurch ein kosmopolitisches Gedächtnis heraus.
Das Holocaust-Museum in New York, die Befreiung von Auschwitz als gesamteuropäischer Gedenktag, das Holocaust-Mahnmal in Berlin: Der "Holocaust" wird zu einem universalen moralischen Schlüsselwort, mit dem internationale politische Zusammenschlüsse, ja wie im Kosovokrieg mit der Parole "Nie wieder Auschwitz" militärische Interventionen gerechtfertigt werden. Die Erinnerung an den Holocaust wird also von ihren nationalen Ursachen gelöst und globalisiert. Das vorliegende Buch handelt von der Veränderung kollektiver Erinnerungen im Zeitalter der Globalisierung. Somit sprengt es den Rahmen, in welchem Debatten über den Holocaust und das kollektive Gedächtnis üblicherweise geführt werden. Durch eine vergleichende Analyse der Debatten in den USA, Israel und Deutschland zeigen die Autoren vielmehr die Möglichkeiten und Grenzen kosmopolitischer, vom öffentlichen Gedächtnis an den Holocaust getragener Erinnerungen auf. Und von diesen Möglichkeiten wird die Friedfertigkeit oder Kriegshäufigkeit des 21. Jahrhunderts abhängen.

Info autore

Natan Sznaider ist Professor für Soziologie am Academic College in Tel-Aviv in Israel. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie und politische Theorie.

Riassunto

Die Globalisierung wird gegenwärtig für alles Übel oder für alles Gute verantwortlich gemacht. Eine ihrer Schattenseiten ist die weltweite Standardisierung von Lebensformen. Daniel Levy und Natan Sznaider vertreten jedoch die These, in einem besonderen Fall, der Erinnerung an den Holocaust, sei die globale Angleichung von Werten ein Fortschritt: Es bilde sich dadurch ein kosmopolitisches Gedächtnis heraus.

Das Holocaust-Museum in New York, die Befreiung von Auschwitz als gesamteuropäischer Gedenktag, das Holocaust-Mahnmal in Berlin: Der »Holocaust« wird zu einem universalen moralischen Schlüsselwort, mit dem internationale politische Zusammenschlüsse, ja – wie im Kosovokrieg mit der Parole »Nie wieder Auschwitz« – militärische Interventionen gerechtfertigt werden. Die Erinnerung an den Holocaust wird also von ihren nationalen Ursachen gelöst und globalisiert. Das vorliegende Buch handelt von der Veränderung kollektiver Erinnerungen im Zeitalter der Globalisierung. Somit sprengt es den Rahmen, in welchem Debatten über den Holocaust und das kollektive Gedächtnis üblicherweise geführt werden. Durch eine vergleichende Analyse der Debatten in den USA, Israel und Deutschland zeigen die Autoren vielmehr die Möglichkeiten und Grenzen kosmopolitischer, vom öffentlichen Gedächtnis an den Holocaust getragener Erinnerungen auf. Und von diesen Möglichkeiten wird die Friedfertigkeit oder Kriegshäufigkeit des 21. Jahrhunderts abhängen.

Dettagli sul prodotto

Autori Daniel Levy, Natan Sznaider
Editore Suhrkamp
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 01.01.2007
Categoria Scienze sociali, diritto, economia > Scienze sociali, tematiche generali
Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia contemporanea (dal 1945 al 1989)
 
EAN 0
Numero di pagine 259
Dimensioni (della confezione) 10.8 x 1.6 x 17.7 cm
Peso (della confezione) 166 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch > 3870, Suhrkamp Taschenbücher > Nr.3870, Suhrkamp Globalisierung, Suhrkamp Taschenbücher > Nr.3870, suhrkamp taschenbuch > 3870, Suhrkamp Globalisierung
Categorie Judenverfolgung
 

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