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Transnationale Expertenkulturen und Geschlechterordnungen
Józefa Joteyko zwischen Belgien und Polen 1908-1928

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Eine Pionierin der modernen Wissenschaft zwischen West und Ost, zwischen Labor und Öffentlichkeit.Als eine der ersten Frauen machte sich die 1866 bei Kyjiw geborene Józefa Joteyko einen Namen in der Physiologie, der Psychologie und der Pädologie. Sie forschte, lehrte, schrieb und publizierte innerhalb wie außerhalb der Universität - stieß an Grenzen und überschritt diese. Ihr Wirken in Brüssel vor dem Ersten Weltkrieg setzte sie ab 1919 in Warschau fort, der Hauptstadt des neuen polnischen Nationalstaates.Als ambitionierte Frau in einer Männerdomäne stellte Joteyko Vorstellungen und Praktiken darüber infrage, wer Wissenschaft als Beruf ausüben darf und wie Geschlechterunterschiede wissenschaftlich zu bestimmen sind. Als Herausgeberin und Wissenschaftsorganisatorin nutzte sie internationale Zeitschriften und Institutionen sowie ein transnationales Netzwerk zwischen West- und Ostmitteleuropa. Als beratende Expertin setzte sie sich zugleich für gesellschaftliche Nationalisierungsprozesse ein, etwa mit ihren Plänen zum Aufbau einer »polnischen Schule«.Sophie Schwarzmaier stellt Józefa Joteyko erstmals einem breiteren Publikum vor und beleuchtet dabei die Verflechtungen europäischer Wissenschaftskulturen im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts.

Info autore

Sophie Schwarzmaier, geb. 1987, studierte Kulturwissenschaften und Europäische Kulturgeschichte in Frankfurt (Oder), Paris und Łódź und promovierte an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie arbeitet als Koordinatorin einer internationalen Graduiertenschule am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

Riassunto

Eine Pionierin der modernen Wissenschaft zwischen West und Ost, zwischen Labor und Öffentlichkeit.

Als eine der ersten Frauen machte sich die 1866 bei Kyjiw geborene Józefa Joteyko einen Namen in der Physiologie, der Psychologie und der Pädologie. Sie forschte, lehrte, schrieb und publizierte innerhalb wie außerhalb der Universität - stieß an Grenzen und überschritt diese. Ihr Wirken in Brüssel vor dem Ersten Weltkrieg setzte sie ab 1919 in Warschau fort, der Hauptstadt des neuen polnischen Nationalstaates.
Als ambitionierte Frau in einer Männerdomäne stellte Joteyko Vorstellungen und Praktiken darüber infrage, wer Wissenschaft als Beruf ausüben darf und wie Geschlechterunterschiede wissenschaftlich zu bestimmen sind. Als Herausgeberin und Wissenschaftsorganisatorin nutzte sie internationale Zeitschriften und Institutionen sowie ein transnationales Netzwerk zwischen West- und Ostmitteleuropa. Als beratende Expertin setzte sie sich zugleich für gesellschaftliche Nationalisierungsprozesse ein, etwa mit ihren Plänen zum Aufbau einer »polnischen Schule«.
Sophie Schwarzmaier stellt Józefa Joteyko erstmals einem breiteren Publikum vor und beleuchtet dabei die Verflechtungen europäischer Wissenschaftskulturen im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts.

Dettagli sul prodotto

Autori Sophie Schwarzmaier
Editore Wallstein
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 30.07.2025
Categoria Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia della cultura
 
EAN 9783835359376
ISBN 978-3-8353-5937-6
Numero di pagine 330
Illustrazioni 13 Abb.
Dimensioni (della confezione) 14.5 x 2.8 x 23 cm
Peso (della confezione) 580 g
 
Serie Moderne europäische Geschichte > 25
Categorie Psychologie, Nationalismus, Physiologie, Zwischenkriegszeit, Osteuropa, Europa, Nationalstaat, Polen, Belgien, Geschichte der Naturwissenschaften, Gender, Geschichte der Pädagogik, Bildungsstrategien und -politik, Wissenschaftsgeschichte, Geschlechtergeschichte, Gender Studies: Gruppen, Frauengeschichte, Zeitschriften, Ostmitteleuropa, Transnationalismus, Verflechtungsgeschichte, Nation Building, ca. 1910 bis ca. 1919, Zwischenkriegszeit (ca. 1919 bis ca. 1939), ca. 1900 bis ca. 1909, Pädologie
 

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