CHF 31.90

6 aus 49
Roman

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. Sie erzählt die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt.
»Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Lottospielerin, das ist begründet in der Tatsache, dass sie als Kind eine Art von Armut erlebte, die so bitter war, dass sie noch am Ende ihres Lebens zu mir sagte: So eine Armut, wie ich sie als Kind erlebt habe, gehört verboten.«
Bayern in den 1920er Jahren. Bei ihrer ersten Anstellung darf Lina in der Küche nur die Kupferkessel waschen. Doch bald wendet sich das Blatt, durch eine Hintertür betritt sie die Bühne des Clausings, Lieblingshotel der Ufa im Luftkurort Garmisch. Das Kommen und Gehen der Gäste, das Empfangen, das Wünsche erfüllen, all das versteht Lina als Chance, ihrer Realität zu entkommen. Und schon bald verhilft ein Zufall ihr zu einem eigenen Hotel. Es kommen arbeitsreiche, schicksalsschwere Jahre. Aber wenn Lina auf der Veranda der Amalie ihre Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle an, mit ihrem unbedingten Glauben an das Glück.

Info autore

Jacqueline Kornmüller
ist Regisseurin, Schauspielerin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Wien, ihre Musiktheater-Inszenierungen werden von Kritik und Publikum geliebt und gefeiert. Mit ihrer Novelle 
Das Haus verlassen
 (2024), die in Kat Menschiks Reihe der
Lieblingsbücher
erschien, gelang Jacqueline Kornmüller ein erster literarischer Erfolg als Autorin. 2025 erschien ihr erster Roman
6 aus 49
- »Ein Lottogewinn - in einem Wort: beglückend!« (WDR 5)

Riassunto

Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. Sie erzählt die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt.
»Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Lottospielerin, das ist begründet in der Tatsache, dass sie als Kind eine Art von Armut erlebte, die so bitter war, dass sie noch am Ende ihres Lebens zu mir sagte: So eine Armut, wie ich sie als Kind erlebt habe, gehört verboten.« 

Bayern in den 1920er Jahren. Bei ihrer ersten Anstellung darf Lina in der Küche nur die Kupferkessel waschen. Doch bald wendet sich das Blatt, durch eine Hintertür betritt sie die Bühne des 
Clausings,
Lieblingshotel der Ufa im Luftkurort Garmisch. Das Kommen und Gehen der Gäste, das Empfangen, das Wünsche erfüllen, all das versteht Lina als Chance, ihrer Realität zu entkommen.  Und schon bald verhilft ein Zufall ihr zu einem eigenen Hotel. Es kommen arbeitsreiche, schicksalsschwere Jahre. Aber wenn Lina auf der Veranda der
Amalie
ihre Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle an, mit ihrem unbedingten Glauben an das Glück. 

Prefazione

Achtung, Glücksspiel macht süchtig. Dieser Roman auch! 

Testo aggiuntivo

Über eine Großmutter wie ein 6er im Lotto! Jacqueline Kornmüller schreibt eine bildreiche Liebeserklärung an eine Frau, die den Widrigkeiten des Lebens erfolgreich trotzte.

Relazione

Lina hat diese Sonnigkeit zu glauben, dass das irgendwie schon alles wird. (...) Man kann sie sich förmlich aus den Seiten saugen, diese Zuversicht. Maria-Christina Piwowarski blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast 20260117

Dettagli sul prodotto

Autori Jacqueline Kornmüller
Editore Kiepenheuer & Witsch
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 14.08.2025
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783869713151
ISBN 978-3-86971-315-1
Numero di pagine 224
Dimensioni (della confezione) 12.9 x 2 x 20.9 cm
Peso (della confezione) 310 g
 
Categorie Glück, Armut, Wien, Grossmutter, Deutschland, Glücksspiel, Bayern, Familienleben, Familiengeschichte, Lotto, Kat Menschik, Regisseurin, eintauchen, Glücksphilosophie, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1950 bis ca. 1999), Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950), Enkelin Großmutter Beziehung, Hotel-Besitzerin, Jacqueline Kornmüller, Das Haus verlassen
 

Recensioni dei clienti

  • Bestechend ehrliche Rückschau auf ein außergewöhnliches Leben

    Scritta il 11. ottobre 2025 da ninzi-jh.

