Descrizione
Dettagli sul prodotto
| Autori | Vanessa Magalhaes |
| Editore | Edition Michael Fischer |
| Lingue | Tedesco |
| Contenuto | Libro |
| Forma del prodotto | Tascabile |
| Data pubblicazione | 17.10.2025 |
| Categoria |
Saggistica |
| EAN | 9783745929904 |
| ISBN | 978-3-7459-2990-4 |
| Numero di pagine | 224 |
| Dimensioni (della confezione) | 13.8 x 1.7 x 21.4 cm |
| Peso (della confezione) | 292 g |
| Categorie |
Gesellschaftskritik |
Recensioni dei clienti
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Tierschutz mit Herz und Verstand
Gestaltung:
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Das Titelbild fällt sofort ins Auge und berührt das Herz! Die drei ehemaligen "Streuner" schauen einen an und mit der umarmenden Geste wird sofort das Mitgefühl und die Neugier geweckt. In den Klappen des Taschenbuches am Anfang und Ende sind Fotos der Autorin mit ihren Hunden abgebildet. Der Inhalt ist übersichtlich gestaltet und gut strukturiert. So weiß man gleich, was einen erwartet.
Inhalt:
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Die Autorin und ihr Mann Rafael engagieren sich schon länger im Tierschutz. Besonders setzen sie sich für herrenlose Hunde aus Portugal ein, da sie beide seit ihrer Kindheit eine enge Verbindung zu diesem Land und dem dortigen Tierleid haben.
In diesem Buch berichten sie von dem Moment, als der erste Hund Bruno von ihnen aufgenommen wurde, von vielen anderen Hunden, die sie selbst oder als Pflegestelle aufgenommen haben, erzählen von dem besonderen Projekt "Teresas Pfötchenfarm", mit dem sie eng zusammenarbeiten und was es bedeutet, seriösen Tierschutz zu betreiben.
Mein Eindruck:
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"Verpinscht bedeutet für uns: offen sein. Für schwierige Wege, für zweite Chancen, für Hunde, die nicht auf Hochglanz poliert sind. Für all die, die auf den ersten Blick zu viel sind und auf den zweiten alles." (S. 191)
Bisher kannte ich weder die Autorin noch ihren Instagram-Account „verpinscht“. Mit Tierschutz und vor allem mit dem Thema Hundeadoption musste ich mich in letzter Zeit zwangsläufig häufiger beschäftigen, da mein Nachwuchs sich intensiv mit entsprechenden Dokumentationen und Informationsmaterialien auseinandersetzt. Daher wollte ich mir selbst einen Eindruck verschaffen, wobei mich vor allem der Aspekt der Pflegestelle interessierte. Mir hat die Mischung aus persönlichen Erfahrungen und sachlicher Informationsvermittlung sehr gut gefallen. Frau Magalhaes beschreibt offen und ehrlich sowohl die positiven als auch die negativen Seiten in ihrem persönlichen Leben und im Bereich der Hunderettungen allgemein.
"Tierschutz ist keine Einheitsaufgabe, es ist ein Mosaik aus vielen verschiedenen Rollen, in denen jeder etwas beitragen kann. Jeder Beitrag, egal wie er ausfällt, hilft dabei, das Leben der Tiere zu verbessern. Auch wenn manche Aufgaben emotional herausfordernd sind, erinnere dich daran, dass du mit deiner Hilfe den Kreislauf des Leidens durchbrichst und Hoffnung schenkst. Letztlich ist Tierschutz das, was du daraus machst. Es geht nicht darum, in Konkurrenz zu anderen zu treten, sondern gemeinsam eine Welt zu schaffen, in der jedes Tier die Chance auf ein artgerechtes und glückliches Leben hat. Jeder Beitrag - ob sichtbar oder still im Hintergrund - ist ein Puzzleteil auf dem Weg dorthin. Und genau darum geht es: nicht um Perfektion oder Titel, sondern um Haltung." (S. 101)
Es wird erklärt, wie man einen seriösen Tierschutzverein erkennt, auf welche Weise man sich selbst für den Tierschutz engagieren kann und welche Voraussetzungen man als Pflegestelle mitbringen sollte. Dann werden die ersten Phasen der Aufnahme eines Hundes beschrieben und Hinweise gegeben, worauf man dabei achten sollte.
Am Ende des Buches folgt eine Danksagung an ihren Mann sowie ein umfangreicher Anhang mit Checklisten und hilfreichen Adressen, der das Buch für mich rund gemacht hat.
