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Schleifen
Roman

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Nach »Content« der neue Roman von Elias Hirschl - »Ein großer Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart.« Clemens J. SetzFranziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.»Schleifen« ist ein großer, ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.

Info autore










Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannpreis. Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane 'Salonfähig' (2021), 'Content' (2024) und 'Schleifen' (2026). Elias Hirschl lebt in Wien.


Riassunto

Nach »Content« der neue Roman von Elias Hirschl – »Ein großer Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart.« Clemens J. Setz

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.
»Schleifen« ist ein großer, ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.

Relazione

»Der österreichische Italo Calvino.« Clemens J. Setz »Die Dadaisten mit ihrem Sprachnihilismus waren Klosterschüler gegen das, was Elias Hirschl abfeuert.« Nicole Strecker, WDR, 23.02.26 »Wie soll man diesen fantastischen Roman beschreiben? ... Ein wahnwitziges Vergnügen, bei dem sich Ludwig Wittgenstein, Kurt Gödel und Franz Kafka ins Fäustchen lachen!« Jakob Hayner, Welt am Sonntag, 15.02.26 »Ein großer Jux, ein intellektueller, irrwitziger, unendlicher Spaß. Ein Infinite Jest für Literaturnerds.« Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk, 09.02.26 »Grandios ... 'Schleifen' ist ein riesiges Spiel.« Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 05.02.26 »Unterhaltsamer Schabernack mit der Semantik, immer an der Grenze zum absoluten Mindfuck ... Solch einen ideenvollen und risikofreudigen Roman muss man Elias Hirschl erst einmal nachmachen. Das Konzept geht auf, quod erat demonstrandum.« Maximilian Mengeringhaus, DLF Büchermarkt, 29.01.26 »'Schleifen' hat vierhundert Seiten und pro Seite mindestens fünf originelle Einfälle, das heißt, in dem Buch stecken mindestens zweitausend originelle Einfälle. Das ist ziemlich beeindruckend und opulent, beinahe verschwenderisch.« Bernhard Heckler, Süddeutsche Zeitung, 29.01.26 »Ein wildes Ideenfeuerwerk ... Alles bloß ein nerdiger Rausch ohne politische Brisanz? Mitnichten. Hirschls Literatur ist eine, die durchdrungen ist von der Auseinandersetzung mit der Gegenwart sowie von entschiedenem Formwillen ... Der Trost in 'Schleifen' liegt, wenn, in der Literatur selbst: Hirschl feiert hier so leidenschaftlich wie ausufernd ihre Möglichkeiten und bietet damit der sich brutalisierenden Realität auf gefinkelte Art Paroli.« Katja Gasser, ORF, 27.01.26 »Literarisch anspruchsvolles Chaos mit hohem Unterhaltungswert ... verspielt, unglaublich witzig, intelligent.« Daniel Grabner, FM4, 27.01.26 »Der abgefahrenste Roman 2026 ... phänomenale neue Literatur aus Österreich ... dieses Buch hat mich wirklich umgehauen!« Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur, 26.01.26 »Man steht baff vor dem Einfallsreichtum Hirschls ... Ein großes lustvolles, gescheites Spiel und Lesevergnügen. Lässig streift Hirschl an großen linguistischen, psychologischen, ästhetischen Überlegungen an und kitzelt sie aufs Schönste.« Michael Wurmitzer, Standard, 26.01.26 »Er macht das so gut und so glaubwürdig und stellt diese Welt auf eine Art dar, dass man wirklich eine Parallelwelt vor sich hat ... wahnwitzig und genial ... Wittgenstein auf Ecstasy ... witzig und blitzgescheit ... und einer der spannendsten Texte zum Thema Fake-News, die ich bisher gelesen habe!« Manfred Müller, Österreichische Gesellschaft für Literatur »Der feuchte Traum künftiger Germanistinnen und Germanisten... ein faszinierendes Buch!« Günter Kaindlstorfer »Man liest wirklich fasziniert ... Ein Ritt über den Bodensee ... Und unglaublich vielfältig, wir könnten die nächsten zwölf Stunden darüber sprechen.« Imogena Doderer, ORF »Vielfältig und originell ... ein sprachwissenschaftlicher Schelmenroman, der an den Kern unserer Existenz rührt ... genau die Literatur, die ich brauche und möchte!« Wolfgang Huber-Lang, APA »'Schleifen' verblüfft und verführt, unterhält und fordert heraus. Viel mehr kann man von einem Roman nicht verlangen.« Wolfgang Huber-Lang, APA

