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Zur Frühgeschichte der Christologie
Mit Kommentaren von Judith König, Tobis Nicklas, Markus Enders, Michael Seewald und Johannes Elberskirch

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 17.08.2026

Descrizione

Ulteriori informazioni

Ist der Jesus der Bibel wirklich der Jesus der Kirche und des Dogmas? Das ist die zentrale Frage der Christologie, die nach dem Verhältnis zwischen biblischer Botschaft und dogmatischer Theologie sucht. Denn das kirchliche Dogma ist relativ zum Wort Gottes und relativ zu den Fragestellungen seiner Zeit. Im Blick auf das Konzil von Nikaia heißt das konkret: Wie weist die Formel homooúsios auf den Christus der Bibel hin?
Die biblische Rückbindung des homooúsios bildet keine dogmatische Einzelfrage, sondern ist der Anfang einer theologischen Neubesinnung. Dazu sollte die Quaestio disputata "Zur Frühgeschichte der Christologie" im Jahr 1970 von Heinrich Schlier, Franz Mußner, Friedo Ricken und Bernhard Welte ein Auftakt sein. Die Neuausgabe nimmt die Quaestio disputata als Quaestio disputanda auf. Die Kommentare von Judith König, Tobias Nicklas, Markus Enders, Michael Seewald und Johannes Elberskirch ordnen die Beiträge theologiegeschichtlich ein und aktualisieren sie kritisch für eine christologische Neubesinnung heute.  

Info autore










Heinrich Schlier (1900-1978), einer der bedeutendsten Neutestamentler des 20. Jahrhunderts; Professor für Neues Testament in Marburg, Halle an der Saale und Quppertal, nach dem Zweiten Weltkrieg Professor für Neues Testament und Alte Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Nach seiner Konversion zur Katholischen Kirche Honorarprofessor in Bonn und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission.
Franz Mußner (1916-2016), war Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät Trier und der Universität Regensburg. Für sein Engagement für die jüdisch-christliche Verständigung wurde er 1985 mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.
Friedo Ricken SJ, 1934 - 2021, Jesuit und Philosoph, Prof. em. für Geschichte und Philosophie und Ethik an der Hochschule für Philosophie in München.
Bernhard Welte(1906-1983), Dr. theol., Religionsphilosoph und Theologe, Prof. em. für Christliche Religionsphilosophie in Freiburg i.Br., legte die Wurzeln der menschlichen Sehnsucht nach dem Heiligen frei. Seine phänomenologischen Untersuchungen zu Grundfragen des Menschseins, zum Akt des Glaubens und zum Geschehen von Religion sind bis heute richtungweisend.
Johannes Elberskirch, geb. 1984, ist Lehrstuhlvertreter am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg.
Michael Seewald, geboren 1987, ist Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Er hat in Tübingen, Pune, Frankfurt, Boston und München Katholische Theologie, Philosophie und Politikwissenschaft studiert und wurde 2011 in München promoviert. 2015 wurde er dort habilitiert. 2013 wurde er zum Priester geweiht. Für seine exzellente Forschung wurde er mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2025 ausgezeichnet. 
Prof. DDr. Markus Enders, Jahrgang 1963, studierte Philosophie, katholische Theologie und Religionswissenschaft an den Universitäten Freiburg i.Br. und München. Dort promovierte er 1991 in Philosophie, habilitierte sich in diesem Fach 1997 und promovierte 1999 in katholischer Theologie. Seit 2001 ist er Ordinarius für Christliche Religionsphilosophie in der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Freiburg i.Br.
Tobias Niklas, geb. 1967, Dr. theol., Professor für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg.
Judith König, Dr. theol., Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Neues Testament an der Universität Regensburg.


Riassunto


Ist der Jesus der Bibel wirklich der Jesus der Kirche und des Dogmas? Das ist die zentrale Frage der Christologie, die nach dem Verhältnis zwischen biblischer Botschaft und dogmatischer Theologie sucht. Denn das kirchliche Dogma ist relativ zum Wort Gottes und relativ zu den Fragestellungen seiner Zeit. Im Blick auf das Konzil von Nikaia heißt das konkret: Wie weist die Formel homooúsios auf den Christus der Bibel hin?


Die biblische Rückbindung des homooúsios bildet keine dogmatische Einzelfrage, sondern ist der Anfang einer theologischen Neubesinnung. Dazu sollte die Quaestio disputata „Zur Frühgeschichte der Christologie“ im Jahr 1970 von Heinrich Schlier, Franz Mußner, Friedo Ricken und Bernhard Welte ein Auftakt sein. Die Neuausgabe nimmt die Quaestio disputata als Quaestio disputanda auf. Die Kommentare von Judith König, Tobias Nicklas, Markus Enders, Michael Seewald und Johannes Elberskirch ordnen die Beiträge theologiegeschichtlich ein und aktualisieren sie kritisch für eine christologische Neubesinnung heute.  

Dettagli sul prodotto

Autori Friedo Ricken, Bernhard Welte, Heinrich Schlier, Franz Mussner, Franz (Dr.) Mussner, Fri Ricken
Con la collaborazione di Johannes Elberskirch (Editore)
Editore Herder, Freiburg
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 17.08.2026
Categoria Scienze umane, arte, musica > Religione / teologia > Cristianesimo
 
EAN 9783451024993
ISBN 978-3-451-02499-3
Numero di pagine 208
Dimensioni (della confezione) 13.5 x 21.5 cm
 
Categorie Jesus Christus
Christliche Kirchen, Konfessionen, Gruppen
Alte Kirche
auseinandersetzen
Konzil von Nizäa
 

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