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Zwischen Alleinherrschaft und kollektiver Leitung
Der Intendantenberuf in der Weimarer Republik am Beispiel der Bayerischen Staatstheater

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Eine strenge Hierarchie mit einer mächtigen Person an der Spitze: Deutsche Theater sind noch immer stark auf die jahrhundertealte Figur des Intendanten ausgerichtet. Teile seiner heutigen Prägung bekam das Amt in den 1920er Jahren, als viele Hoftheater in die Hand des Staates übergingen und die "Kavaliersintendanten" - adelige Höflinge mit begrenzter Expertise - durch Berufsprofis ersetzt wurden. Am Beispiel der Bayerischen Staatstheater geht das Buch der Frage nach, wie sich das Berufsbild des Intendanten in der Weimarer Republik entwickelte und wo sich mit der Etablierung eines Künstlerrats als gemeinschaftlicher Leitungsform früh eine Alternative zum Modell des "Alleinherrschers" zeigte. Es wird untersucht, welche Personen das Amt anzog, wie diese sich an der Spitze des Theaters legitimierten und welche Idealbilder vom Theater an sie herangetragen wurden. In den Blick rücken dafür beispielhaft Clemens von Franckenstein, Victor Schwanneke und Karl Zeiß. Anhand ihrer Intendanzen lässt sich eine strukturelle Überforderung ablesen, die den Beruf seither begleitet und eine konsistente Amtsführung schon damals unmöglich machte, so eine zentrale These des Buchs. Aus historischer Perspektive betrachtet wird die Frage nach kollektiven Leitungsformen an heutigen Theatern umso drängender.

Info autore

Carolin Heberling
, Universität Bern.

Riassunto

Eine strenge Hierarchie mit einer mächtigen Person an der Spitze: Deutsche Theater sind noch immer stark auf die jahrhundertealte Figur des Intendanten ausgerichtet. Teile seiner heutigen Prägung bekam das Amt in den 1920er Jahren, als viele Hoftheater in die Hand des Staates übergingen und die „Kavaliersintendanten" – adelige Höflinge mit begrenzter Expertise – durch Berufsprofis ersetzt wurden. Am Beispiel der Bayerischen Staatstheater geht das Buch der Frage nach, wie sich das Berufsbild des Intendanten in der Weimarer Republik entwickelte und wo sich mit der Etablierung eines Künstlerrats als gemeinschaftlicher Leitungsform früh eine Alternative zum Modell des „Alleinherrschers" zeigte. Es wird untersucht, welche Personen das Amt anzog, wie diese sich an der Spitze des Theaters legitimierten und welche Idealbilder vom Theater an sie herangetragen wurden. In den Blick rücken dafür beispielhaft Clemens von Franckenstein, Victor Schwanneke und Karl Zeiß. Anhand ihrer Intendanzen lässt sich eine strukturelle Überforderung ablesen, die den Beruf seither begleitet und eine konsistente Amtsführung schon damals unmöglich machte, so eine zentrale These des Buchs. Aus historischer Perspektive betrachtet wird die Frage nach kollektiven Leitungsformen an heutigen Theatern umso drängender.

Dettagli sul prodotto

Autori Carolina Heberling
Editore De Gruyter
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Tascabile
Data pubblicazione 01.01.2026
Categoria Scienze umane, arte, musica > Arte > Storia dell'arte
 
EAN 9783111442747
ISBN 978-3-11-144274-7
Numero di pagine 445
Illustrazioni 23 b/w and 3 col. ill.
Dimensioni (della confezione) 15.5 x 2 x 23 cm
Peso (della confezione) 657 g
 
Serie Vigilanzkulturen / Cultures of Vigilance > 13
Categorie Weimarer Republik, München, Sozial- und Kulturgeschichte, Theatermanagement, Intendant, The arts: general issues, Theatre Studies, ART060000 ART / Performance, Weimar Republic, SCI000000 SCIENCE / General, HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century, HIS014000 HISTORY / Europe / Germany, Deutschland: Periode der Weimarer Republik (1918 bis 1933), theater management, Artistic director, Bavarian State Theater, Bayerisches Staatstheater, Theaterleitung
 

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