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Ein besonderes, außergewöhnliches Kochbuch
Wer gerne kocht und Kochsendungen und Kochbücher liebt, der wird nicht an Gennaro Contaldo vorbeikommen, ist er doch Mentor von Tim Mälzer und vor allem Jamie Oliver. In diesem Buch folgt er dem Trend, die italienische Küche nicht zu verallgemeinern, sondern in ihre Regionen aufzuteilen. Er fasst die 20 Gebiete aber in vier Kapitel zusammen, und zwar in Mittelitalien; Die Inseln; Der Norden; Der Süden. Dabei stellt er alte, fast vergessene Rezepte vor und vergrößert so die kulinarische Bandbreite enorm.
Natürlich hat Gennaro viel zu erzählen über Italien und die Küche. Sowohl das Vorwort, als auch die Einleitungen zu den Kapiteln zeugen von seiner Liebe zu Land, Leuten und dem Kochen. Man bekommt sofort Respekt für die Lebensmittel und das Zubereiten der Rezepte! Nicht einfach nur etwas Essbares hinbekommen, sondern ehren und zelebrieren ist hier ein Muss!
Die Bilder von Land, Leuten, Lebensmitteln und Gerichten sind einfach umwerfend. Das eine oder andere Gericht wird leider dennoch nicht in Bildform vorgestellt. Das finde ich sehr schade, denn ich neige dazu, Rezepte ohne Foto des Ergebnisses zu ignorieren. Wenn dann wie bei der hausgemachten Pasta in einer Brühe mit Blattkohl und Tomaten kein Bild dabei ist, aber zwei Seiten Fotos mit Tomaten gezeigt werden, ist es schon richtig ärgerlich. Auch muss der Kirsch-Brioche-Kuchen mit Konditorcreme nicht zwei Fotos bekommen, wenn so viele Rezepte gar keines haben.
Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert. Der italienische Name, darunter die deutsche Bezeichnung, ein kleiner Text, die Zutatenliste und die Zubereitungsschritte. Gelegentlich hängt noch ein Tipp an. Angaben zu Nährwerten gibt es keine. Auch sind die Rezepte nicht gekennzeichnet, wenn sie vegetarisch sind. Vegane Rezepte sind nicht enthalten. Dafür finden sich auch Rezepte für Gebäck.
Einige der Zutaten sind recht speziell und schwer bis gar nicht aufzutreiben. Hier werden nur zum Teil Alternativen genannt. Auch sind immer mal wieder einige spezielle Utensilien erforderlich. Die bekommt man zwar aus dem Internet, aber es ist ja fraglich, wie oft man die Gerichte anschließend noch macht.
Sehr schön finde ich, dass auch die Pasta oft selbstgemacht ist und die entsprechenden Rezepte aufgeführt werden. Dass der Aufwand für die Gerichte höher liegt, dürfte nicht groß überraschen. Es ist keine Alltagsküche sondern, wie inzwischen oft auch in Italien, Küche für besondere Anlässe.
Ein wirklich schönes Buch, doch nichts für Anfänger. Zudem fehlen mir viel zu viele Fotos zu den Gerichten und es werden zu viele sehr außergewöhnliche Zutaten benötigt. Mir ist klar, dass es um fast vergessene Gerichte und Rezepte geht und diese nun mal aus einer Region Italiens kommen, in der sie ganz normal sind. Aber ich bin hier in Deutschland und möchte die Rezepte nicht nur lesen, sondern auch kochen. Daher gebe ich vier Sterne.
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