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Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner ist auch 150 Jahre nach der Uraufführung des gesamten Zyklus eine Herausforderung. Dieses Buch lädt ein, sich auf das Werk aus neuen Perspektiven einzulassen.
Neben Texten zum Ring finden sich weitere zu Wagners ideologischem Standort, zur Rolle von Goethes Weltendrama Faust , zur Frage von Religion und Utopie sowie zu Fragen der Existenz im Exil. Es handelt sich um pointierte Essays, in denen Wagners Prägung durch Vormärz und Revolution im Zentrum steht, nicht so sehr der später behauptete, jedoch nicht wirklich belegbare Bruch zwischen frühem und spätem Wagner. Vielmehr wird zur Überbrückung der Distanz zwischen Revolution, Scheitern und Utopie Hegels Denkfigur der Aufhebung herangezogen. Dabei liegt der Fokus stets auf Wagners umfassendem Musikbegriff und dessen Bedeutung für die konkrete Beschaffenheit der Partituren.
Info autore
Laurenz Lütteken, geb. 1964, lehrt seit 2001 als Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Bei J.B. Metzler erschienen von ihm zuletzt „Lesarten und Lebenswelten. Essays zur Musik“ und „Der verborgene Sinn. Verhüllung und Enthüllung in der Musik“. Er ist Herausgeber von MGG Online.
Riassunto
Der „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner ist auch 150 Jahre nach der Uraufführung des gesamten Zyklus eine Herausforderung. Dieses Buch lädt ein, sich auf das Werk aus neuen Perspektiven einzulassen.
Neben Texten zum „Ring“ finden sich weitere zu Wagners ideologischem Standort, zur Rolle von Goethes „Weltendrama“ „Faust“, zur Frage von Religion und Utopie sowie zu Fragen der Existenz im Exil. Es handelt sich um pointierte Essays, in denen Wagners Prägung durch Vormärz und Revolution im Zentrum steht, nicht so sehr der später behauptete, jedoch nicht wirklich belegbare „Bruch“ zwischen frühem und spätem Wagner. Vielmehr wird zur Überbrückung der Distanz zwischen Revolution, Scheitern und Utopie Hegels Denkfigur der „Aufhebung“ herangezogen. Dabei liegt der Fokus stets auf Wagners umfassendem Musikbegriff und dessen Bedeutung für die konkrete Beschaffenheit der Partituren.