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Alle glücklich
Roman | Was ist, wenn man glücklich sein sollte, es aber nicht fühlt? | Über die Psychologie der Familie | Fesselnd, bewegend und voller Wucht | SPIEGEL-Bestsellerautorin

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Was ist, wenn man doch glücklich sein sollte, es aber nicht fühlt?
Nina: Mutter, Ehefrau, MTA. Erfüllt alle Rollen, doch daneben gibt es eine, von der niemand etwas weiß.

Alexander: Oberarzt, Ehemann, Vater. Tut alles für seine Familie, opfert sich auf als Arzt - und wer dankt es ihm?

Emilia: Gymnasiastin. Zum ersten Mal richtig verliebt. Sucht ihren eigenen Weg, geht aber den des Freundes.
Ben: Student. Es geht ihm gut. Es geht ihm wirklich gut. Verdammt noch mal, es geht ihm gut!
Nina, Alexander, Emilia und Ben. Eine liebevolle Mutter, ein beruflich erfolgreicher Vater, zwei wohlgeratene Kinder. Doch wenn der Druck steigt, reißt die Fassade auf.
Bestsellerautorin Kira Mohns Roman besticht mit dem scharfen und dennoch liebevollen Blick auf die Psychologie einer Familie.

Info autore

Kira Mohn, 1972 geboren, ist eine deutsche Bestsellerautorin. Bevor sie als freie Journalistin und Texterin arbeitete, hat sie Psychologie und Pädagogik studiert. Heute widmet sie sich ganz ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin und lebt mit ihren Kindern in München.

Dettagli sul prodotto

Autori Kira Mohn
Editore HarperCollins Hamburg
 
Lingue Tedesco
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 27.01.2026
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783365010839
ISBN 978-3-365-01083-9
Numero di pagine 288
Dimensioni (della confezione) 13.2 x 2.9 x 21.1 cm
Peso (della confezione) 389 g
 
Categorie Familie, Liebe, Eltern, Männlichkeit, Deutschland, Mut, Lebenskraft, Liebesbeziehung, Resilienz, stark, entspannen, Familiendrama, Nein sagen, Mareike Fallwickl, FAMILY & RELATIONSHIPS / Dating, Machtmissbrauch, Gewalt gegen Frauen, Frauenhass, Erwartungen anderer, toxische Männlichkeit, junge männer, eigene Grenzen, Consent, Incel, Das Richtige tun, Spiegel-Bestellerautorin, Gesellschaft Liebe, leichtlesen, Grenzüberschreitung in der Beziehung, Die Nacht der Bärin, das Beste geben
 

Recensioni dei clienti

  • Vom Unglück einer Familie

    Scritta il 11. febbraio 2026 da Lilli33.



    „Alle glücklich“ von Kira Mohn, die sich mit diesem Roman in ein für sie neues Genre wagt, ist im Januar 2026 im HarperCollinsVerlag erschienen.

    Für mich war es das erste Buch der Autorin, ich hatte daher keine besonderen Erwartungen. Na ja, außer vielleicht, dass zumindest jemand glücklich ist in dieser Geschichte. Tatsächlich stellt sich die Familie Holtstein aber ganz anders dar.

    Mutter Nina begnügt sich mit einem Job als Arzthelferin, da sie ihr Medizinstudium wegen der Schwangerschaft mit Ben abbrechen musste, während Vater Alexander seines beendet und eine erfolgreiche Karriere in der Klinik hingelegt hat. Er rackert sich für die Familie ab, ist aber viel zu selten daheim. Der neunzehnjährige Ben fühlt sich wie ein Loser. Er wünscht sich so sehr eine Freundin, vor allem, da seine drei Jahre jüngere Schwester Emilia anscheinend in einer glücklichen Beziehung mit Julian ist.

    Der Roman sollte vielleicht besser „Alle nicht wirklich glücklich“ heißen, doch das ist nur der Anfang. Das dicke Ende kommt erst zum Schluss. Abwechselnd begleiten wir die vier Protagonist*innen durch ihren Alltag, lernen sie dabei immer besser kennen und dürfen hinter ihre Fassaden schauen. Dabei wirkt das Leben der Familie anfangs noch recht normal, wie es sicher in vielen realen Familien ist. Das Ende gleicht dann eher einem Erdbeben, das keinen Stein mehr auf dem anderen lässt. Das war mir dann fast schon zu heftig in dieser Größenordnung. Und leider endet die Geschichte dann auch noch recht offen, was ich nicht so besonders mag.

