CHF 30.90

Schwimmen / Schweben

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Über den Mut, ins kalte Wasser zu springen

Ein glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens.

Jaqueline Scheiber hat jegliche sportliche Disziplin lange gemieden. Zu groß war die Unsicherheit, zu fremd die Codes. Doch eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und taucht sprichwörtlich ein in eine neue Welt. Sie entdeckt das Schwimmen für sich und mit jedem Zug fühlt sie sich leichter, mit jeder Bahn wächst die innere Ruhe. In ihrem Essay erkundet die Bestseller-Autorin, was Schwimmen in uns auslösen kann. Durch ihre Urgroßmutter, die nie schwimmen lernen durfte, und ihre Mutter, die für Ungarns Schwimmteam in internationalen Wettbewerben antrat, erkennt sie die politische Dimension des Schwimmens.

Dieser Essay ist eine Liebeserklärung an das Strömende in uns, an die Möglichkeit, immer neue Wege zu finden und beweglich zu bleiben in unserem Alltag und unseren Gedanken.

1. Auflage mit Farbschnitt!

Info autore










Jaqueline Scheiber, geboren 1993 im Burgenland, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Soziale Arbeit und arbeitete mit Suchterkrankten sowie im Kinder- und Jugendschutz. Sie ist Autorin, arbeitet mit Institutionen Bildender Kunst zusammen und ist Co-Host des Podcasts Die Kunstcouch. Zuletzt erschienen: 'Ungeschönt' (Piper, 2023) und 'Offenheit' (Kremayr & Scheriau, 2020). Ihr Roman 'Dreimeterdreißig' (Leykam, 2024) war ein Bestseller und wurde für den Debütpreis des Harbourfront Literaturfestivals nominiert.


Riassunto

Über den Mut, ins kalte Wasser zu springen


Ein glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens.



Jaqueline Scheiber hat jegliche sportliche Disziplin lange gemieden. Zu groß war die Unsicherheit, zu fremd die Codes. Doch eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und taucht sprichwörtlich ein in eine neue Welt. Sie entdeckt das Schwimmen für sich und mit jedem Zug fühlt sie sich leichter, mit jeder Bahn wächst die innere Ruhe. In ihrem Essay erkundet die Bestseller-Autorin, was Schwimmen in uns auslösen kann. Durch ihre Urgroßmutter, die nie schwimmen lernen durfte, und ihre Mutter, die für Ungarns Schwimmteam in internationalen Wettbewerben antrat, erkennt sie die politische Dimension des Schwimmens.



Dieser Essay ist eine Liebeserklärung an das Strömende in uns, an die Möglichkeit, immer neue Wege zu finden und beweglich zu bleiben in unserem Alltag und unseren Gedanken.


1. Auflage mit Farbschnitt!

Prefazione

»Wenn man läuft und stehen bleibt, steht man. Wenn man schwimmt und aufhört, treibt man. Das bringt die Magie auf den Punkt.«
— Jaqueline Scheiber

Relazione

»Wenn man läuft und stehen bleibt, steht man. Wenn man schwimmt und aufhört, treibt man. Das bringt die Magie auf den Punkt.« - Jaqueline Scheiber

Dettagli sul prodotto

Autori Jaqueline Scheiber
Editore Leykam
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.01.2027
Categoria Narrativa > Romanzi > Saggi, articoli culturali, critica letteraria, int
 
EAN 9783701184033
ISBN 978-3-7011-8403-3
Numero di pagine 144
Dimensioni (della confezione) 12.5 x 1.9 x 21.2 cm
Peso (della confezione) 294 g
 
Categorie Essay, Schwimmen, Sport, Körper, Literarische Essays, Neues wagen, eintauchen, Strömend
 

Recensioni dei clienti

  • Was ich durch das Schwimmen gelernt habe

    Scritta il 10. marzo 2026 da Seitenmusik.

