CHF 31.90

Aus dem Haus
Roman

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Eine Mutter, die mit verführerischer Sogwirkung schwarzsieht. Ein Vater, der mit Nebelkerzen wirft, wenn er von sich erzählen soll. Und ein vermeintliches Unglückshaus, das es endlich zu verlassen gilt. Miriam Böttgers aberwitziger, tragikomischer und abgründiger Roman für alle, die sich auch mit ihrer Familie herumschlagen.
»Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich, mit irgendeiner speziellen Idee oder Wahnvorstellung, um die alles kreist«, grübelt die Ich-Erzählerin in Miriam Böttgers Roman. »Oft sind dies naheliegende Dinge wie Genialität der Kinder, Akademikertum, Geld, Fitness, gesellschaftlicher Status.« Manchmal allerdings auch Abwegiges. Die fixe Idee ihrer Familie besteht in der Überzeugung, im Leben immer nur Pech zu haben, in der Annahme einer familiären Unglücksprädisposition. Und die physische Manifestation dieser Idee ist das HAUS der Familie, das auf andere hell und unschuldig wirken mag, das seine Bewohner jedoch, darin sind sie sich einig, jahrzehntelang am Leben gehindert hat.
Als die Eltern beschließen, das HAUS endlich aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen, müsste dies eigentlich eine Erleichterung sein. Doch kaum verkauft, erscheint der Unglücksmagnet in völlig neuem Licht. Während der Tag des Umzugs näher rückt, werden die Lageberichte des Vaters, die die Tochter täglich telefonisch einholt, immer bizarrer. Und sie begreift, dass es hier um etwas ganz anderes geht als um einen Umzug.

Info autore

Miriam Böttger
, Journalistin (
ZDF
), ist begeisterte Leserin von David Foster Wallace und Thomas Bernhard. Sie schreibt, seit sie denken kann, hatte aber nie Zeit (Familie), ihren Roman bei einem Verlag unterzubringen. Das hat sich vor ein paar Monaten geändert.

Testo aggiuntivo

Thomas Bernhard hätte seine Freude gehabt!

Relazione

Ein großartiger Roman. Eine wahrlich irrsinnige Mischung aus Drama und Slapstick. Sehr komisch, ein bisschen wehmütig auch. Christine Westermann stern 20241031

Dettagli sul prodotto

Autori Miriam Böttger
Editore Kiepenheuer & Witsch
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 01.09.2024
Categoria Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)
 
EAN 9783869713052
ISBN 978-3-86971-305-2
Numero di pagine 224
Dimensioni (della confezione) 13.3 x 2.1 x 21 cm
Peso (della confezione) 338 g
 
Categorie Familie, Humor, Familienleben, Umzug, Tragikomik, Joachim Meyerhoff, Familien-Beziehungen, leichtlesen, Nele Pollatschek, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050)
 

Recensioni dei clienti

  • Unglückshaus und kollektive familiäre Dachschäden

    Scritta il 04. ottobre 2024 da tk.

    "Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich", eine großartig treffende Beobachtung, zwischen so vielen treffenden, scharf beobachteten zwischenmenschlichen und vor allem familiären Szenen - wie und worüber definieren sich Menschen, und besonders Familien, für den inneren Zusammenhalt und die Abgrenzung nach außen?
    Hier ist es das Unglückshaus, das zugleich problematisches Familienmitglied und der entscheidende Endgegner ist, indem es die Probleme der Familie quasi personifiziert. Also was macht es mit der Familie, wenn sie eben dieses Haus, das Zentrum ihrer persönlichen Familiensekte, verlassen wollen, es verlassen haben?
    Was ist die Familie, wenn sie durch den (folgerichtigen?) Auszug aus dem verhassten Haus dieses identitätsstiftende Element verliert, dieses HAUS, welches sie gleichzeitig vereint und gegeneinander aufgestellt hat? "Denn was ist eine Unglückssekte schon ohne ihr Unglückshaus, ohne den Ort ihrer Religionsausübung?"

    Wenn man die eigene Familie(nsekte) wiedererkennen sollte, die eigenen alternden Eltern, oder sich selbst, als erwachsenes Kind, welches schon längst "aus dem Haus" ist, in den familiären Eigenarten und Verhaltensweisen, trifft das Buch durchaus sehr emotional und regt definitiv zum Nachdenken und Reflektieren über die eigenen, weitergegebenen Arten der "Religionsausübung" an.
    Dabei wird es durch Miriam Böttgers speziellen Stil nie zu schwermütig, sondern bleibt sehr amüsant.
    Nur was die Stadt Kassel, die Kasseler und Kasselaner von diesem Buch halten, weiß ich nicht, denn sie kommen, als räumliche Erweiterung des Unglückshauses, als Unglücksstadt, wirklich nicht gut dabei weg.

  • Mehr als ein Haus

    Scritta il 22. agosto 2024 da melina.

    Das Cover zeigt das titelgebende Haus, vor dem der Vater der Erzählerin und sie selbst stehen. Es wirkt durch die wenigen Farben minimalistisch, aber dennoch ansprechend.

    Eine Familiengeschichte, die vom Leben in diesem Haus überschattet wird und ein etwas besonderes Leben mit sich bringt. Ein einfacher Schreibstil, der offen und ehrlich ist und nichts beschönigt. Dadurch entstehen auch viele lustige Momente, bei denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

    Obwohl es eine relativ kurze Geschichte ist, tut die Kürze der Geschichte keinen Abbruch, sondern bringt sie auf den Punkt ohne langatmig oder in die Länge gezogen zu wirken. Eine scheinbar alltägliche Geschichte, die jeden ereilen kann, da sie so nah an der Realität ist.

    Alles in allem ein etwas spezielleres Buch, gerade durch die verschiedenen Charaktere, die alle ihre Eigenheiten besitzen, aber das hat auch teilweise das gute Leseerlebnis ausgemacht.

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