    Der Schreibstil ist ziemlich einfach und nüchtern gehalten. Dabei gäbe es hier so viele Emotionen zur Leserin zu transportieren. Insgesamt konnte mich der Roman nicht wirklich mitreißen, obwohl ich mich gut in sämtliche Familienmitglieder hineinversetzen konnte.

  • Alle (un)glücklich - bewegender Roman, der nachhallt

    Scritta il 03. febbraio 2026 da Chiralu.

    Bei "Alle glücklich" von Kira Mohn werfen wir einen Blick hinter die Fassade einer Familie. Während der ganzen Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Mutter Nina, Vater Alexander sowie den Kindern Emilia und Ben geschrieben und schnell wird klar, dass die Familienmitglieder Situationen ganz unterschiedlich wahrnehmen und sie gar nicht wissen, was in den anderen wirklich vor sich geht.

    Jeder der vier hat seine ganz eigenen Probleme und während man als außenstehender Betrachter den Eindruck bekommen könnte, dass alle wirklich glücklich sind, so ist letztendlich das Gegenteil der Fall.

    Es war mein erstes Buch von Kira Mohn und ich bin dementsprechend ganz unvoreingenommen in die Geschichte eingestiegen. Schnell war mir jedoch klar: Die Autorin kann schreiben! Ich bin super schnell in die Geschichte eingestiegen, der Schreibstil war lebendig und sehr angenehm zu lesen und letztendlich hatte mich das Buch so in seinen Bann gezogen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Besonders gut haben mir die Perspektivwechsel gefallen, da man so immer wieder neue Sichtweisen auf die Situationen erhalten hat. Außerdem möchte ich an dieser Stelle ganz besonders lobend hervorheben, dass die Autorin wirklich ernste und schwere Themen mit viel Tiefe in dieser Geschichte eingearbeitet und dabei unfassbar viel Fingerspitzengefühl bewiesen hat. Es sind zum Teil wirklich keine leichten Themen, doch ihr Umgang damit war grandios!

    Ich bin ehrlich, den Verlauf dieser Geschichte habe ich nicht erwartet und ich habe mehrfach schlucken müssen. Es ist ein Buch, dass mich zum einen sehr bewegt hat und zum anderen ist es ein Buch, das nachhallt. Ich für meinen Teil nehme einiges aus diesem Roman mit und werde mehr auf das Miteinander in der Familie aber auch bei Freunden achten. Denn ein "Mir geht es gut" kann auch das komplette Gegenteil bedeuten.

    Das Buch hat mich wirklich überrascht und sich als Meisterwerk entpuppt. Absolute Empfehlung! Allerdings möchte ich anmerken, dass es eventuell nicht für jeden geeignet sein könnte, da es wie gesagt zum Teil wirklich schwere Themen enthält.

  • Eine vermeintlich glückliche Familie

    Scritta il 31. gennaio 2026 da anonym.

    Die Autorin ist aufgrund ihrer Ausbildung – u.a. Studium der Psychologie und der Pädagogik – prädestiniert, einen Roman über eine Familie zu schreiben. Das ist ihr vorliegend gut gelungen. Sie skizziert eine vermeintlich glückliche deutsche Durchschnittsfamilie: Vater, Mutter und zwei halbwüchsige Kinder; der Vater der Haupternährer, die Mutter die Kümmerin im Alltagsleben mit einem Teilzeitjob, der Sohn Student und die Tochter Gymnasiastin. Das gemeinsame Abendessen ist heilig. Doch hinter diesem scheinbar glücklichen Familienleben offenbart sich recht schnell, dass jedes einzelne Familienmitglied Probleme mit sich herumträgt, die es alleine ausficht, ohne mit den anderen darüber zu sprechen; alle leben eigentlich nur nebeneinander her. Es wechseln sich kurze Kapitel ab, die jeweils in gleichbleibender Reihenfolge aus der Perspektive eines Familienmitglieds erzählt werden. So erfährt der Lesende oft, wie sich dieselbe Situation aus dem Blickwinkel der anderen darstellt. Es ist auch eine gehörige Portion Spannung im Spiel, die zum raschen Weiterlesen animiert. Denn die Ereignisse spitzen sich schnell zu und werden zum Selbstläufer.
    Das Buch gibt Anlass zum Nachdenken, ob die eigene Familie möglicherweise nicht der fiktiven ähnelt und wie vielleicht gegengesteuert werden kann.

