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Grüne Welle

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim - bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde. Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.

Info autore










Esther Schüttpelz, geboren 1993 in Werne, studierte Jura in Münster und arbeitete als Rechtsanwältin, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Für ihren Roman ¿Ohne mich¿ wurde sie 2023 mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet. Sie lebt im Münsterland.


Riassunto

Nach dem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin setzt sich eine Frau in ihr Auto und fährt heim – bis eine Umleitung sie von ihrem Weg abbringt. Sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt, entfernt sich immer weiter von ihrem Zuhause, wo ihr Mann auf sie wartet. Nach einer ganzen Nacht und dem folgenden Tag wird klar: Vielleicht wäre es besser, wenn sie nie wieder zu ihm zurückkehren würde. Denn so unheimlich die Finsternis der Landstraßen und Tankstellen auch ist, die wahre Gefahr lauert dort auf sie.

Prefazione

»Selbst wenn die Ampel jetzt rot bliebe, würde sie wahrscheinlich nicht umkehren.«

Dettagli sul prodotto

Autori Esther Schüttpelz
Editore Diogenes
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 25.02.2026
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783257073812
ISBN 978-3-257-07381-2
Numero di pagine 208
Dimensioni (della confezione) 12.3 x 1.8 x 19 cm
Peso (della confezione) 234 g
 
Categorie Freundschaft, Deutsche Literatur, Kunst, Beziehung, Freiheit, Rettung, Flucht, Weiblichkeit, Roadtrip, Lebenskrise, Autorin, Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft, Roadmovie, Roadnovel, Junge deutsche Literatur, freiheitsdrang, Toxische Beziehung, auseinandersetzen, weibliche Hautpfigur
 

Recensioni dei clienti

  • Über Freund*innenschaft

    Scritta il 11. marzo 2026 da ju.

    Der Roman "Grüne Welle" von Esther Schüttpelz hat mir insgesamt gut gefallen. Besonders stark fand ich die Beschäftigung mit Freundschaft und Identität. Diese Themen stehen klar im Mittelpunkt und werden auf eine sehr schöne, ehrliche und starke Weise behandelt.
    Ein großer Pluspunkt ist der Schreibstil. Das Buch liest sich sehr flüssig, man kommt schnell durch die Handlung - die in den Geschwindigkeiten stark wechselt und sich eigentlich nur über 24 Stunden zieht. Trotzdem wirkt die Geschichte nicht oberflächlich. Gerade der Umgang mit schwierigen Themen wird sensibel, aber auch klar dargestellt.
    Die weitestgehend namenlosen Figuren sind nur so vielschichtig angelegt, wie es sein muss - ich glaube, dadurch können Leser*innen die Geschichte unterschiedlich wahrnehmen.
    Insgesamt würde ich "Grüne Welle" weiterempfehlen.

  • 24 Stunden Selbstreflexion

    Scritta il 09. marzo 2026 da Barbara Bayer.

    Eine namenlose Frau fährt nach einem Kinobesuch mit der besten Freundin ohne Ziel in die Nacht hinein. Es ist eine Flucht vor dem Ehemann, der sie psychisch und physisch schlecht behandelt. Ohne Plan erlebt sie eine Nacht mit einem angefahrenen Reh und zwei jungen Frauen, die sie als Anhalterinnen mitnimmt. In ihrem Kopf geht sie ihr Leben durch, ihre Ziele, ihre Ehe, ihre Träume.
    Es ist ein Roadmovie das Esther Schüttpelz hier beschreibt, manchmal seltsam unpersönlich durch die fehlenden Namen und doch sehr eindringlich. Durch den Perpektivwechsel zwischen der Frau und ihrer besten Freundin bekommt man auch zusätzlich Einblicke in das Leben von „Amy“, wie sie sich den beiden jungen Frauen gegenüber nennt, um in ihren Erzählungen in ein anderes Leben schlüpfen zu können. Auch wenn der Roman nur 24 Stunden umfasst erfährt man erstaunlich viele Details durch die Gedankenspiele der Frau. Man durchlebt mit ihr die privaten und beruflichen Zweifel, die Unsicherheit und die Unzufriedenheit. Die Geschichte mit dem Reh ist schon auch ein bisschen verrückt und gibt dem ganzen fast eine etwas skurrile Note.
    Gut gefällt mir die Freundin, die einen handfesten und sympathischen Eindruck macht. Der Twist am Ende der Geschichte gibt dem ganzen noch einen guten Abschluss.
    Insgesamt ein sehr interessanter Roman, der gut geschrieben ist und auch eine gewisse Spannung mit sich bringt.

