Ulteriori informazioni
Cheon Myeong-kwans erster Roman »Der Wal« war für den International Booker Prize 2025 nominiert.
Die Nullerjahre in einer heruntergekommenen Wohnsiedlung in einem Vorort von Seoul: Drei Geschwister mittleren Alters, die im Beruf, in der Gesellschaft und am Leben gescheitert sind, ziehen wieder bei ihrer Mutter ein. Die Familie ist von neuem vereint, bis auf den verstorbenen Vater.
Doch in der beengten Wohnung steigen sie sich allzu leicht und mitunter gern auf die Füße. Mit einer gehörigen Portion Soulfood gelingt es der Mutter, die Streitlust fürs Erste zu schlichten. Als dann aber mit den neuen Verletzungen auch alte Familiengeheimnisse ans Licht kommen, geraten die Verhältnisse völlig außer Kontrolle.
Brachial komisch und spannend, aber auch voller Mitgefühl für seine Figuren - Cheon beweist mit diesem wilden Familienroman einmal mehr sein erzählerisches Genie.
Info autore
Cheon Myeong-kwan wurde 1964 im südkoreanischen Yongin geboren. Nach Schulabschluss und Militärdienst arbeitete er als Verkäufer von Sportartikeln und als Versicherungsvertreter, bevor er sich einige Jahre lang erfolglos im Filmgeschäft versuchte. Als Romancier hatte er mehr Erfolg: »Der Wal« wurde von der Kritik als der »spannendste Roman Koreas seit der Jahrtausendwende« gerühmt.Matthias Augustin, geboren 1968 in Münchberg, lebt in München. Studium der koreanischen und chinesischen Sprache an der Universität Bonn (Diplomübersetzer). Mehrjährige Lehrtätigkeit an koreanischen Universitäten in Seoul und Pusan. Übersetzungen von Romanen, Kurzgeschichten und Gedichten von Autorinnen und Autoren wie Yang Gui-ja, Shin Kyong-nim, Hwang Sok-yong, Yi Yun-gi, Kim Sung-ok und Pak Taewon aus dem Koreanischen ins Deutsche.Kyunghee Park, geboren 1969 in Seoul, lebt in München. Zahlreiche Übersetzungen deutschsprachiger Literatur ins Koreanische von Autor*Innen wie Herta Müller, Günter Grass, Hermann Hesse, Jakob Hein oder Judith Schalansky. Als Co-Übersetzerin Übertragungen koreanischer Literatur ins Deutsche, u. a. Erzählungen von Lee Yun-gi, Kim Sung-ok und Lyrik von Choi Seung-ho.Kyunghee Park, geboren 1969 in Seoul, lebt in München. Zahlreiche Übersetzungen deutschsprachiger Literatur ins Koreanische von Autor*Innen wie Herta Müller, Günter Grass, Hermann Hesse, Jakob Hein oder Judith Schalansky. Als Co-Übersetzerin Übertragungen koreanischer Literatur ins Deutsche, u. a. Erzählungen von Lee Yun-gi, Kim Sung-ok und Lyrik von Choi Seung-ho.
Riassunto
Cheon Myeong-kwans erster Roman »Der Wal« war für den International Booker Prize 2025 nominiert.
Die Nullerjahre in einer heruntergekommenen Wohnsiedlung in einem Vorort von Seoul: Drei Geschwister mittleren Alters, die im Beruf, in der Gesellschaft und am Leben gescheitert sind, ziehen wieder bei ihrer Mutter ein. Die Familie ist von neuem vereint, bis auf den verstorbenen Vater.
Doch in der beengten Wohnung steigen sie sich allzu leicht und mitunter gern auf die Füße. Mit einer gehörigen Portion Soulfood gelingt es der Mutter, die Streitlust fürs Erste zu schlichten. Als dann aber mit den neuen Verletzungen auch alte Familiengeheimnisse ans Licht kommen, geraten die Verhältnisse völlig außer Kontrolle.
Brachial komisch und spannend, aber auch voller Mitgefühl für seine Figuren - Cheon beweist mit diesem wilden Familienroman einmal mehr sein erzählerisches Genie.
Relazione
»Ein raues antikapitalistisches Kammerspiel und zugleich eine tief berührende Ode auf die Mutter.« Steffen Gnam, Frankfurter Allgemeine Zeitung