    „Vielleicht bin ich noch sechs Monate von einer wissenschaftlich gefestigten Routine entfernt, aber viel wertvoller ist die Erkenntnis, dass das Wasser auch an Land wirkt" (S. 46), mit diesem Satz trifft Jaqueline Scheiber genau das, worum es in ihrem Essay geht: nicht um Perfektion, sondern um das, was die Beschäftigung mit etwas Neuem in uns verändert, noch bevor es zur Gewohnheit wird. „Schwimmen / Schweben", erschienen im März 2026 beim Leykam Verlag, ist ihr erstes essayistisches Buch nach dem Bestseller-Roman „Dreimeterdreißig". Formal ist „Schwimmen / Schweben" ein klassischer Icherzähl-Essay mit eingestreuten Recherche-Exkursen, einer umfangreichen Literaturliste am Ende und einer Sprache, die sich immer wieder ins Lyrische hebt.

    Meine Meinung

    Scheiber nähert sich dem Schwimmen als jemandem, die lange keinen Zugang zu Sport hatte. Nicht aus Faulheit, sondern aus einem Körpergefühl heraus, das von Sozialisierung geformt wurde. Das ist der Ausgangspunkt. Von dort aus öffnet der Essay erstaunlich viele Türen: Körperscham und Fettfeindlichkeit, die politische Dimension von Freibädern, die Familiengeschichte ihrer Mutter als ungarische Leistungsschwimmerin und Migrationsbiografie, das Recht auf Barrierefreiheit, die Romantisierung des Meeres und die schlichte Frage, wem Wasser eigentlich zugänglich ist und warum nicht.
    Was der Autorin meiner Meinung nach wahnsinnig gut kann ist das Persönliche mit dem Strukturellen zu verbinden, ohne dabei in Betroffenheitsrhetorik zu verfallen. Wenn sie schreibt, dass sie sich schämt im Hallenbad, weil ihr Körper „aus der Reihe tanzt" und dann sofort fragt, woher diese Scham stammt und wessen Normen sie eigentlich bedient, dann ist das feministische Analyse, die sich nicht wie Analyse anfühlt.
    Für mich persönlich besonders spannend waren die Passagen über Zugang und Ausschluss: Scheiber stellt die Frage, ob es ein Recht auf Abkühlung gibt, ohne sie rhetorisch zu behandeln. Sie schreibt über Burkini-Debatten als das, was sie sind: rassistische Deutungshoheitsbehauptungen einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Sie erinnert daran, dass das Mittelmeer für manche ein Sehnsuchtsort und für andere ein Überlebenskampf ist. Diese Verschiebungen, vom Persönlichen ins Geopolitische, von der eigenen Bahn im Hallenbad zu den Menschen im Schlauchboot, waren für mich mit die stärksten Momente des Buches.

    Manchmal wirkt der Essay dennoch in seinen gesellschaftskritischen Passagen etwas sprunghaft. Die Kritik am neoliberalen Gesundheitsdiskurs ist treffend, aber kurz angerissen und wird nicht wirklich weiterverfolgt. Es entsteht stellenweise das Gefühl, Scheiber öffnet Türen, durch die sie dann nicht ganz hindurchgeht. Das ist vielleicht auch eine Eigenheit des essayistischen Formats, das Weite erlaubt statt Tiefe verlangt. Aber wer eine systematische Analyse erwartet, wird hier eher nicht fündig.

    Fazit

    „Schwimmen / Schweben" ist kein Buch, das man liest und danach weiß, wie man schwimmt, oder wie man ein besseres Leben führt. Es ist ein Buch, das man liest und danach anders durch ein Hallenbad geht. Anders auf Körper schaut. Anders über Zugang nachdenkt. Scheiber gelingt das, was guter Essay-Literatur gelingen soll: Sie macht das Private politisch, ohne dabei die Lesenden zu belehren. Dass die gesellschaftskritischen Fäden nicht immer zu Ende gesponnen werden, ist der einzige Vorbehalt, aber kein Grund, das Buch nicht zu lesen. Herzlichen Dank an den Leykam Verlag für das Rezensionsexemplar.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.