    Jacqueline Kornmüllers Rückschau auf das Leben ihrer Großmutter Lina ist bestechend ehrlich.

    Von der ersten Seite an sind ihre Erinnerungen lebendig, warm und mitreißend. Die gesamte Geschichte mit all ihren schönen, traurigen und erschreckenden Episoden wurde vor meinem geistigen Auge absolut lebendig und greifbar.

    Mehrmals hatte ich Tränen in den Augen, aber es gab auch viel zum Schmunzeln, vor allem dann, wenn ich in den Beschreibungen meine eigene Großmutter wiedergefunden habe.

    Die geographische Nähe zu meinem eigenen Wohnort hat für mich einen weiteren großen Reiz der Geschichte ausgemacht.

    Obwohl das beschriebene Leben ein ganz anderes ist und obwohl auch der sprachliche Stil hier deutlich hochwertiger ist, hat mich das Buch ansatzweise an „Herbstmilch” von Anna Wimschneider erinnert. Denn in beiden Büchern wird das berührende und aufwühlende Porträt eines Lebens gezeichnet, wie es vor nur zwei oder drei Generationen unser eigenes hätte sein können.

    Für mich war dieses Buch ein absoluter Glücksgriff, ein ehrlicher Blick auch in die eigene Vergangenheit und ein berührender Bericht, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

  • Liebevolle Oma-Enkelin-Beziehung

    Scritta il 08. luglio 2025 da anonym.

    Jacqueline Kornmüller, manchem evtl. bereits bekannt als Regisseurin und Autorin, hat in diesem Roman die Lebensgeschichte ihrer 1911 geborenen Großmutter Lina niedergeschrieben. Es handelt sich eher um einzelne Episoden denn um eine fortlaufende Geschichte, insgesamt 49 Kapiteln zugeordnet. Eine symbolträchtige Zahl, denn die Oma war seit den 1960er Jahren leidenschaftliche Lottospielerin, der sogar einmal der Hauptgewinn beschieden war. Überhaupt war ihr stets das Glück hold, jedenfalls was ihr berufliches Umfeld betrifft, obwohl es zu Beginn ihres Lebens gar nicht danach aussah. Denn sie stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Ihr gelang es dann aber, sich durch Fleiß bis zur Betreiberin eines eigenen Hotels in Garmisch-Patenkirchen hochzuarbeiten, dem sie sich bis ins hohe Alter hinein verschrieb. Allein dieser Werdegang ist beeindruckend und interessant zu lesen. Im Privatleben hat sie dann aber schon das Glück verlassen, wenngleich das so ausdrücklich nicht gesagt wird. Ihre eigene Tochter kam unehelich zur Welt, wahrscheinlich als Folge einer Vergewaltigung. Beider Verhältnis war dann auch nicht ungetrübt. Die spätere große Liebe entpuppte sich als Bigamist. Nur die Enkelin Jacqueline, die sie von Geburt an in ihrem Hotelhaushalt „mitlaufen“ ließ, war ihr ein und alles, genauso umgekehrt. Aus jeder Zeile spricht die große Liebe, die die Autorin für ihre Oma empfand. Ein sehr persönliches Buch. Nur eine Handvoll Passagen hätte Frau Kornmüller durchaus weglassen können, nämlich die, in denen sie ausschließlich von einigen ihrer beruflichen Aufgaben erzählt. Eine Sache erledigt sie beiläufig hervorragend: sie prangert die unrühmliche nationalsozialistische Vergangenheit von Garmisch-Patenkirchen wiederholt anhand konkreter Beispiele an. Der Schreibstil ist manchmal etwas eigenwillig, wenn sie von dem zuvor genannten Ort etwa fast immer nur von „Bindestrich“ spricht oder sie ihre eigene Mutter immer nur als „Linas Tochter“ bezeichnet.
    Auf jeden Fall empfehle ich das Buch gerne weiter.

  • Ein Rückblick

    Scritta il 25. giugno 2025 da Quincyliest.

