Ulteriori informazioni
Diese Dissertation untersucht theoretisch und empirisch die vertikale zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern bei Unternehmen in Deutschland. Diesbezüglich adressiert der Autor die Fragestellungen der Identifikation, der Definition und der Operationalisierung relevanter Dimensionen der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit. Darüber hinaus untersucht er interne und externe Einflussfaktoren auf die Qualität und die Intensität der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit sowie deren Einfluss auf den Supply Chain Management Erfolg und den Unternehmenserfolg. Als dritte Zielsetzung fokussiert der Autor auf die Darstellung des Status Quo zur vertikalen zwischenbetrieblichen Zusamm- arbeit bei Unternehmen in Deutschland. Abschließend entwickelt er ein strukturelles sowie ausgestaltungsorientiertes Modell zum Management vertikaler Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern. Insgesamt lässt sich die Thematik als hoch aktuell und forschungsrelevant charakterisieren. Die wissenschaftliche Forschung in diesem Themenkomplex konzentriert sich bislang besonders auf einzelne Beziehungsfacetten; eine weiterführende Darstellung des Einflusses dieser Einzelfacetten auf den Supply Chain Management Erfolg und den Unternehmenserfolg berücksichtigen diese Studien bislang jedoch kaum. Des Weiteren dominiert in diesen Studien sehr häufig ein Kooperationsverständnis, das bereits aufgrund der Begrifflichkeit eine positive Konnotation impliziert. Im Gegensatz hierzu nimmt die vorliegende Arbeit eine grundlegend neutrale Position hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern ein. Weiterhin kann konstatiert werden, dass die Zielsetzung vieler Studien in der Testung einer einzigen Theorie besteht. Diese Studien berücksichtigen diesbezüglichlediglich Faktoren, die ihre Relevanz aus nur dieser einen Theorie begründen. Der Autor dieser Arbeit wählt hingegen einen theoretisch pluralistischen Ansatz, in dem er unterschiedliche ökonomische und verhaltenswissenschaftliche Theorien als Deduktions- und Evaluationsbasis heranzieht.
Info autore
Dr. Jan Daniel promovierte bei Prof. Corinne Faure, Ph.D. am Lehrstuhl für Internationales Management der European Business School, Oestrich-Winkel. Er ist aktuell als Senior Consultant in der Konzernstrategie bei der Deutschen Bahn AG tätig.
Riassunto
In den letzten Jahren wurden zahlreiche Ansätze und Konzepte entwickelt, die als Ausgestaltungsformen eines neuen Marketingparadigmas anzusehen sind. In diesem Zusammenhang wurde das Konstrukt der Beziehung als ein zentrales Leitbild des Marketingdenkens akzentuiert. Ziel ist, die durch die Änderungen des Umfelds entstandenen und entstehenden Herausforderungen in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzusetzen. Bislang wurde jedoch das Potential eines konsequenten Beziehungsmanagements nicht ausgeschöpft.
Jan Daniel untersucht die vertikale zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern bei Unternehmen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Identifikation, der Definition und der Operationalisierung relevanter Faktoren des Beziehungsmanagements. Außerdem analysiert er interne und externe Einflussfaktoren auf Qualität und Intensität der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit sowie deren Einfluss auf den Erfolg des Supply-Chain-Managements und des Unternehmens insgesamt. Ein strukturelles und ausgestaltungsorientiertes Modell zum Management vertikaler Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern rundet die Arbeit ab.