"Tierschutz ist nicht romantisch. Er ist nicht perfekt. Und manchmal bedeutet er, schwierige Entscheidungen zu treffen, um überhaupt eine Chance zu schaffen. [....]
Und genau deshalb mache ich weiter."(S. 151)
Vor allem schätzte ich die ehrliche Art der Autorin. Sie sagt klar und deutlich, dass man sich auch im Kleinen engagieren kann, dass Tierschutz kein Wettbewerb ist und welche Chancen, aber auch Risiken in der Tiervermittlung über Social Media liegen. Des Weiteren schildert sie ihre eigenen Gefühle, die von Glück, aber auch zeitweise von Überforderung geprägt sind. Das alles macht mir Mut, das Thema anzugehen und besser auszuloten, wo meine eigenen Grenzen sind un -
Toller Ratgeber gespickt mit liebevollen Geschichten
Dieses Buch sollte für jeden, der überlegt sich einene Hund anzuschaffen, eine Pflichtlektüre sein! Und eigentlich auch für jeden anderen.
Streuner - von der Straße direkt ins Herz ist eine Sammlung sowohl von Einzelschicksalen verschieder Hunde als auch von Geschichten über aufoperungsvolle und liebevolle Menschen und Ratschlägen und Faktensammlung rund um Hunde, Adoption und Tierschutz.
Das Buch ist super liebevoll gestaltet, mir gefällt das die erzählerischen Teile sich mit den Erklärungen abwechseln. Die Geschichten von Vanessas Adoptionshunden hat mir bereits im Intro die Tränen in die Augen getrieben.
Besonders berührt hat mich aber das Kapitel über Teresa und ihre Pfötchenfarm in Portugal. Menschen wie sie und auch Vanessa und Rafael braucht es einfach viel mehr!
Dieses Buch macht Mut, sich mit der Möglichkeit auseinanderzusetzen, einen Tierschutzhund zu Adoptieren, beschönigt dabei aber nicht und zeigt auch auf, dass nicht immer alles so läuft wie man sich das vorstellt.
Hier findet man Ratschläge und Checklisten sowohl für vor, während und nach der möglichen Adoption eines Hundes. Auf die meisten "Was ist wenn...?" Fragen wird eingegangen und man findet sogar Ansprechpartner von seriösen Tierschutz- und Vermittlungsstellen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich einen Hund zulegen möchte. Sowohl denen, die vielleicht noch nie einen Hund hatten und Angst haben, mit einem Tierschutzhund überfordert zu sein als auch jenen, die eigentlich einen Hund vom Züchter wollen. Bitte denkt wenigstens darüber nach einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen und lasst euch beraten. Sie stehen einem Zuchthund in nichts nach und werden es euch danken! -
Herzergreifend
Oh mein Gott, alleine schon dieses Cover, da musste ich ja hin greifen.
"Streuner - von der Straße direkt ins Herz" ist ein brandneuer Ratgeber von Vanessa Magalhaes, welche bereits vielen aus den Social Medias bekannt sein wird.
Ich habe schon einige Tiere von der Straße mit nach Hause genommen, gepflegt, aufgezogen und überwintert. Immer wieder war ich auf Ratgeber dazu angewiesen um mir Hilfe und Tipps zu holen. Dieses Sachbuch ist ein ganz, ganz Wichtiges. Man darf vor lauter Mitgefühl nicht übersehen, um welch große Verantwortung es sich hier handelt und genau darauf zielt dieser Ratgeber ab.
Ich finde ihn sowohl inhaltlich als auch gestalterisch großartig gemacht. Erzählungen wechseln sich ab mit „Fachwissen“, resultierend aus Erfahrungen und Erlebtem, sowie Gelebtem. Eine sehr gelungene Mischung, die mich manches Mal noch rechtzeitig aus der überbordenden Emotion herausgerissen hat. Aber beim Tierschutz muss man seine Emotionalität hinten anstellen, denn alleine damit ist den Tieren nicht geholfen und das führt einem die Autorin immer wieder klar und deutlich vor Augen. Trotzdem macht sie deutlich, wie man es schaffen kann, den Streunern die dringend notwendige Hilfe angedeihen zu lassen, sie findet die richtigen Worte und mein ohnehin großer Respekt vor allen Tierschutzaktivisten ist noch mehr gestiegen.
Des Weiteren enthält das Buch eine sehr hilfreiche Zusammenstellung von Checklisten und rechtlichen Infos (sind diese in DE und AT ident?) sowie nützliche Ratschlägen.