  • Spezieller Schreibstil mit viel Raum für Interpretationen

    Scritta il 02. marzo 2026 da hapedah.

    Die namenlose Protagonistin fährt nach einem Kinobesuch nach Hause, eine Umleitung und eine falsch gewählte Abzweigung führen sie allerdings aus der Stadt heraus. Es geht immer geradeaus, die Landstraße bietet keinen Platz zum Wenden und jede Ampel, an die sie heran fährt, steht auf grün. Sie ist sich sicher, dass ihr Mann sich sorgt, aber sie kann ihn nicht anrufen, denn der Handyakku ist leer und so fährt sie immer weiter und weiter. Je mehr Abstand sie zu ihrem Zuhause hat, umso fokussierter betrachtet sie ihr Leben, doch solange sie fährt, muss sie keine Entscheidungen treffen.

    "Grüne Welle" von Esther Schüttpelz ist ein Roman, den ich anfangs etwas sperrig geschrieben fand, erst nach und nach hat der Text seine Anziehungskraft auf mich entfaltet. Die Frau, deren Konzentration sich zunächst nur auf die Fahrtstrecke und einige oberflächliche Erinnerungen richtet, wirkte auf mich recht unpersönlich charakterisiert. Mit der Zeit ist mir aufgegangen, dass dieser emotionsarme Schreibstil wohl den Abstand verdeutlicht, den sie selbst zu ihrer Gefühlswelt hat. Die Gedanken an ihren Mann, dass sie ihn anrufen sollte, dass es ihm nicht gefällt, wenn sie sich monatlich mit einer Freundin zum Kinobesuch trifft, ließen in mir langsam die Ahnung aufsteigen, dass mit dieser Beziehung etwas ganz und gar nicht stimmt. Was mit einer falsch genommenen Abzweigung begann, scheint für die Frau der Weg in die Freiheit zu sein.

    Keine der Figuren ist namentlich benannt, es sind die Frau, der Mann, die Freundin der Frau usw. Trotz dieser distanzierten Erzählweise entstand nach und nach ein Bild vor meinem geistigen Auge. Die Selbstreflektion, die zunahm, je weiter die Frau fuhr, hat mich zunehmend gefesselt, doch nach einigen doch recht intensiv empfundenen Einblicken verlor sich meine Verzauberung erneut in Belanglosigkeit und Gefühlskälte. Diese Geschichte bietet viel Raum für Interpretationen der Lesenden und dennoch hatte ich den Eindruck, dass die Handlung gegen Ende hin ein wenig zerfasert, genau wie die Gedanken der Protagonistin. Meinen Geschmack hat die Autorin damit leider nicht so ganz getroffen, auch wenn ich durchaus das Potential des Buches anerkennen möchte.

    Fazit: Der unpersönliche Schreibstil gewährte mir einen recht distanzierten Blick auf das Geschehen, einige Sequenzen der Selbsterkenntnis haben zwar leichte Sympathie für die Protagonistin geweckt, dennoch fand ich das Leseerlebnis trotz des ernsten Themas zu oberflächlich gehalten.

  • Mitreißende und intensiv erzählte Geschichte

    Scritta il 01. marzo 2026 da Bücherfreundin.

    Nach dem Debütroman "Ohne mich" der Juristin und Autorin Esther Schüttpelz hat der Diogenes Verlag nun "Grüne Welle" veröffentlicht.
     
    Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine namenlose Künstlerin, die nach einem Kinobesuch mit ihrer besten Freundin mit ihrem alten Golf unterwegs nach Hause ist. Es ist dunkel, sie folgt einer Umleitung und biegt falsch ab. Sie nimmt sich vor, an der nächsten roten Ampel zu wenden, doch die Ampeln zeigen grün, und so fährt sie immer weiter, ohne Ziel. Sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie weiß, dass ihr Mann sich Sorgen machen wird, und doch entfernt sie sich immer weiter von zuhause. Mitten in der Nacht fährt sie trotz aufkommender Müdigkeit auf die Autobahn, und irgendwann ist sie wieder auf der Landstraße. An einer Tankstelle nimmt sie zwei junge Anhalterinnen mit ...
     