  • Der Schein trügt

    Scritta il 30. gennaio 2026 da Bücherwurm.

    Ich war schon sehr gespannt auf 'Alle glücklich', ich mag die Autorin sehr gerne und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Es geht in dem Buch um eine Familie, Nina und Alexander sowie die beiden Kinder Ben und Emilia. Eigentlich sollte doch alles gut sein im Familienleben, alle sollten zufrieden sein. Doch blickt man hinter die Fassade, eröffnen sich neue Perspektiven auf Probleme und Zweifel.
    Das Buch wird abwechselnd aus den vier Perspektiven erzählt, man lernt die Familienmitglieder sehr gut kennen. Die Autorin schafft es, sie authentisch und nahbar wirken zu lassen, dank der Beschreibung der Gedanken und Gefühle konnte man sich in sie hineinversetzen. Durch die Geschichte bekommt man einige Impulse, die zum Nachdenken anregen und einen selbst kritisch auf die eigene Familienstruktur blicken lässt. Das Ende ist relativ offen gehalten, einerseits schön, da man sich ein eigenes Bild machen kann, andererseits könnte ich mir noch einen weiteren Teil vorstellen, in dem die Geschichte der Familie weitererzählt wird.
    Mich konnte Kira Mohn mit ihren authentischen und wie aus dem Leben gegriffenen Figuren überzeugen und ich kann eine Weiterempfehlung aussprechen.

  • Einfühlsam geschriebene Geschichte um den Schein des familiären Alltags

    Scritta il 28. gennaio 2026 da hapedah.

    Nach außen hin bestätigen sie das idyllische Bild vom Familienglück, Mutter Nina kümmert sich neben ihrem Teilzeitjob liebevoll um ihren Mann und die Kinder, Vater Alexander verdient als Oberarzt genug, damit sie den Alltag ohne finanzielle Sorgen genießen können. Tochter Emilia besucht das Gymnasium, Sohn Ben studiert, also alles perfekt, oder? Doch hinter dieser beschaulichen Fassade ist keines der Familienmitglieder wirklich zufrieden, nach und nach bröckelt die Illusion der heilen Welt.

    Wie es in so vielen Familien geschieht, war es Nina, die einst um der Kinder Willen ihr Medizinstudium aufgegeben hat und sich nun in ihrer Rolle gefangen fühlt. Obwohl sie ganz offensichtlich alles am Laufen hält, neben ihrem Teilzeitjob den Ehemann und die Kinder umsorgt, gibt ihr der erfolgreiche Herr Doktor das Gefühl, weniger zu leisten als er selbst, da er doch den größten Anteil am Familieneinkommen erwirtschaftet. Allerdings ist Alexander ebenfalls innerlich unzufrieden, er ist sicher, einer von den Guten zu sein und wünscht sich mehr Wertschätzung, immerhin arbeitet er hart, damit alle gut leben können.

    Mit ihren sechzehn Jahren sieht sich Emilia bereits erwachsen und empfindet die mütterliche Sorge als Einengung, der sie zu entfliehen versucht, ohne dabei zu bemerken, dass sie sich statt ihren eigenen Weg zu gehen lediglich an die Vorstellung ihres Freundes Julian anpasst. Der introvertierte Ben scheint einfach nur seine Ruhe zu wollen, zumindest im heimischen Umfeld, ganz offensichtlich ist er vom familiären Alltag genervt. Auch er ist nicht mit sich selbst im Reinen, gern würde er in eine eigene Wohnung ziehen und den Mut aufbringen, eine Kommilitonin anzusprechen, für die er heimlich schwärmt.

    "Alle glücklich" von Kira Mohn ist eine Geschichte, die einfühlsam beleuchtet, welche unerkannten Probleme hinter der Fassade einer scheinbar so glücklichen Familie vor sich hin brodeln. Mich hat die Beschreibung des Familienalltags schnell in seinen Bann gezogen, die Autorin schreibt so lebensnah, dass ich mich in der einen oder anderen Kleinigkeit durchaus wieder gefunden habe. Die Perspektiven wechseln mit jedem Kapitel zwischen den vier Familienmitgliedern, wodurch ich den Eindruck bekam, sie alle gut zu kennen zu lernen, auch wenn mir nicht alle gleichermaßen sympathisch waren.

