CHF 38.50

Die Aufsteiger
Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Der deutsche Mittelstand und die Schuld: eine Familiengeschichte
Ein Selfmademan aus der Provinz hat im «Dritten Reich» große Pläne. Eine Zementwarenfabrik, ein Weingut sind im Besitz der Familie. Schon bald beteiligt sich das Familienunternehmen am Bau des Westwalls und errichtet auf dem Firmengelände ein Lager für Zwangsarbeiter, während das Weingut die Wachmannschaften des KZ Sachsenhausen mit rheinhessischem Wein beliefert: Geschäfte, die nur möglich sind durch enge persönliche Verbindungen und Seilschaften, vor Ort und bis in die NS-Führungsriege. In diesem System werden die fünf Kinder des Patriarchen auf ihre je eigene Art zu Tätern und zu Opfern.
Christina Strunck ist die Urenkelin des Firmengründers. Sie geht einem wachsenden Unbehagen nach, sucht in den Archiven nach Belegen für das lang Verdrängte - und wird fündig. Dabei zeigt sich: In jener 2500-Seelen-Ortschaft in Rheinhessen bündeln sich die Konflikte der Zeit wie unter einem Brennglas. So erzählt Christina Strunck nicht nur die Geschichte ihrer Familie, sondern auch die Mikrogeschichte einer Gemeinde. Zugleich leuchtet sie mit ihrer Fallstudie ein noch immer unterbelichtetes Thema aus: die Rolle des deutschen Mittelstands im «Dritten Reich».
«So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleinen Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.» Dorothee Röhrig

Info autore

Christina Strunck, geboren 1970 in München, ist Professorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und leitet das dortige Institut für Kunstgeschichte. Ihre Dissertation über den Bildhauer und Architekten Gianlorenzo Bernini wurde 2002 mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet; es folgten Stipendien- und Forschungsaufenthalte u.a. in Rom, Paris, Florenz, Los Angeles und Cambridge. Sie ist spezialisiert auf italienische, französische und britische Kunst des Zeitraums 1500 bis 1800. Die unerwartete Konfrontation mit der Spruchkammerakte ihres Urgroßvaters war für sie der Anstoß, in die Erforschung der eigenen familiären Vergangenheit einzutauchen.

Riassunto

Der deutsche Mittelstand und die Schuld: eine Familiengeschichte
Ein Selfmademan aus der Provinz hat im «Dritten Reich» große Pläne. Eine Zementwarenfabrik, ein Weingut sind im Besitz der Familie. Schon bald beteiligt sich das Familienunternehmen am Bau des Westwalls und errichtet auf dem Firmengelände ein Lager für Zwangsarbeiter, während das Weingut die Wachmannschaften des KZ Sachsenhausen mit rheinhessischem Wein beliefert: Geschäfte, die nur möglich sind durch enge persönliche Verbindungen und Seilschaften, vor Ort und bis in die NS-Führungsriege. In diesem System werden die fünf Kinder des Patriarchen auf ihre je eigene Art zu Tätern und zu Opfern.
Christina Strunck ist die Urenkelin des Firmengründers. Sie geht einem wachsenden Unbehagen nach, sucht in den Archiven nach Belegen für das lang Verdrängte − und wird fündig. Dabei zeigt sich: In jener 2500-Seelen-Ortschaft in Rheinhessen bündeln sich die Konflikte der Zeit wie unter einem Brennglas. So erzählt Christina Strunck nicht nur die Geschichte ihrer Familie, sondern auch die Mikrogeschichte einer Gemeinde. Zugleich leuchtet sie mit ihrer Fallstudie ein noch immer unterbelichtetes Thema aus: die Rolle des deutschen Mittelstands im «Dritten Reich». 
«So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleinen Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.» Dorothee Röhrig

Testo aggiuntivo

So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleines Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.

Relazione

Sehr persönlich, ungefiltert, aufwendig, aber vor allem eines: notwendig. «Die Aufsteiger» lässt erahnen, wie viele weiße Flecken es noch auf der Landkarte des Verbrechens gerade in Bezug auf den deutschen Mittelstand gibt. Verena Gerbeth Nürnberger Nachrichten 20260202

Dettagli sul prodotto

Autori Christina Strunck
Editore Rowohlt, Hamburg
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 14.10.2025
Categoria Saggistica > Storia > XX° secolo (fino al 1945)
 
EAN 9783498007836
ISBN 978-3-498-00783-6
Numero di pagine 432
Illustrazioni Zahlr. s/w Abb.
Dimensioni (della confezione) 15 x 3.6 x 22 cm
Peso (della confezione) 555 g
 
Categorie Drittes Reich, Judenverfolgung, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Mittelstand, Ahnenforschung, Enteignung, Verstehen, Konzentrationslager, Entnazifizierung, SS, Winzer, Geschichte einzelner Unternehmen / Unternehmensgeschichte, Holocaust, Unternehmensgeschichte, recherche, Pogrom, Zwangsarbeiter, NS-Zeit, Regionalgeschichte, Rheinhessen, Reichspogromnacht, Rüstungsindustrie, Täterschaft, KZ Sachsenhausen, auseinandersetzen, Mikrogeschichte, westwall, Organisation Werwolf, Periode des Zweiten Weltkrieges (ca. 1938 bis ca. 1946), Aufarbeitung Familiengeschichte
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.