    Wir folgen der Protagonistin für die Dauer von 24 Stunden auf ihrer Fahrt und erleben dabei ihren inneren Monolog. Sie denkt an ihre Freundin, die sie vor Jahren an der Kunsthochschule kennenlernte, und sie denkt an ihren Mann, einen Juristen, der sie ständig kontrolliert und ihr wenig Freiräume lässt.
    Parallel begleiten wir die Freundin der Frau, mit der der Ehemann der Frau Kontakt aufgenommen hat, nachdem diese nach dem Kinobesuch nicht nach Hause gekommen ist.
     
    Die Autorin erzählt die ungewöhnliche und teilweise beklemmende Geschichte in schöner Sprache und ruhigem Tempo. Die interessante Protagonistin, im Buch durchgehend nur als "die Frau" bezeichnet, ist großartig skizziert, ich konnte mich gut in ihre Gedankenwelt hineinversetzen, jedoch nicht jede ihrer Handlungen nachvollziehen. Auch die Nebenfiguren sind sehr gut gezeichnet: der unsympathische und autoritäre Ehemann, die langjährige Freundin und die beiden Anhalterinnen, die der Frau unbequeme Fragen stellen.
     
    Ich habe das mitreißende und nachdenklich machende Buch, in dem eine Frau sich während einer langen Autofahrt intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzt, bis zum für mich stimmigen und hoffnungsvollen Ende sehr gern gelesen. 

    Absolute Leseempfehlung!

  • zu klischeehaft und holzschnittartig

    Scritta il 24. febbraio 2026 da SimoneF.

    Die Ausgangslage von „Grüne Welle“ hat mich sofort neugierig gemacht – vielleicht, weil ich mich selbst recht häufig verfahre und ich dadurch schon an den abstrusesten Orten gelandet bin. Wie wäre es, einfach weiterzufahren, aus dem eigenen Leben spontan auszubrechen, ob für ein paar Tage oder für immer? Nach einem Kinoabend mit ihrer besten Freundin verfährt sich die namenlose Protagonistin an einer Umleitung und entfernt sich immer weiter von zu Hause und ihrem Ehemann. Je weiter sie fährt, desto geringer wird ihr Drang umzukehren oder ihrem Mann Bescheid zu geben, und desto mehr denkt sie über ihr Leben nach. Wie hat sie dieses entwickelt, was ist aus ihren Träumen geworden? Wer ist sie und wie will sie gesehen werden?

    Frau, Freundin und Mann bleiben namenlos, auch die Landschaft, durch die die Frau fährt, ist ohne Kontur, beliebig. So könnte jede und jeder überall gemeint sein und die Geschichte stellvertretend für viele Frauen an allen Orten stehen. Leider funktionieren die Figuren in diesem Roman für mich nicht. Zu klischeehaft werden die empfindsamen und verpeilten Künstlerinnen und der gewalttätige, Kunst nur nach dem materiellen Wert beurteilende, schon äußerlich abstoßende Ehemann gezeichnet, der natürlich Anwalt ist. Die Freundin der Frau, die sich als eine urbane Künstlerin sieht, blickt abfällig auf das Leben in einer Kleinstadt und ihre Bewohner. Die Karriere der Frau, einst ein aufstrebendes, vielversprechendes künstlerisches Talent, geriet vor Jahren ins Stocken, latent ist auch daran der Mann Schuld. Das ist mir zu einfach und zu holzschnittartig, es fehlt jegliche Ambivalenz. Dies hat zur Folge, dass mir alle drei fremd bleiben und immer unsympathischer werden, bis mir am Ende nahezu gleichgültig ist, was mit ihnen passiert. Die Gedanken und Emotionen der Frau, die über ihr Leben reflektiert, empfand ich auch nicht als besonders überraschend oder tiefgründig. So bleibt für mich am Ende vor allem Ernüchterung, da das Thema so viel Potential geboten hätte, das in meinen Augen leider nicht genutzt wurde.

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