    Die gesamte Familienkonstellation spiegelt die alltäglichen Sorgen und Probleme vieler Menschen wider, die Autorin beweist hier eine gute Beobachtungsgabe, indem sie ihre Leser tief in die unterschwelligen familiären Konflikte hinein führt. Damit hat sich mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, zwischenzeitlich mochte ich den E-Reader kaum aus der Hand legen. Das Ende hätte für meinen Geschmack gern etwas ausführlicher beschrieben sein dürfen, dennoch bin ich nicht unzufrieden, wenn auch ein wenig nachdenklich zurück geblieben. Für diese direkt aus dem Leben gegriffene Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

    Fazit: Mich hat diese lebensnahe Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und bis zum (zugegebenermaßen recht knapp gehaltenem) Ende nicht wieder los gelassen, auch im Nachhinein kreisen meine Gedanken noch darum. Dieses einfühlsame Leseerlebnis empfehle ich gern weiter.

  • Wirklich alle glücklich?

    Scritta il 26. gennaio 2026 da jacky1304.

    Ein Buch, das erstmal relativ oberflächlich wirkt, aber viel mehr Tiefgang hat, als erwartet.

    Auf den ersten Blick erhält man Einblicke in den Alltag einer ganz gewöhnlichen Familie: Mutter Nina, Vater Alex, Sohn Ben und Tochter Emilia.
    Die Kapitel werden immer abwechselnd aus den Perspektiven der Familienmitglieder erzählt. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Story überschneidet sich dadurch an manchen Punkten, man erfährt aber auch vieles, was man aus anderen Sichtweisen so nicht wahrgenommen hätte.
    Der Schreibstil ist relativ einfach, hat mir für den Fortschritt in der Geschichte aber gut gefallen.

    Anfangs bleibt die Story recht oberflächlich, wird dann aber immer tiefgründiger. Jedes Familienmitglied hat seine Probleme und verbirgt diese mehr oder weniger vor den anderen. Und wichtig zu wissen: hier gibt es das ein oder andere Thema, das triggern könnte. Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht weiter darauf ein. Leser*Innen, die auf sowas achten müssen/ möchten, sollten sich vorher informieren.

    Die Charaktere haben mir allesamt gefallen. Kira Mohn schafft es jedem eine glaubwürdige Geschichte und Entwicklung zu verleihen. Besonders authentisch fand ich Ben, als augenscheinlich ruhigen, introvertierten Teenager, der besonders vom Vater oft unterschätzt wird. Aber auch Nina fand ich klasse. Ihre Rolle wird von der Familie meist nicht beachtet, ist aber für den Zusammenhalt essenziell.

    Überrascht hat mich definitiv das Ende. Erst war ich mit dem Ausgang unzufrieden, aber nach längerem Nachdenken ist es perfekt gelöst.

    Für mich ist „Alle glücklich“ schon das erste Jahreshighlight und bekommt 4,5 Sterne. Es wirkt vielleicht recht unscheinbar aufgrund von Cover und Klappentext, verdient aber jede Menge Aufmerksamkeit!

  • Familienleben

    Scritta il 26. gennaio 2026 da marsu.

    “Alle glücklich” - allein dieser Titel wirkt auf mich wie eine Provokation und ja, es sind eben nicht alle glücklich in dieser scheinbar so perfekten Familie. Aber das wäre eine zu simple Zusammenfassung dieses Buches von Kira Mohn.

    Nach außen hin wirkt es auch einfach perfekt, aber wenn man hinter die Kulissen schaut, dann haben die Eltern und auch die beiden Kindern alle ihre Probleme und sie versuchen, den Schein zu wahren. Richtige Kommunikation? Fehlanzeige. Jede/r ist in seinem/ihren Leben gefangen.

    Die Autorin lässt uns am Innenleben der einzelnen Familienmitglieder teilhaben, so dass sich der Eindruck der Charakter immer wieder ein wenig verschiebt. Durch die kurzen Kapitel und ständigen Wechsel fiel es schwer, einmal begonnen, wieder aufzuhören.

    Ein guter Schreibstil, einige Überraschungen und ein offenes Ende, das zu diesem Buch passt.

    Ich empfehle dieses Buch gerne.

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