Dettagli sul prodotto

Autori Elias Hirschl
Editore Paul Zsolnay Verlag
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 27.01.2026
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783552075887
ISBN 978-3-552-07588-7
Numero di pagine 416
Dimensioni (della confezione) 13.7 x 3.3 x 20.8 cm
Peso (della confezione) 522 g
 
Categorie Mathematik, Philosophie, Macht, Satire, Österreich, Wiener Kreis, Politik, Sprache und Sprachwissenschaft, Clemens Setz, Sprachwissenschaft, Ludwig Wittgenstein, Content, Kurt Gödel, Salonfähig
 

Recensioni dei clienti

  • Mich hat er verloren

    Scritta il 22. febbraio 2026 da Jess.

    Elias Hirschl beginnt seinen Roman in der Kindheit von Franziska Denk, die alle Krankheiten bekommt von denen sie hört oder liest. Sie heilt das Phänomen zeitweise selbst mittels Desensibilisierung durch andere (nahezu ausgestorbene) Sprachen. Wir begleiten sie zu Beginn des Romans mit ihren Eltern in einer tragischen Lebensgeschichte bis sie auf Otto Mandl trifft. Mit ihm will sie eine gemeinsame Sprache für Menschen entwickeln und diese Bewegung wächst und verselbstständigt sich.
    Hirschl entwickelt dabei eine Unmenge kreativer Ideen und sprachlicher Raffinessen. Gleichzeitig bleiben diese entweder oberflächlich oder werden zu lange ausgespielt. Im Verlauf hat er mich mit seinen Ideen immer mal wieder kurzzeitig für die Geschichte gewonnen und dann doch schnell wieder verloren.
    Mir fehlt im Roman eine stringente Handlung. Selbst die beiden Hauptakteur*innen verlieren wir immer wieder aus dem Auge. Es sei denn man versteht die Bewegungen (Nonverbalist*innen, Wodot) als Hauptakteure. Doch spätestens bei Wodot hat mich Hirschl leider endgültig verloren.
    Das ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass ich eine grundsätzlich falsche Vorstellung von dem Buch hatte. Sicherlich gibt es Lesende, die sich von all den Ideen und der Kreativität Hirschls angesprochen und unterhalten fühlen. Ich war es leider nicht.

  • Wort für Wort

    Scritta il 14. febbraio 2026 da bobbi.

    Der österreichische Autor Elias Hirschl legt mit seinem neuen einfallsreichen Roman „Schleifen“ einen vor sprachlichen Metaebenen sprudelnden Roman vor, der seinesgleichen sucht. Mit einer fantasiereichen Erzählwucht, klugen Reflexionen und einer unvergesslich humorvollen Hommage an die Macht der Sprache – doch was ist erfundener Wahnwitz und was ist wahre Wissenschaft? Seite für Seite fällt der Leser in ein vielschichtiges, verzerrtes Labyrinth voller Einfälle, Unendlichkeit und Schleifen.

    Franziska Denk aus dem Wiener Kreis leidet an einer seltenen, aberwitzigen Krankheit: Sobald sie von einer Krankheit hört, entwickelt sie sofort die spezifischen Symptome dazu – nicht nur das Niesen beim Schnupfen, sogar bei Lepra schält sich ihre Haut. Sie wird zur fanatischen Sprachexpertin und möchte eine universelle, perfekte Sprache erfinden – die Freundschaft zu dem logisch denkenden Mathematiker Otto Mandl hilft ihr dabei auf die Sprünge. Zusammen entwickeln sie eine Schnittstelle zwischen Mathematik und Sprache, die zu absurd-komischen Ergebnissen führt. Franziska wird sich später sektenartig radikalisieren, während Otto samt seinen bahnbrechenden Erkenntnissen in Japan verloren geht.

