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Der Autor ist von Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger und als Diplom Pflegepädagoge in der Ausbildung von angehenden Pflegekräften in der Altenpflege sowie Gesundheits- und Kran-kenpflege an der Akademie2 für Gesundheit und Pflege in Of-fenburg engagiert.
Als Berufsschullehrer hat er im Rahmen der Begleitung von Auszubildenden in der Pflege vielfältigen Einblick in die pflegeri-sche und ärztliche Praxis in unterschiedlichen Kliniken und Fachdisziplinen.
Am 8. März 2018 wurde bei Martin Huber ein Kopftumor (Epi-dermoid im Kleinhirnbrückenwinkel) diagnostiziert. Er blieb lan-ge Jahre unerkannt, was mit einem langwierigen Leidensweg mit Symptomen, wie massivem Schwindel, innerer Unruhe, Schluckbeschwerden, Ohrgeräuschen (Tinnitus) und einer Ge-sichtsnervreizung mit stärksten Schmerzen (Trigeminusneural-gie) verbunden war. Im April kam ich zur OP in die Uniklinik Freiburg, was mit massiven Ängsten verbunden war. Ich wuss-te nicht, wie ich die OP überlebe, ob ich sie überhaupt überle-be. Der Tumor, glücklicherweise gutartig, konnte erfolgreich entfernt werden, was aber tragischerweise passierte: Der rech-te Hörnerv wurde verletzt, weshalb er seither auf dem rechten Ohr taub ist. Aber mit dieser Einschränkung kann er sehr gut leben, da er unter der quälenden Trigeminus-Neuralgie glückli-cherweise nicht mehr leidet und sich durch diese Erfahrung die Bewertung seines Lebens und auch der Blick auf Themen, wie Gesundheit/Krankheit verändert hat.