    Nach der großartigen Novelle von J. Kornmüller "Das Haus verlassen" war ich sehr gespannt auf ihren ersten Roman, in dem sie die Lebensgeschichte ihrer Großmutter erzählt.
    Lina war eine besondere Frau, emanzipiert und lebenslustig bis ins hohe Alter. Dabei meinte das Leben es nicht immer gut mit ihr. Sie erlebte bittere Armut, doch durch harte Arbeit und Fleiß gelingt ihr der soziale Aufstieg. Sie wird Inhaberin eines Hotels in Garmisch - Patenkirchen. Im Privaten hatte sie weniger Glück. Die Ehe scheitert, das Verhältnis zur Tochter ist angespannt. Doch die Beziehung zu ihrer Enkelin ist eng und liebevoll. Die Enkeltochter ist ihr großes Lebensglück.
    Die Lebensgeschichte fügt sich Stück für Stück zu einem Bild zusammen, bleibt aber unvollständig. Episodenhaft sind die Kapitel. J. Kornmüller hat eine ganz eigene Sprache, sie erfindet mitunter charmante Wörter, erzählt originell und phantasiereich, darin liegt ihre große Stärke.
    Einige Dinge bleiben offen, das Verhältnis zur Tochter etwa, so ergibt sich am Ende ein unvollständiges Porträt.
    Im empfehle das Buch gern weiter, auch wenn meine (hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden.

  • Offen für das Glück

    Scritta il 24. giugno 2025 da Barbara Bayer.

    Jaqueline Kornmüller erzählt die Lebensgeschichte ihrer Großmutter Lina, zu der sie ein sehr enges und herzliches Verhältnis hatte. 1911 geboren wächst Lina in sehr ärmlichen Verhältnissen auf und wird mit 13 Jahren von zu Hause weg in die Arbeit geschickt. Sie beginnt als Kindermädchen zu arbeiten, dann als Kupferwäscherin in einem Hotel, wo sie bald durch Fleiß und harte Arbeit zum Serviermädchen aufsteigt. Sie erarbeitet sich ein eigenes Hotel, das sie zeitlebens mit viel Begeisterung und Engagement mit Gästen und Leben füllt.
    Was sich zu Beginn fast schon bedrückend liest ist ein Leben, dass Lina selber als voll von glücklichen Zufällen empfindet. Die leidenschaftliche Lotto-Spielerin ist dabei immer offen für das Glück, obwohl ihr Lebensweg nicht einfach war. Das Scheitern als Kindermädchen eines behinderten Kindes, die schwere Arbeit als Kupferwäscherin, eine Vergewaltigung mit anschließender Schwangerschaft, der Ehemann dann ein Bigamist - man muß schon sehr positiv denken, um die glücklichen Aspekte in diesem Leben zu würdigen.
    Mir gefällt Lina als emanzipierte Frau, die ein Hotel leitet und zusammen mit einer Freundin eine Geschäftsidee umsetzt und eine Firma gründet. Die nebenbei alleine ihre Tochter aufzieht und sich unermüdlich in die Arbeit stürzt. Ihr Verhältnis zur Enkelin scheint besser zu sein als zu ihrer Tochter, warum wird hier nie ganz klar. Nur, dass die Enkelin einen Keil zwischen Großmutter und Mutter getrieben hat.
    Der Schreibstil ist ungewöhnlich, es gibt viele kurze Sätze und Wiederholungen von Satzteile. Dazu werden keine Männer-Namen genannt, hier gibt es stattdessen zum Beispiel den Zufallsgast, das Gewissen, den Schwärmer oder einfach nur Du. Frauennamen werden genannt, sie scheinen in diesem Roman wichtiger zu sein, während die Männer eine deutlich untergeordnete Rolle spielen.
    Kornmüller erzählt als Ich-Erzählerin, dadurch werden viele Episoden eher aus der Sicht der Enkelin dargestellt. Leider fehlt mir so manchmal die Gefühlslage von Lina, es ist eher eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die manchmal in Zeitsprüngen dargestellt werden. Und über ihre Mutter, die immer nur als Linas Tochter bezeichnet wird, erfährt man gar nichts, was ich ebenfalls schade finde. Dafür gibt es kurze Ausflüge in das Leben der Autorin, die ich jetzt hier weniger passend oder interessant finde. Die Darstellung der Nazis und später der Alt-Nazis in Garmisch-.Patenkirchen ist dagegen sehr gelungen und manchmal blitz ein sehr trockener Humor zwischen den Zeilen auf.
    Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte über eine Frau, die offen für das Glück durch ein hartes aber erfülltes Leben gegangen ist.

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