Von mir 5PLUS Sterne und eine absolute Leseempfehlung, für alle Menschen mit Liebe zum Tier und jene, die sich diese Liebe in ihrer Wahrhaftigkeit erst aneignen müssen. -
Wichtig und interessant
Tierschutz ist ein Thema welches super wichtig ist. In dem Buch „Streuner - von der Straße direkt ins Herz“ von Vanessa Magalhaes, auch bekannt als verpinscht auf Instagram.
Vanessa Magalhase engagiert sich für den Tierschutz und die Rettung von behinderten und verletzten Straßenhunden aus Portugal.
Ich kannte Vanessa Magalhase bisher nicht aber finde die Arbeit die sie leistet, sehr bewundernswert und wichtig.
Auch für Menschen die sich bisher wenig mit dem Tierschutz auseinandergesetzt haben, ist dieses Buch empfehlenswert. Der Einstieg ins Buch ist nämlich voller Informationen, in dem man einiges und grundlegende Informationen zum Tierschutz erfährt.
Ich fand das Buch super interessant und hoffe das es auch ganz viele Leute lesen, damit auch sie sich dem Tierschutz widmen. -
Tierschutz, emotional
Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Hund anzuschaffen – und ihn noch dazu statt von einem Züchter aus dem Tierschutz zu holen, sollte sich bei völliger Unkenntnis vielleicht vorher ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Eine Möglichkeit hierzu bietet Vanessa Magalhaes‘ „Streuner von der Straße direkt ins Herz“.
Auf ein Intro, was sie bewog, dieses Buch zu schreiben, geht Magalhaes im ersten Kapitel der Frage nach, was Tierschutz ist bzw. ausmacht. Im zweiten Kapitel wird ein Projekt vorgestellt, das darauf zielt, Hunde aus Tötungsstationen, schlechten Verhältnissen sowie von der Straße zu retten. Ab dem dritten Kapitel wird es „praktisch“: Zunächst geht es darum, ob und wenn wie man sich selbst im Tierschutz engagieren kann bzw. soll; das vierte Kapitel beleuchtet, wie Tiervermittlung funktioniert und das fünfte Kapitel klärt auf, was passiert, wenn’s ernst wird, also ein Hund aus dem Tierschutz einzieht. Den Abschluss bildet ein Nachwort und vor allem der Anhang, in dem man Checklisten findet, die einen ggf. vor der Anschaffung des einen oder anderen unnötigen Produkts bewahren (Tierschutzhunde sind mit schon mit sehr wenig zufrieden), welche Krankheiten bei Tierschutzhunden öfters vorkommen, was es rechtlich und überhaupt zu wissen bzw. bedenken gibt, weiterführende Adressen, eine Art Glossar – wirklich praktische Informationen also.
Nach dieser Übersicht, was das Buch so mitbringt, schauen wir uns nun mal an, wie hilfreich der Inhalt ist: Sicherlich könnte man dem Buch bzw. seiner Autorin vorwerfen, dass es nicht besonders in die Tiefe geht bzw. doch, denn es geht vorwiegend um portugiesische Streuner – doch darum scheint es auch nicht zu gehen. Vielmehr will Magalhaes m. E. Emotionen wecken, Ängste nehmen, Mut machen. Denn oft wird man von „gutmeinenden“ Zeitgenossen gewarnt, dass ein Hund aus dem Tierschutz fast immer Ärger bedeutet, weil die Tiere traumatisiert und daher schwierig zu halten, erziehen, was immer seien. Und mit genau dieser Angst räumt die Autorin anhand vieler Fallbeispiele auf, wobei sie durchaus auch Probleme erwähnt bzw. davor warnt, an sich selbst Raubbau zu betreiben. Was den oben erwähnten Part „Emotionen wecken“ angeht, muss man gestehen: Das gelingt sehr gut, wenn von man den vielen Fällen liest, die Magalhaes so begegnet sind, und dank einer leicht lesbaren, eingängigen Schreibweise. Mit „Streuner von der Straße direkt ins Herz“ trifft der Titel den Nagel auf den Kopf, denn genau das soll und tut das Buch: Es öffnet das Herz für all die vielen Schicksale, die zu retten wären. Wer es nach dem Buch noch fertigbringt, vor der Anschaffung eines Hundes nicht wenigstens mal beim Tierheim vorbeizuschauen, ob da vielleicht der richtige Kandidat auf ein besseres Schicksal wartet, für den ist Tierschutz wohl nichts.
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