CHF 127.00

Anonymität in Briefen des 18. und 19. Jahrhunderts

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Epistolare Anonymität ist im Gegensatz zu anonymer Autorschaft bislang kaum untersucht worden. Auf den ersten Blick scheint Anonymität für epistolares Schreiben keine große Relevanz zu besitzen . Im Gegensatz zu literarischen Texten weiß man in Briefwechseln meist immer, mit wem man es zu tun hat. Persönliche und konkrete Adressierung ist eine Voraussetzung für das Versenden und Empfangen von Briefen. Foucaults (nicht nur) in der Briefforschung viel diskutiertes Statement, dass ein Brief keinen Autor, sondern vielmehr einen Unterzeichner ("signataire") habe, unterstützt diese Annahme. Doch ist das wirklich so? Bietet der private Brief in seiner medialen Flexibilität und Mehrdimensionalität neben vielfältigen Möglichkeiten der Variation und Inszenierung des eigenen Selbst nicht auch Gradierungen einer relativen Anonymität Raum? Und zwar im Sinne einer Vorläufigkeit, partiellen Identifikation und Adressierung unterschiedlicher Personenkreise, denen der Name von Autoren, Verfassern, Werken oder anderen Entitäten eben bekannt ist oder nicht? Hier setzt der Band an und nimmt das Phänomen von Anonymität in Briefen in den Blick. Das Verhältnis von öffentlicher Anonymität und privater bzw. nicht-öffentlicher Kommunikation sowie die Durchlässigkeit zwischen epistolarer und gedruckter Kommunikation steht ebenso im Zentrum wie spezifische Strategien der Anonymisierung in Briefen und Potenziale der DH.
https://www.degruyter.com/publishing/publikationen/openaccess/open-access-buecher/open-access-transformationspakete?lang=de

Info autore










E. Décultot
und
S. Pabst
, Universität Halle-Wittenberg, Halle;
J. Kittelmann
, Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Dessau, Deutschland.


Riassunto

This volume uses various case studies and materials to examine the phenomenon of epistolary anonymity. It discusses the relationship between public anonymity and private / non-public communication, and the porousness of the boundary between epistolary and printed communication, as well as specific strategies of anonymization in letters and the potentials of editing and exploring anonymity digitally.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Elisabeth Décultot (Editore), Jana Kittelmann (Editore), Stephan Pabst (Editore)
Editore De Gruyter
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 17.03.2026
Categoria Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura generale e comparata
 
EAN 9783111576787
ISBN 978-3-11-157678-7
Numero di pagine 223
Illustrazioni 14 b/w and 16 col. ill., 1 b/w tbl.
Dimensioni (della confezione) 16 x 1.5 x 23.6 cm
Peso (della confezione) 458 g
 
Serie Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte > 181
Categorie Deutschland, Briefwechsel, Diaries, letters & journals, Anonymität, Digital Humanities, correspondence, LIT000000 LITERARY CRITICISM / General, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German, Zweite Hälfte 18. Jahrhundert (ca. 1750 bis ca. 1799), eighteenth century, Anonymity
 

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.