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Das Chemiedreieck bleibt!
Die Privatisierung der ostdeutschen Chemie- und Mineralölindustrie in den 1990er-Jahren

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Skandal oder Erfolgsgeschichte?
Im Jahr 1990 stellte sich die Frage, ob eine eigenständige ostdeutsche Großchemie überhaupt noch gebraucht wird. Belegschaftsproteste zwangen die Treuhandanstalt nach dem Verkauf moderner Werke zu einem Strategiewechsel. Die Altlastensanierung und die Modernisierung des mitteldeutschen Chemiedreiecks entwickelten sich zu dem mit Abstand teuersten Vorhaben der Treuhand und dauerten mehr als zehn Jahre. Rainer Karlsch zeichnet strukturpolitische Entscheidungen sowie Machtkämpfe anhand von Akten der Treuhandanstalt, der Ministerien, der Landesregierungen, der Betriebe und von Nachlässen nach. Er analysiert erstmals die Privatisierungen der mittelständischen chemischen Betriebe und zieht eine fundierte und differenzierte Bilanz der umstrittenen Arbeit der Treuhandanstalt.
Die Studien zur Geschichte der Treuhandanstalt erscheinen
in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Info autore


Rainer Karlsch, Jahrgang 1957, studierte Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1986 Promotion. Er war Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Humboldt-Universität und der Historischen Kommission zu Berlin sowie von 1999 bis 2001 am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte der Freien Universität Berlin. Seit 2004 ist er freier Publizist mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte. Von 2017 bis 2021 war er am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin tätig.


Riassunto

Skandal oder Erfolgsgeschichte?
Im Jahr 1990 stellte sich die Frage, ob eine eigenständige ostdeutsche Großchemie überhaupt noch gebraucht wird. Belegschaftsproteste zwangen die Treuhandanstalt nach dem Verkauf moderner Werke zu einem Strategiewechsel. Die Altlastensanierung und die Modernisierung des mitteldeutschen Chemiedreiecks entwickelten sich zu dem mit Abstand teuersten Vorhaben der Treuhand und dauerten mehr als zehn Jahre. Rainer Karlsch zeichnet strukturpolitische Entscheidungen sowie Machtkämpfe anhand von Akten der Treuhandanstalt, der Ministerien, der Landesregierungen, der Betriebe und von Nachlässen nach. Er analysiert erstmals die Privatisierungen der mittelständischen chemischen Betriebe und zieht eine fundierte und differenzierte Bilanz der umstrittenen Arbeit der Treuhandanstalt.

Die
Studien zur Geschichte der Treuhandanstalt
erscheinen


in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin

Dettagli sul prodotto

Autori Rainer Karlsch
Editore Ch. Links Verlag
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 18.06.2024
Categoria Saggistica > Storia > Storia dei paesi e delle regioni
 
EAN 9783962892159
ISBN 978-3-96289-215-9
Numero di pagine 688
Dimensioni (della confezione) 14.5 x 5 x 21.5 cm
Peso (della confezione) 1’005 g
 
Serie Studien zur Geschichte der Treuhandanstalt > 11
Categorie Wirtschaftsgeschichte, Leipzig, Sanierung, Minol, Merseburg, Industrialisierung und Industriegeschichte, HISTORY / Europe / Germany, Strukturwandel, Helmut Kohl, Halle (Saale), Bitterfeld, Treuhand, Altlasten, Biedenkopf, Rohwedder, Treuhandanstalt, auseinandersetzen, Schkopau, Raffinerie, Mitteldeutsch, ORWO, Birgit Breuel, ca. 1990 bis ca. 1999, Plaste und Elaste, Buna, Kanzlerversprechen, Leuna-Affäre, Erdölverarbeitung, Eierwurf
 

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