    Elias Hirschl konstruiert in „Schleifen“ keine klassische Handlung, sondern ein fragmentarisches Konstrukt aus Ideen verschiedener wissenschaftlicher Bereiche, die er experimentell in Geschichten und Ebenen steckt. Mit unzähligen Quellennachweisen, die selbst noch Geschichten enthalten, macht Hirschl einen Seitenhieb auf den Wissenschaftsbetrieb und brillant versetzt er seine Leser in Staunen: Könnte dieser Einfall über Sprache stimmen? Zudem schreibt Franziska Denk im Roman selbst eine Novelle – Elias Hirschl ist seine unbändige Erzählfreude und Spielfreudigkeit mit der Sprache wahrlich anzumerken. „Schleifen“ ist kein einfacher, aber sehr kluger, kreativer und witzig-grotesker Roman, in dem die Sprache pulsiert und lebt.

  • Nicht meins

    Scritta il 09. febbraio 2026 da Cha.

    Vorab muss ich sagen, dass das meine Kritik hier sehr an meinem Geschmack liegt und vor allem auch daran, dass das Buch nicht das war, was ich erwartet hätte und ich es sonst womöglich gar nicht gelesen hätte. Denn das, was ich mir durch den Klappentext vorgestellt hatte, war nicht wirklich der Inhalt der Geschichte. Ich dachte, es geht hauptsächlich um Franziskas besondere Krankheit und wie sie mithilfe von Sprache lernt, diese zu heilen oder sich zumindest zu immunisieren und dass dabei und in diesem Rahmen einfach tiefe Überlegungen über Sprache Thema sind. Stattdessen ist dieses Thema nach dem Anfang fast abgehackt und danach passieren tausend weitere Dinge, alle mehr oder weniger zusammenhangslos. Inhaltlich war das wirklich überhaupt nicht mein Fall und hätte ich das geahnt, hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen, nicht weil es schlecht ist, sondern nicht mein Geschmack. Darüber hinaus konnte ich mich auch mit dem Schreibstil gar nicht anfreunden, er hat mich einfach nicht in die Geschichte finden lassen und mir das Lesen sehr schwer gemacht.

  • Hin- und hergerissen

    Scritta il 05. febbraio 2026 da Julia.

    „Schleifen“ von Elias Hirschl ist ein Buch, das man vor allem wegen seiner Sprache liest. Viele Sätze sind sehr schön formuliert, genau beobachtet und wirken lange nach. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der Sprache ernst nimmt und Freude daran hat, mit ihr zu arbeiten. Auch thematisch hat mich der Roman angesprochen: Es geht um Wiederholungen, das Kreisen um sich selbst, um Unsicherheiten und Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen. Das fühlt sich zeitgemäß an und ist gut getroffen.
    Trotzdem bin ich beim Lesen immer wieder etwas ratlos zurückgeblieben. Je weiter man kommt, desto mehr fragt man sich, was das Buch eigentlich will. Es gibt viele kluge Überlegungen, Reflexionen und Anspielungen, aber sie führen nicht klar irgendwohin. Das kann interessant sein, wirkt aber stellenweise auch selbstverliebt.
    Man hat den Eindruck, dass der Text vor allem zeigen möchte, wie schlau Hirschl ist. Der Autor beweist immer wieder, wie gut er denken und formulieren kann, doch dabei geht etwas verloren: eine klare Richtung oder ein emotionaler Kern, an dem man sich festhalten könnte. Dadurch entsteht eine Distanz, die es schwer macht, sich mitreißen zu lassen.
    „Schleifen“ ist ein sprachlich starkes Buch. Am Ende bleibt für mich ein gemischter Eindruck: ein sehr gut geschriebenes Buch mit einem interessanten Thema, das mich erreicht, aber nicht ganz überzeugt. Es bleibt unklar, was es außer seiner eigenen Klugheit eigentlich vermitteln möchte.

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