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Imaginationen der Materie - Surrealismus und Nachkriegskunst

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 29.01.2026

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Einer der wichtigsten französischen Intellektuellen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gaston Bachelard, ist hierzulande vor allem als Wissenschaftsphilosoph bekannt geworden. Das vorliegende Buch präsentiert eine neue, bisher gänzlich verborgene Seite seines umfangreichen Werkes: seine Begegnung und seine Auseinandersetzung mit der surrealistischen Bewegung und der Pariser Kunstszene der Nachkriegszeit. Es enthält Bachelards sämtliche kleine Schriften zum Werk von Künstlern, die in Frankreich von den 1920er- bis in die 1960er-Jahre aktiv waren, in deutscher Übersetzung. Sie erscheinen hier zum ersten Mal in dieser Vollständigkeit. Eingeleitet wird die Sammlung von Hans-Jörg Rheinberger, der die Schriften Bachelards in den Kontext des Pariser Kunstlebens der ersten beiden Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg einordnet.

Gaston Bachelards Schriften zur zeitgenössischen Kunst zeigen die Verbindungen, die zwischen seiner Auseinandersetzung mit den Wissenschaften seiner Zeit, ihrer Literatur und Poesie sowie ihren künstlerischen Äußerungen bestehen. Sie verleihen dem Werk des Philosophen seine Einheit, die sich am besten unter den Topos »Imaginationen der Materie« bringen lässt.

Info autore










Gaston Bachelard,
1884 in Bar-sur-Aube geboren, revolutionierte als Philosophie die Wissenschaftstheorie und Dichtung. Er führte Begriffe wie das Erkenntnishindernis ein und kritisierte traditionelle Ansätze von Descartes und Bergson. Dabei betonte er die Bedeutung der Flexibilität im Denken und die Verbindung von wissenschaftlichen und poetischen Ansätzen. Seine Werke, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, beeinflussten zahlreiche Disziplinen und Denker. Er lehrte u. a. an der Sorbonne in Paris, wo er 1962 starb, und wurde vielfach ausgezeichnet. Zu seinen wichtigsten Werken zählen 
Essai sur la connaissance approchée
(1928)
La Valeur inductive de la Relativité
(1929) und
La Poétique de l'éspace
(1957).

Hans-Jörg Rheinberger,
1946 im Schweizerischen Grabs geboren, studierte Philosophie in Tübingen und Berlin sowie Biologie in Berlin. Als Molekularbiologe und Wissenschaftshistoriker war von 1997 bis 2014 Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist als Übersetzer und Autor tätig.



Riassunto

Einer der wichtigsten französischen Intellektuellen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gaston Bachelard, ist hierzulande vor allem als Wissenschaftsphilosoph bekannt geworden. Das vorliegende Buch präsentiert eine neue, bisher gänzlich verborgene Seite seines umfangreichen Werkes: seine Begegnung und seine Auseinandersetzung mit der surrealistischen Bewegung und der Pariser Kunstszene der Nachkriegszeit. Es enthält Bachelards sämtliche kleine Schriften zum Werk von Künstlern, die in Frankreich von den 1920er- bis in die 1960er-Jahre aktiv waren, in deutscher Übersetzung. Sie erscheinen hier zum ersten Mal in dieser Vollständigkeit. Eingeleitet wird die Sammlung von Hans-Jörg Rheinberger, der die Schriften Bachelards in den Kontext des Pariser Kunstlebens der ersten beiden Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg einordnet.

Gaston Bachelards Schriften zur zeitgenössischen Kunst zeigen die Verbindungen, die zwischen seiner Auseinandersetzung mit den Wissenschaften seiner Zeit, ihrer Literatur und Poesie sowie ihren künstlerischen Äußerungen bestehen. Sie verleihen dem Werk des Philosophen seine Einheit, die sich am besten unter den Topos »Imaginationen der Materie« bringen lässt. 

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