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Der Lar
Eine Oster-, Pfingst-, Weihnachts- und Neujahrsgeschichte

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Ironisch und abgründig: Von einer Dreiecksbeziehung im ausgehenden 19. Jahrhundert und der Frage, was wahres Menschsein ausmacht.Der Roman erzählt eine Anti-Bildungsgeschichte. Drei junge Menschen gelangen in dem Versuch, sich von der Elterngeneration zu befreien und ihre Ideale gegen eine oft feindliche Realität zu behaupten, am Ende an ihren Ausgangspunkt zurück. Raabes ebenso ironische wie schopenhauerianische Erzählung um den Sensationsjournalisten Paul und den Leichenfotografen Bogislaus versammelt unter dem Gewand einer scheinbar trivialen Unterhaltungsgeschichte drängende Debatten des späten 19. Jahrhunderts.Der als Oster-, Pfingst- Weihnachts- und Neujahrsgeschichte untertitelte Text verhandelt Abstammung und Dasein im Zeichen des Darwinismus, Wort- und Bildkunst unter den Bedingungen des Marktes und Dreiecksbeziehungen zwischen Liebe, Ehe und (Homo-) Sexualität. Souverän und leicht verknüpft »Der Lar« damit zeitlose Fragen nach Ideal und Realität, Auflehnung und Unterordnung, Leben und Tod - und wird so zu einem Metatext über den Poetischen Realismus an sich.Eine ansprechende, literatur- und kulturgeschichtlich kommentierte Leseausgabe, deren Textgestalt auf kritisch reflektierten zeitgenössischen Drucken basiert: ohne orthografische Modernisierung und Vereinheitlichung.

Info autore

Moritz Baßler, Professor für Neuere deutsche Literatur und Texttheorie an der Universität Münster.
Veröffentlichungen u. a.: Populärer Realismus. Vom International Style gegenwärtigen Erzählens (2022); Deutsche Erzählprosa 1850-1950. Eine Geschichte literarischer Verfahren. (2015); Entsagung und Routines. Aporien des Spätrealismus und Verfahren der frühen Moderne (Hg., 2013).Andreas Blödorn, Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Universität Münster und Vizepräsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft. Veröffentlichungen u.a.: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft (Mithg., seit 2018); Thomas Mann-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung (Mithg., 2015); Erzählte Moderne. Fiktionale Welten in den 1920er.Andreas Blödorn, Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Universität Münster und Vizepräsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft. Veröffentlichungen u.a.: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft (Mithg., seit 2018); Thomas Mann-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung (Mithg., 2015); Erzählte Moderne. Fiktionale Welten in den 1920er.Rolf Parr, geb. 1956, ist Professor für Germanistik, Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Literatur-, Medien- und Kulturtheorie und Kulturgeschichte vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, (Inter-)Diskurstheorie und Normalismusforschung, Kollektivsymbolik, Mythisierung historischer Figuren, literarisches Leben, Literatur/Medien-Beziehungen, Fernsehen und mediale Darstellungen von Arbeit.Wilhelm Raabe (1831-1910) gilt als kanonischer Autor des 19. Jahrhunderts. Ein spannungsreiches Verhältnis zum programmatischen Realismus sowie zum Lesepublikum seiner Zeit bestimmte sein Leben und Schreiben. An seinen Romanen und Erzählungen fasziniert bis heute ihr experimenteller Charakter.

Riassunto

Ironisch und abgründig: Von einer Dreiecksbeziehung im ausgehenden 19. Jahrhundert und der Frage, was wahres Menschsein ausmacht.

Der Roman erzählt eine Anti-Bildungsgeschichte. Drei junge Menschen gelangen in dem Versuch, sich von der Elterngeneration zu befreien und ihre Ideale gegen eine oft feindliche Realität zu behaupten, am Ende an ihren Ausgangspunkt zurück. Raabes ebenso ironische wie schopenhauerianische Erzählung um den Sensationsjournalisten Paul und den Leichenfotografen Bogislaus versammelt unter dem Gewand einer scheinbar trivialen Unterhaltungsgeschichte drängende Debatten des späten 19. Jahrhunderts.
Der als Oster-, Pfingst- Weihnachts- und Neujahrsgeschichte untertitelte Text verhandelt Abstammung und Dasein im Zeichen des Darwinismus, Wort- und Bildkunst unter den Bedingungen des Marktes und Dreiecksbeziehungen zwischen Liebe, Ehe und (Homo-) Sexualität. Souverän und leicht verknüpft »Der Lar« damit zeitlose Fragen nach Ideal und Realität, Auflehnung und Unterordnung, Leben und Tod - und wird so zu einem Metatext über den Poetischen Realismus an sich.
Eine ansprechende, literatur- und kulturgeschichtlich kommentierte Leseausgabe, deren Textgestalt auf kritisch reflektierten zeitgenössischen Drucken basiert: ohne orthografische Modernisierung und Vereinheitlichung.

Testo aggiuntivo

»Eine neue Werkausgabe präsentiert Raabe als wachen, witzigen Beobachter seiner Zeit. (…) ›Der Lar‹, aber auch die anderen drei Titel werden in dieser Ausgabe sorgfältig kommentiert, der stoffliche Hintergrund mit viel Liebe zum kulturgeschichtlichen Detail erschlossen.«
(Tilmann Krause, Welt am Sonntag, 07.09.2025)

Relazione

»Eine neue Werkausgabe präsentiert Raabe als wachen, witzigen Beobachter seiner Zeit. (...) 'Der Lar', aber auch die anderen drei Titel werden in dieser Ausgabe sorgfältig kommentiert, der stoffliche Hintergrund mit viel Liebe zum kulturgeschichtlichen Detail erschlossen.« (Tilmann Krause, Welt am Sonntag, 07.09.2025)

Dettagli sul prodotto

Autori Wilhelm Raabe
Con la collaborazione di Andreas Blödorn (Editore), Moritz Bassler (Editore), Rolf Parr (Editore), Moritz Bassler (Editore della collana), Andreas Blödorn (Editore della collana), Rolf Parr (Editore della collana)
Editore Wallstein
 
Contenuto Libro
Forma del prodotto Copertina rigida
Data pubblicazione 19.03.2025
Categoria Narrativa > Romanzi > Capolavori fino al 1945
 
EAN 9783835355460
ISBN 978-3-8353-5546-0
Numero di pagine 236
Illustrazioni 10 Abb.
Dimensioni (della confezione) 12.5 x 2.5 x 20.5 cm
Peso (della confezione) 405 g
 
Serie Wilhelm Raabe. Werke. Kritische kommentierte Ausgabe
Categorie Tod, Ehe, Industrialisierung, Verstehen, Realismus, Deutschland, Konsum, Edition, Gender, Kolonialismus, Kommentierte Ausgabe, Schopenhauer, poetischer Realismus
 

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